Heizkosten Nebenkosten MFH EFH Hausmeister

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Es gibt im MFH Nebenkosten, welche günstiger sein können (z.B.geteilte Gebäudeversicherung, größere Gemeinschaftsmülltonnen, welche weniger kosten als X Einzeltonnen).
Dann gibt es Nebenkosten, welche zusätzlich im MFH anfallen und im EFH nicht (Hausverwaltung, Heizungs-Ablesedienst, Hausmeister, Aufzug, etc.).
Zudem werden häufig Nebenkosten nach qm aufgeteilt (z.B. Heizkosten). Hier kommt es auf den Standard im Haus und den persönlichen Verbrauch an. Ein besserer Energiestandard impliziert weniger Kosten/qm. Allerdings: Wenn man im MFH einen hohen Verbrauch hatte und die anderen Vermieter eher einen niedrigen Verbrauch, hat man ggf. im MFH aufgrund der Mischkalkulation weniger bezahlt als im EFH, wo man seinen Verbrauch alleine trägt.

Allerdings habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass wir in unserem EFH gesamt höhere NK haben als im ehemaligen EFH. Dies allerdings hängt sicherlich auch von der höheren qm-Zahl ab.
 
Natürlich habe ich alles auch. Aber in einem Mehrfamilienhaus ist alles günstiger/weniger. Das ist ja der Grund, warum man zu mehrt unter einem Dach lebt.
Stromverbrauch ist nahezu gleich, Wasser ist gleich, GEZ, Internet auch gleich, Heizkosten minimal teurer, Müll ähnlich aber eh nicht der Preistreiber, Versicherungen teurer, wobei wir früher auch keine Hausrat hatten.
Dafür fallen wie gesagt Hausmeister, Verwaltung etc. weg, so dass man im Haus nicht viel mehr bezahlt.
 
Gut - bei mir fußt es auf Berechnungen, die falsch sein können (da ich noch nicht umgezogen bin). Aber die Zahlen der Gebäudeversicherung, 6 x mehr Grundsteuer, viel mehr zu heizender Fläche usw. kenne ich, bzw. kann ich recht gut kalkulieren.

Aber ich bin bereit meinen Ausgangspost dahingehend abzuschwächen, dass ich einfach dazu raten möchte, genau zu vergleichen und nicht einfach zwei Zahlen "Mieten vs. Kaufen" in den Ring zu schmeißen.
Und zusätzlich rate ich zu einer kompletten Aufstellung aller laufenden Kosten, auf den Monat heruntergebrochen. Vielleicht könnte man dazu sogar (analog zu den Baunebenkosten) mal einen Sammelthread erstellen. Gerade für junge Häuslebauer könnte das hilfreich sein.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Wir haben auch vor dem Kauf alle Nebenkosten recherchiert und in einer Excel-Tabelle aufgelistet.
Kosten, die wir nicht genau wussten, da sie erst noch anfallen haben wir anhand von Internetrecherchen grob kalkuliert.
 
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Gut - bei mir fußt es auf Berechnungen, die falsch sein können (da ich noch nicht umgezogen bin). Aber die Zahlen der Gebäudeversicherung, 6 x mehr Grundsteuer, viel mehr zu heizender Fläche usw. kenne ich, bzw. kann ich recht gut kalkulieren.

Aber ich bin bereit meinen Ausgangspost dahingehend abzuschwächen, dass ich einfach dazu raten möchte, genau zu vergleichen und nicht einfach zwei Zahlen "Mieten vs. Kaufen" in den Ring zu schmeißen.
Und zusätzlich rate ich zu einer kompletten Aufstellung aller laufenden Kosten, auf den Monat heruntergebrochen. Vielleicht könnte man dazu sogar (analog zu den Baunebenkosten) mal einen Sammelthread erstellen. Gerade für junge Häuslebauer könnte das hilfreich sein.

Bei den Heizkosten ist es eben schwierig mit dem Vergleich.
Wenn man in einer Bestandsimmobilie gewohnt hat, sind die Heitkosten vermutlich, auf den m² gerechnet, deutlich höher.
Unsere Wohnung war in einem Haus von 1996 und hatte etwa den doppelten Verbrauch pro m² (laut Energieausweis) und das kommt auch etwa hin.
Das ist dann zwar auch wieder Äpfel mit Birnen verglichen, aber auf den Euro genau ist das eben auch kaum möglich.
Letzt endlich hatten wir wie gesagt in der doch recht neuen Wohnung all incl. etwas mehr als 300.- € NK und jetzt ca. 370.- € für ein ganzes Haus.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Der war gut. Hast Du in einer Wohnung keinen Müll, keine Heizkosten und keinen Strom, Wasser etc?
Wir haben im Haus jetzt ca. 50.- € mehr als in unserer vorherigen 60m² Wohnung. Das meiste davon macht Grundsteuer und Versicherungen aus, die wir in der Wohnung zum Teil aber gar nicht hatten...
Ich wette, unser Haus wird die gleichen Nebenkosten verursachen, wie meine jetzige 50 qm Wohnung. Da wäre Tiefgarage, Aufzug, Hausmeister, hohe Grundsteuer, Durchlauferhitzer, 32 Jahre alte Fenster... was es im Haus alles nicht gibt. Je nach Literatur rechnet man ja mit 2-3 EUR Nebenkosten pro qm bei einem Neubau. Bei 2,80 EUR pro qm wären die Kosten für mich gleich.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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