Jetzt bauen oder lieber warten ? Entwicklung durch aktuelle Lage

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Hallo,

uns beschäftigen derzeit folgende Fragen:
Sollen wir jetzt bauen / kaufen ?
Sollten wir lieber warten und mehr EK sammeln ?
Wie entwickeln sich die Preise ?
Kurz zu uns:
- beide 29 Jahre & 1 Kind
- beide im Angestelltenverhältnis
Wir haben eigentlich nicht wirklich erwähnenswertes Eigenkapital, wenn ich das hier so vergleiche. Mein Mann hat erst seit 1,5 Jahren seine Weiterbildung beendet. Wir konnten jedoch trotz meiner Elternzeit 2020 noch zusätzlich 10k ansparen. Aktuell steigen bei uns die Preise rasant an und wir haben Angst, dass wir es in 2 Jahren bereuen. Noch sind die Preise hier „niedrig“ im Vergleich zu anderen Bundesl
Nun wird uns seitens der Familie geraten doch zu warten. Bald gebe es vielleicht wieder mehr Immobilien auf dem Markt und somit niedrigere Preise. Bitte nicht falsch verstehen. Wir sitzen sicherlich nicht Zuhause und erfreuen uns über anderer Leid oder hoffen gar darauf. Uns tut die aktuelle Lage sehr leid und absolut niemanden wünsche ich den Verlust seines Eigenheimes. Aber natürlich beeinflusst uns dieser Gedanke.
Wie schätzt ihr die aktuelle Lage auf dem Markt und dessen Entwicklung ein ?

Lg
 
Ich denke es wird die näcshten angespannt bleiben. Genau weiß es keiner.
Natürlich könnt ihr auch ohne Eigenkapital etwas kaufen / bauen. Ist aktuell so einfach wie nie dank der billigen Zinsen. Alles weitere hängt dann von der Höhe des Einkommens und den Preisen in der Region ab.

Du kannst ja mal einen Termin bei Bank oder Vermittler machen, was so eure maximale Kreditsumme wäre, und das vergleichst du mit den Preisen auf den gängigen Portalen. Dann weißt du wo ihr steht.
 
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Nun wird uns seitens der Familie geraten doch zu warten. Bald gebe es vielleicht wieder mehr Immobilien auf dem Markt und somit niedrigere Preise.
Ich würde mein Leben nicht von außen nach innen planen. Für Abwarten ist das Leben zu kurz.

Nicht falsch verstehen!
Wir haben eigentlich nicht wirklich erwähnenswertes Eigenkapital, wenn ich das hier so vergleiche. Mein Mann hat erst seit 1,5 Jahren seine Weiterbildung beendet.
EK gehört schon zu einem Eigenheim. Meine Meinung. Es gibt Gründe, warum es bei dem einen früher funktioniert und bei dem anderen später. Der eine verdient weniger, dann dauert es länger, der andere kann erst später anfangen zu sparen oder sich auf ein Eigenheim einzustellen.
Dann ist das eben so.
Der eine verdient weniger, dann wird’s halt ein gebrauchtes Objekt, vielleicht mit viel Renovierung, der andere will neu und kann es, dazu noch groß.
Schaut, dass Ihr spart, geht zum Finanzberater...
Und dann spart, das sind Schritte in eine Richtung. Die Richtung kann sich auch ändern.

Aber das warten, weil jmd anderes sagt, irgendwann wird es günstiger, das halte ich für falsch. Das ist Stillstand. Irgendwann steht man da und schaut auf ein Leben zurück, weil nie der richtige Zeitpunkt war.
 
und wenn wieder mehr Häuser durch Zwangsversteigerungen etc auf den Markt kommen, dann muss man auch "Früh aufstehen", "Connections haben" und "Entscheidungsfreudig" sein. Und auch wenn das "Angebot" wieder zunimmt - die Nachfrager (Die "Schnapper-Geier") ziehen schon lange Ihre Kreise...

Am Besten das Wunschhaus schon einmal planen. Parallel fahren: a)Bauen b)Kaufen. Wenn b) zu lange auf sich warten lässt, dann halt a). Wenn während der Planung zu a) ein b) am Horizont erscheint: Geier-Sturzflug!
 
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