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Kann sich eine Durchschnittsfamilie überhaupt ein EFH leisten?

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Das ist schon Wahnsinn. Es gibt Umgebungen die waren früher nicht so heiß begehrt, dort kostet es aber mittlerweile genauso viel wie in Frankfurt. Die Mieten in Frankfurt sind auch unglaublich hoch b
Vor 10 Jahren habe ich direkt in ffm eine Wohnung gemietet, 2,5 Zimmer, 56qm, direkt an einem Zentrum und nah an der Autobahn und habe "nur" 560€ warm bezahlt. So viel zahlt eine Freundin für ihre kürzlich angemietete 1,5 Zimmer Wohnung mit 25qm und Mini Blockküche ohne Backofen.
Nein, also nach ffm würde ich allein aus Kostengründen nicht mehr wohnen wollen. Dann fahre ich morgens lieber die 20min zur Arbeit, die ich sicherlich auch brauchen würde, wenn ich direkt in ffm wohnen würde.

Zum Umziehen: möchte man mit Kindern mal eben "schnell" die Wohnung verlassen und umziehen? Vor allem wenn die Kinder dann in die Schule oder die Kita gehen zusätzlich in Sportvereinen tätig sind. Außer man findet dann etwas in der Nähe oder man ist bereit dazu morgens vor der Arbeit die Kinder von daheim zur Schule / Kita etc zu fahren.
wenn du den Job verlierst ist es oftmals keine frage von eben schnell sondern notwendig
 
15% Steigerung in drei Jahren? Das wäre ja traumhaft! Im Raum FFM reden wir von bis zu 50%!
Das ist die Verkäuferseite mit tollen Statistiken.

Wir haben vor wenigen Wochen 'ne Wohnung gekauft - 4 Zimmer, 116qm, Penthouse. Boden-, Wand- und Deckenarbeiten (inkl. Material) machen Freunde von mir. Dennoch kommen wir bei ca 450.000€ raus.
Ffm ist aber auch eine besondere Sache, letztens kam doch ein Bericht im Fernsehen.

Da kaufen Investoren Mietobjekte und Möbeln diese auf. Dann werden die Mieter rausgeekelt und die Penthouse Wohnungen teuer verkauft. K.A. wird sicher auch in anderen Städten so betrieben, obwohl mir in Köln da noch nichts zu Ohren gekommen ist.
 
Das Problem ist, dass kaum einer so baut, wie er mieten würde.
Und hier gebe ich @Musketier Recht ;).
Es heißt ja so schön - man baut nur einmal. Demzufolge möchte man beim Bau Dinge umsetzen, auf die man beim Mieten der Wohnung ggf. verzichtet.

Beispiele:
Wir suchten 2011 eine Wohnung mit 100-110 qm. Diese hätte uns - auch bei geplanten 2. Kind - gereicht. Wäre meine Frau nicht gewesen, hätte aus meiner Sicht auch eine 80 qm Whg. gereicht. Gefunden hatten wir am Ende 140 qm, weil nichts anderes vernünftiges auf dem Markt war.
Als wir bauten, entschieden wir uns für 170 qm. <-- ein paar Jahre vorher hätten auch 110 qm gereicht.
Wir haben mit 1 Bad und 1 Duschbad gebaut. In der Wohnung reichte uns ein Bad + 1 Gäste-WC - vorher reichte nur das 1 Bad.

Als ich eine Wohnung zum Mieten suchte, fragte ich mich manchmal, ob bestimmter Luxus notwendig ist (OK - die angebotenen Wohnungen hatten i.d.R. sowieso nicht den Luxus). Ist ein zweites Bad notwendig?
In der Mietwohnung war eine Dusche in Kabine völlig ausreichend. Im eigenen Haus wollten wir gerne bodentiefe Duschen.

Beim Mieten schaut man m.M.n. noch mal etwas genauer hin, inwiefern etwas tatsächlich notwendig ist. Denn dieses Geld (Miete) ist weg. Also versucht man, soweit ein Verzicht für einen vertretbar und auch vom Mietangebot her machbar, doch lieber den Miettaler zu sparen, den man beim Bau gerne extra ausgibt.

Was ich damit sagen will: Es ist sehr schwer Mieten und Bauen zu vergleichen, da man hier oftmals mit vollkommen anderen Einstellungen heran geht.
 
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In dem Ort, in dem wir bis 2014 wohnten (ca. 10 km vom jetzigen Domizil weg) werden gerade Eigentumswohnungen (Passivstandard) gebaut und vermarktet. Eine davon mit 190 qm + Garagenplatz + Stellplatz wird für 640.000 Euro angeboten.
Der Ort hat ca. 15.000 Einwohner und liegt ca. 10 km von der nächsten Großstadt (Trier - 100.000 Einwohner) weg.

Wir wohnen jetzt ca. 20 km von Trier entfernt.
OK - wir haben KfW70 nach ENEV 2009 (2014) gebaut. Aber wir haben inkl. Grundstück für 170 qm eine Summe von 360.000 hingelegt.

Der Weg nach Luxemburg ist von beiden Orten in etwa gleich lang. Die "Ausstattung" der Städte (Kita, Schule, Versorgung, etc.) in etwa gleich (wir haben sogar noch das KKH im Ort). Genau genommen liegt die o.g. Eigentumswohnung in einem Ortsteil, wo man zur Realschule/Gymnasium sowie den Ärzten definitiv fahren müsste - bei uns fußläufig erreichbar.

Diese Entwicklung ist m.M.n. richtig krass. Der Witz ist - die Wohnungen gehen vermutlich trotzdem weg.
 
Zweiter einziger Unterschied: in der Miete sind Rücklagen für Renovierungen schon drin. Für ein Haus in der Größenordnung muss man noch mal 500,-€ mehr im Monat rechnen.
Dritter einziger Unterschied: die Nebenkosten sind schätzungsweise um 50% höher. Also auch noch mal 200,-€.
Welche NK sind bei 130m² um 200 € höher und bei einem Neubau brauchst Du ANFANGS keine 500 € Rücklagen...
 
In dem Ort, in dem wir bis 2014 wohnten (ca. 10 km vom jetzigen Domizil weg) werden gerade Eigentumswohnungen (Passivstandard) gebaut und vermarktet. Eine davon mit 190 qm + Garagenplatz + Stellplatz wird für 640.000 Euro angeboten.
Der Ort hat ca. 15.000 Einwohner und liegt ca. 10 km von der nächsten Großstadt (Trier - 100.000 Einwohner) weg.

Wir wohnen jetzt ca. 20 km von Trier entfernt.
OK - wir haben KfW70 nach ENEV 2009 (2014) gebaut. Aber wir haben inkl. Grundstück für 170 qm eine Summe von 360.000 hingelegt.

Der Weg nach Luxemburg ist von beiden Orten in etwa gleich lang. Die "Ausstattung" der Städte (Kita, Schule, Versorgung, etc.) in etwa gleich (wir haben sogar noch das KKH im Ort). Genau genommen liegt die o.g. Eigentumswohnung in einem Ortsteil, wo man zur Realschule/Gymnasium sowie den Ärzten definitiv fahren müsste - bei uns fußläufig erreichbar.

Diese Entwicklung ist m.M.n. richtig krass. Der Witz ist - die Wohnungen gehen vermutlich trotzdem weg.

Ok, die Ecke Lux - Trier stellt eine Ausnahmesituation dar.
Das zieht sich inzwischen aber fast bis Beckingen runter.
Glückwunsch, dass Ihr es noch so gut hinbekommen habt!
 
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