ᐅ Ist neben einem Stromspeicher auch die Cloud-Lösung sinnvoll?
Erstellt am: 28.08.19 16:09
H
Heidi1965
Wir planen den Neubau eines Hauses. Unten ca. 120 qm Wohnfläche für 2 Personen (Rentner), oben ein Single-Einlieger-Apartment für eine berufstätige Person.
Satteldach nach Osten bzw. Westen ist geplant. Photovoltaikanlage, Wärmepumpe mit Fußbodenheizung soll es sein. Nach unseren Auskünften ist Sole-Wärmepumpe effektiver als luftwärmepumpe, obwohl ersteres in der Anschaffung teurer ist. Dieses wird aber wieder ausgeglichen durch die höhere Förderung bei der Sole-Wärmepumpe.
Ein Handwerker empfiehlt zusätzlich einen Speicher für die Produktionsspitzen. Somit käme man auf einen Selbstversorgungsgrad übers Jahr von ca. 50 %. Andere empfehlen noch die "Cloud" (anstatt die Einspeisung ins Netz zu den jetzt geringen Vergütungssätzen), in der das abgespeichert werden kann, was nicht mehr in den Speicher passt und dann im Winter wieder abgerufen werden kann. Wobei sich mir die Frage stellt, wie das funktioniert weil alle im Winter mehr benötigen als sie selbst produzieren. Mit der "Cloud"-Lösung hätte man eine Autarkie von 70 bis 80 %; so sagt der Verkäufer dieses Produkts.
Wer kann errechnen, was die sinnvollste Lösung ist?
Satteldach nach Osten bzw. Westen ist geplant. Photovoltaikanlage, Wärmepumpe mit Fußbodenheizung soll es sein. Nach unseren Auskünften ist Sole-Wärmepumpe effektiver als luftwärmepumpe, obwohl ersteres in der Anschaffung teurer ist. Dieses wird aber wieder ausgeglichen durch die höhere Förderung bei der Sole-Wärmepumpe.
Ein Handwerker empfiehlt zusätzlich einen Speicher für die Produktionsspitzen. Somit käme man auf einen Selbstversorgungsgrad übers Jahr von ca. 50 %. Andere empfehlen noch die "Cloud" (anstatt die Einspeisung ins Netz zu den jetzt geringen Vergütungssätzen), in der das abgespeichert werden kann, was nicht mehr in den Speicher passt und dann im Winter wieder abgerufen werden kann. Wobei sich mir die Frage stellt, wie das funktioniert weil alle im Winter mehr benötigen als sie selbst produzieren. Mit der "Cloud"-Lösung hätte man eine Autarkie von 70 bis 80 %; so sagt der Verkäufer dieses Produkts.
Wer kann errechnen, was die sinnvollste Lösung ist?
B
boxandroof28.08.19 18:23Wärmepumpe hat mindestens das Potential günstiger als Gas zu sein. Bei uns sind die laufenden Kosten ein paar 100€ geringer als sie mit Gas wären. Es hängt bei der Wirtschaftlichkeit insb. vom Preis ab der für die Installation verlangt wird. Auch hier kann die Wärmepumpe günstiger sein als Gas, kann aber auch deutlich teurer werden. Für den effizienten Betrieb ist die Planung entscheidend. Ansonsten bin ich bei Bookstar.
Egal welche Heizung, die Flächenheizung unbedingt auf niedrige Vorlauftemperatur planen um später den Energieträger wechseln zu können.
Egal welche Heizung, die Flächenheizung unbedingt auf niedrige Vorlauftemperatur planen um später den Energieträger wechseln zu können.
Heidi1965 schrieb:
Ein Handwerker empfiehlt zusätzlich einen Speicher für die Produktionsspitzen. Somit käme man auf einen Selbstversorgungsgrad übers Jahr von ca. 50 %.Ja, der Selbstversorgungsgrad steigt in der Tat, aber die Gesamtkosten steigen leider auch. Noch sind die Stromspeicher viel zu teuer, um sich zu amortisieren. Ich glaube, Ihr solltet euch mal ein bodenständigeres System durchrechnen und anbieten lassen. Gasbrennwert und fertig. Es sei denn, ihr habt zu viel Geld und wollt es gerne für technische Spielereien ausgeben.
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