Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Wohndesign und Raumaufteilung und frage mich, ob das IKEA KALLAX Regal tatsächlich als eine effektive Schallbarriere taugt. Konkret will ich wissen, ob jemand von euch Erfahrungen damit gemacht hat, das KALLAX als akustischen Trennwandersatz zwischen Wohn- und Arbeitsbereich einzusetzen.
Mir ist klar, dass das Regal weder für professionelle Schalldämmung gebaut ist noch mit Dämmmaterialien gefüllt wurde. Aber kann sich die Stellfläche von Büchern, Boxen und Dekor vielleicht in irgendeiner Weise positiv auf die Reduzierung von Schall auswirken?
Wie sind eure praktischen Erfahrungen? Lohnt sich sowas als Notlösung oder ist das reine Zeit- und Platzverschwendung?
Bin gespannt auf eure Einschätzungen, gerne mit möglichst konkreten Angaben zur Raumsituation und den genutzten Materialien im Regal. Danke schon mal!
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Wohndesign und Raumaufteilung und frage mich, ob das IKEA KALLAX Regal tatsächlich als eine effektive Schallbarriere taugt. Konkret will ich wissen, ob jemand von euch Erfahrungen damit gemacht hat, das KALLAX als akustischen Trennwandersatz zwischen Wohn- und Arbeitsbereich einzusetzen.
Mir ist klar, dass das Regal weder für professionelle Schalldämmung gebaut ist noch mit Dämmmaterialien gefüllt wurde. Aber kann sich die Stellfläche von Büchern, Boxen und Dekor vielleicht in irgendeiner Weise positiv auf die Reduzierung von Schall auswirken?
Wie sind eure praktischen Erfahrungen? Lohnt sich sowas als Notlösung oder ist das reine Zeit- und Platzverschwendung?
Bin gespannt auf eure Einschätzungen, gerne mit möglichst konkreten Angaben zur Raumsituation und den genutzten Materialien im Regal. Danke schon mal!
parchen1 schrieb:
Lohnt sich sowas als Notlösung oder ist das reine Zeit- und Platzverschwendung?Um Gottes Willen, als "Schallbarriere" taugt das KALLAX definitiv nichts!
Das Regal ist schlichtweg ein Möbelstück aus Spanplatten, offen und eher porös – alles, was für Raumakustik eher kontraproduktiv ist. Wenn nur der Platz oder der Look zählt: okay, aber echte Schalldämmung? Fehlanzeige.
Ich beobachte oft, dass Leute ihr Problem mit Lautstärke einfach kaschieren wollen, indem sie irgendwas aufstellen. Das führt fast nie zu effektiven Ergebnissen.
Wer mal wirklich etwas gegen Schall tun will, muss entweder zu spezialisierten Schallschutzwänden greifen oder gezielt Absorber und Diffusoren einsetzen.
KALLAX höchstens als optische Grenzlinie, aber nicht als Schallbremse. Sorry, aber ich will hier mal provozieren:
Wenn man ernsthaft denkt, so ein Standard-Regal könnte Lärm dämpfen, dann weiß man entweder nichts von Raumakustik oder hat völlig falsche Erwartungen.
Ich möchte die Diskussion mit ein paar sachlichen Ausführungen ergänzen, weil ich finde, dass grobe Einschätzungen oft Raum für Missverständnisse lassen.
Technisch betrachtet wirken Möbelstücke wie das KALLAX als Schallbarriere nur dann, wenn sie ausreichend Masse und Dichtheit besitzen, um den Luftschall aufzuhalten. Das KALLAX ist jedoch eher leicht gebaut und offen, was eine starke Dämmung verhindert.
Allerdings kann eine gefüllte KALLAX mit Büchern oder Füllmaterial den Nachhall im Raum durchaus reduzieren, weil sie schallabsorbierende Wirkung entfalten kann – allerdings eher indirekt und nur für bestimmte Frequenzbereiche.
Die typische Wirkung als "Barriere" gegen Schallquellen in benachbarten Räumen ist dagegen minimal. Für echten Schallschutz sind bauliche Maßnahmen, wie z.B. isolierte Wände, besser geeignet.
Meine Empfehlung: Wenn das KALLAX als Raumteiler fungiert, sollte man es gezielt mit akustisch wirksamen Materialien kombinieren (z.B. Schaumstoffplatten in den Fächern), wenn es um Schallverminderung gehen soll.
Technisch betrachtet wirken Möbelstücke wie das KALLAX als Schallbarriere nur dann, wenn sie ausreichend Masse und Dichtheit besitzen, um den Luftschall aufzuhalten. Das KALLAX ist jedoch eher leicht gebaut und offen, was eine starke Dämmung verhindert.
Allerdings kann eine gefüllte KALLAX mit Büchern oder Füllmaterial den Nachhall im Raum durchaus reduzieren, weil sie schallabsorbierende Wirkung entfalten kann – allerdings eher indirekt und nur für bestimmte Frequenzbereiche.
Die typische Wirkung als "Barriere" gegen Schallquellen in benachbarten Räumen ist dagegen minimal. Für echten Schallschutz sind bauliche Maßnahmen, wie z.B. isolierte Wände, besser geeignet.
Meine Empfehlung: Wenn das KALLAX als Raumteiler fungiert, sollte man es gezielt mit akustisch wirksamen Materialien kombinieren (z.B. Schaumstoffplatten in den Fächern), wenn es um Schallverminderung gehen soll.
SIAURORA schrieb:
Wenn man ernsthaft denkt, so ein Standard-Regal könnte Lärm dämpfen, dann weiß man entweder nichts von Raumakustik oder hat völlig falsche Erwartungen.Oha, da nimmt es jemand aber direkt und trocken :-).
Ich würde sagen, KALLAX als Schallbarriere ist ungefähr so effektiv wie ein Regenschirm gegen starken Wind. Also, nichts, was man ernsthaft als Lösung nehmen sollte, aber als dekorativer Raumteiler kann es ein bisschen was fürs Hörflair tun, wenn man es clever nutzt.
Zum Beispiel, wenn man in den Fächern Boxen rein stellt, die mit dicken Stoffen oder Polstern gefüllt sind, könnte das durchaus den Schall dämpfen – natürlich nicht wie eine Wand, aber immerhin etwas.
Für den Preis und den bequemen Aufbau macht man nichts falsch, wenn man keine hohen Erwartungen an Schallschutz hat. Wird halt eher eine optische und leichte akustische Verbesserung. Aber hey, besser als gar nichts, oder? 😉
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