Hallo,
Der Architekt unseres GUs hat uns einen Edelstahl Außenkamin geplant für einen Kamin, der von Anfang an im 1. OG geplant war. Nun bekamen wir gestern eine Mail, dass mit dem von uns gewählten Kamin ein so langes Kaminrohr nötig sei, welches sehr weit über das Dach hinaus ragen würde, dass es statische Probleme damit gäbe. Ganz anders, als in den Plänen für den Bauantrag gezeichnet und von uns abgesegnet. Siehe Plan.
Ich muss ehrlich sagen, dass wir uns darüber ärgern, dass das Rohr nun so extrem weit hoch steht und dass wir der Meinung sind, dass der Architekt das hätte vorher wissen und uns auf dieses Problem hätte aufmerksam machen müssen. Dann hätten wir lieber einen gemauerten Kaminzug gewählt. Statt dessen wird uns vorgeworfen, dass Aufgrund unserer Kaminhöhe (Auslass ist auf 1,65m Höhe) dieses Problem entstanden sei. Das kann doch nicht sein, oder?! Das ist doch eine ganz normale Kaminhöhe, mit der ein Architekt rechnen muss bei seiner Planung, wenn ein Kamin geplant wird.
Nächste Frage ist für uns, ob man da irgend was tun kann, damit das Kaminrohr eventuell etwas kürzer wird?
Der Architekt unseres GUs hat uns einen Edelstahl Außenkamin geplant für einen Kamin, der von Anfang an im 1. OG geplant war. Nun bekamen wir gestern eine Mail, dass mit dem von uns gewählten Kamin ein so langes Kaminrohr nötig sei, welches sehr weit über das Dach hinaus ragen würde, dass es statische Probleme damit gäbe. Ganz anders, als in den Plänen für den Bauantrag gezeichnet und von uns abgesegnet. Siehe Plan.
Ich muss ehrlich sagen, dass wir uns darüber ärgern, dass das Rohr nun so extrem weit hoch steht und dass wir der Meinung sind, dass der Architekt das hätte vorher wissen und uns auf dieses Problem hätte aufmerksam machen müssen. Dann hätten wir lieber einen gemauerten Kaminzug gewählt. Statt dessen wird uns vorgeworfen, dass Aufgrund unserer Kaminhöhe (Auslass ist auf 1,65m Höhe) dieses Problem entstanden sei. Das kann doch nicht sein, oder?! Das ist doch eine ganz normale Kaminhöhe, mit der ein Architekt rechnen muss bei seiner Planung, wenn ein Kamin geplant wird.
Nächste Frage ist für uns, ob man da irgend was tun kann, damit das Kaminrohr eventuell etwas kürzer wird?
toxicmolotow schrieb:
Wer ist in diesem Fall denn der Bauherr Kraft Gesetzes?
Da wird der Kamin wohl nicht im OG gewesen sein. Es scheint ja ein Bauherrnwunsch zu sein.Doch. Das Bild mit dem schwarzen Schornstein ist aus dem Bauantrag, da findet sich der Kamin im 1.OG, wo er übrigens von Anfang an eingeplant und eingezeichnet war. Es war nie die Rede von einem Kamin im EG. Der rote Schornstein steht für die Änderung, die wir jetzt angeblich durch unsere Kaminwahl verursacht haben.
Laut unserem Kaminbauer funktioniert die ursprüngliche (schwarze) Kaminhöhe aber nur mit einem grotesk niedrigen Kamin mit Anschlusshöhe 40cm. So etwas gibt es laut deinem Kenntnisstand gar nicht
T
toxicmolotof17.03.18 15:00Haben Kaminbauer und GU mal miteinander gesprochen? Vielleicht sogar schon vor Bauantrag?
40cm Anschlusshöhe halte ich für sehr gewagt.
Es gibt durchaus Öfen die mit 2m Zug auskommen, aber eher selten in einem Einfamilienhaus.
Schon mal über eine Zugunterstützung nachgedacht?
40cm Anschlusshöhe halte ich für sehr gewagt.
Es gibt durchaus Öfen die mit 2m Zug auskommen, aber eher selten in einem Einfamilienhaus.
Schon mal über eine Zugunterstützung nachgedacht?
toxicmolotow schrieb:
Und @ruppsen
Ich sage dir was dem Mediziner passiert... gar nichts. Ich ging mit akuten Bauchschmerzen nachts in die medizinische Ambulanz und wurde mit MCP nach Hause geschickt. "Magenverstimmung". Der Arzt hat auf ganzer Linie versagt. Zwei Tage später lag ich mit Gallenkolik im Krankenhaus. Trotz Beschwerde bei der Kammer ist gar nichts passiert. Es hat Nichtmal jemanden interessiert.Das tut mir leid zu hören. Dennoch scheinst Du aber auch der Ansicht (gewesen) zu sein, dass der Arzt hier seiner Verantwortung nicht nachgekommen ist, oder? Es ging ja nicht darum, ob man Recht bekommt, sondern wer die Verantwortung trägt.
K
Knallkörper17.03.18 15:39Da ich beruflich mit Schornsteinen manchmal in Kontakt komme, hier zwei Hinweise:
1. Technisch gesehen kann der Schornstein ohne weiteres auch erst im OG beginnen. Selber schon mehrfach geplant und gebaut (allerdings nicht für Öfen).
2. Die maximale Höhe des Systems über der letzten Wandkonsole ist vom Fabrikat und von der Nennweite abhängig. Hier könnte man vielleicht noch etwas machen.
Ich persönlich würde aber auf so einen Schornstein auch verzichten. Heute würde ich mir das Geld für Ofen und Schornstein wahrscheinlich komplett sparen.
1. Technisch gesehen kann der Schornstein ohne weiteres auch erst im OG beginnen. Selber schon mehrfach geplant und gebaut (allerdings nicht für Öfen).
2. Die maximale Höhe des Systems über der letzten Wandkonsole ist vom Fabrikat und von der Nennweite abhängig. Hier könnte man vielleicht noch etwas machen.
Ich persönlich würde aber auf so einen Schornstein auch verzichten. Heute würde ich mir das Geld für Ofen und Schornstein wahrscheinlich komplett sparen.
Arifas schrieb:
Wir sind extra vom gemauerten Kamin auf den Edelstahl Außenkamin, weil der weniger Platz IM Haus frisst.Ja, aber doch bitte nicht an einer Traufseite - und Giebelseiten hat ein Walmdach nun einmal nicht. Übrigens eine Erkenntnis, für die ein Architekt keinen Schornsteinfeger brauchen sollte, und auch kein Gespräch mit dem Zimmermann als Fachplaner für das Dach https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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