Hallo liebe Community,
ich hoffe ich bin für meine Frage im richtigen Unterforum.
Wir haben ein Bodengutachten durchgeführt und holen derzeit Angebote für die anstehenden Erdarbeiten ein.
Dabei bin ich mir sehr unsicher bezgl. der benötigten Abtragung von Mutterboden und möglicherweise benötigten Drainage-Arbeiten. Wäre Euch für eine Interpretation bzw. Erklärung sehr dankbar. Ich poste hier mal die relevanten Absätze aus dem Bodengutachten.
Das erste Angebot eines Tiefbauers sagt dazu:
"Sandplatte für Einfamilienhaus ohne Keller 11x11m 120 m2 Boden in 1m Tiefe auskoffern Ca. 150 m3 Boden aufladen, abfahren und entsorgen Ca. 150 m3 F1- Sand liefern, einbauen und schichtweise verdichten Feinplanum +- 2cm und Plattendruckversuch Aufgraben der Fundamente" = 10.000€
Passt das oder fehlt etwas (Drainage?) oder ist etwas zu viel?




ich hoffe ich bin für meine Frage im richtigen Unterforum.
Wir haben ein Bodengutachten durchgeführt und holen derzeit Angebote für die anstehenden Erdarbeiten ein.
Dabei bin ich mir sehr unsicher bezgl. der benötigten Abtragung von Mutterboden und möglicherweise benötigten Drainage-Arbeiten. Wäre Euch für eine Interpretation bzw. Erklärung sehr dankbar. Ich poste hier mal die relevanten Absätze aus dem Bodengutachten.
Das erste Angebot eines Tiefbauers sagt dazu:
"Sandplatte für Einfamilienhaus ohne Keller 11x11m 120 m2 Boden in 1m Tiefe auskoffern Ca. 150 m3 Boden aufladen, abfahren und entsorgen Ca. 150 m3 F1- Sand liefern, einbauen und schichtweise verdichten Feinplanum +- 2cm und Plattendruckversuch Aufgraben der Fundamente" = 10.000€
Passt das oder fehlt etwas (Drainage?) oder ist etwas zu viel?
W
WilderSueden15.01.24 13:55Schnubbihh schrieb:
Bei uns gibt es keinen Regenwasserkanal; wir müssen auf dem Grundstück versickern.Dann würde ich zu einer Variante ohne Drainage tendieren. So kannst du dich nicht darauf verlassen, dass die Drainage funktioniert, wenn es darauf ankommt. Ohnehin hast du bei einer Drainage das Problem, dass sie regelmäßig gespült werden muss, damit sie funktioniert. Anfangs machst du das vielleicht noch, nach 10 Jahren vermutlich nicht mehrSchnubbihh schrieb:
Dir ist bewusst, dass dies zwei verschiedene Alternativpositionen eines Anbieters sind?
Außerdem habe ich die Positionen aus dem Angebot hier grob zusammengefasst, für eine bessere Lesbarkeit.
Wie Du also auf Deine entsprechenden Rückschlüsse kommst, verstehe ich nicht ganz...Ganz einfach: mir ist nicht deutlich geworden, daß (1) und (2) Varianten desselben Bieters statt Angebote zweier Bieter meinen.Es bleibt aber dabei, daß von den angebotenen Vorgehensweisen nur eine "richtig(er)" und vor allem nur eine derselben Ausschreibung entsprechend sein kann.
Das Gutachten liegt Dir vor und hast Du hier besprochen. Daraus sollte sich für einen entsprechenden Fachplaner eine klare Sicht ergeben, welche Maßnahmen hier geeignet bzw. geboten seien. Wären beide Angebote gleichwertig (wobei dann der Planer beide Varianten hätte ausschreiben sollen, nicht der Bieter zwei Antworten auf eine Frage geben), dann müßte gegeben sein, daß in der Tiefenschicht "60 bis 150 cm unter OK Rohgelände" auch der Anlaß für die Drainage begraben sein müßte. Ist der das (ja oder nein, auf "vielleicht" würde ich im buchstäblichen Sinne nicht bauen wollen) ?
In eine gescheite Ausschreibung gehörten hier übrigens klare Massenangaben und ins Angebot auch entsprechende Mehrmengenpreise. Schon die cm sind ungeeignet, da das Rohgelände nicht planeben ist, das Ergebnis es jedoch sein muß.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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