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Kann sich eine Durchschnittsfamilie überhaupt ein EFH leisten?

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Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, ob wir uns leisten wollen, was wir uns theoretisch leisten können.

Als wir das Thema Hausbau hatten standen am Ende Beträge von ca. 400k, im Raum, die wir uns mit einem Einkommen von knapp 4500 Euro und ca. 85k Eigenkapital auch hätten leisten können. Aber die Frage, ob wir das tatsächlich wollen überwog.

Möchte ich so einen "klotz" am Bein, welches meinen finanziellen Rahmen wohlmöglich für die nächsten 30 Jahre festlegt?

Wir entschieden uns dagegen, da wir, wie hier oft geschrieben, sicher unseren Rahmen auch mit der Begründung "man baut ja nur einmal" gesprengt hätten.

Letztendlich haben wir es eine Nummer kleiner gehalten. Eine 7 Jahre alte DHH, mit der wir in 15 Jahren fertig sind.

knapp 1 Jahr nach Einzug kann ich sagen, dass es für uns die beste Lösung war!!

Prinzipiell denke ich auch, dass sich eine sog. Durchschnittsfamilie ein Haus leisten kann, wenn sie die Ansprüche im entsprechenden Bereich hält.
 
Welche NK sind bei 130m² um 200 € höher und bei einem Neubau brauchst Du ANFANGS keine 500 € Rücklagen...
Versicherungen, Heizung, Strom, Müll, Gartenpflege, Grundsteuer...
Und alle 10 Jahre 50.000,- in ein Anwesen zu investieren, dass 700.000,- € Wert ist, halte ich nicht für Übertrieben. Die Alternative ist, nach 30 Jahren nen Kredit fürs Dach aufzunehmen. Kann sich rechnen, muss aber nicht.

Der war gut. Hast Du in einer Wohnung keinen Müll, keine Heizkosten und keinen Strom, Wasser etc?
Wir haben im Haus jetzt ca. 50.- € mehr als in unserer vorherigen 60m² Wohnung. Das meiste davon macht Grundsteuer und Versicherungen aus, die wir in der Wohnung zum Teil aber gar nicht hatten...
 
Der war gut. Hast Du in einer Wohnung keinen Müll, keine Heizkosten und keinen Strom, Wasser etc?
Wir haben im Haus jetzt ca. 50.- € mehr als in unserer vorherigen 60m² Wohnung. Das meiste davon macht Grundsteuer und Versicherungen aus, die wir in der Wohnung zum Teil aber gar nicht hatten...
Natürlich habe ich alles auch. Aber in einem Mehrfamilienhaus ist alles günstiger/weniger. Das ist ja der Grund, warum man zu mehrt unter einem Dach lebt.
 
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Ach bitte, erzähl' doch keinen Quatsch.
Nein das ist kein Quatsch. Die vorher genannten 15% Preissteigerung mögen in der Theorie stimmen, in der Praxis schaut es anders aus, da sind es gefühlt 50%.
Und ja, auch NRW ist da keine Ausnahme. Solange man nicht im Abstand von min 200 km um Köln/Düsseldorf sucht, ist das Angebot überschaubar und teilweise unbezahlbar.
 
Es gibt im MFH Nebenkosten, welche günstiger sein können (z.B.geteilte Gebäudeversicherung, größere Gemeinschaftsmülltonnen, welche weniger kosten als X Einzeltonnen).
Dann gibt es Nebenkosten, welche zusätzlich im MFH anfallen und im EFH nicht (Hausverwaltung, Heizungs-Ablesedienst, Hausmeister, Aufzug, etc.).
Zudem werden häufig Nebenkosten nach qm aufgeteilt (z.B. Heizkosten). Hier kommt es auf den Standard im Haus und den persönlichen Verbrauch an. Ein besserer Energiestandard impliziert weniger Kosten/qm. Allerdings: Wenn man im MFH einen hohen Verbrauch hatte und die anderen Vermieter eher einen niedrigen Verbrauch, hat man ggf. im MFH aufgrund der Mischkalkulation weniger bezahlt als im EFH, wo man seinen Verbrauch allein trägt.

Allerdings habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass wir in unserem EFH gesamt höhere NK haben als im ehemaligen EFH. Dies allerdings hängt sicherlich auch von der höheren qm-Zahl ab.
 
Natürlich habe ich alles auch. Aber in einem Mehrfamilienhaus ist alles günstiger/weniger. Das ist ja der Grund, warum man zu mehrt unter einem Dach lebt.
Stromverbrauch ist nahezu gleich, Wasser ist gleich, GEZ, Internet auch gleich, Heizkosten minimal teurer, Müll ähnlich aber eh nicht der Preistreiber, Versicherungen teurer, wobei wir früher auch keine Hausrat hatten.
Dafür fallen wie gesagt Hausmeister, Verwaltung etc. weg, so dass man im Haus nicht viel mehr bezahlt.
 

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