ᐅ Installationsebene inkl. Dämmung - Einfluss auf Dämmung der Außenwand?
Erstellt am: 26.02.24 15:01
F
Flitz86
Hi,
im Rahmen meines Umbauprojekts wird die Außenwand des "Altbestands" mit 10cm Mineralfaser-Dämmplatten (WLG035) gedämmt.
Die Außenwand ist eine 24er Wand aus Liapor-Steinen.
Bisher gab es hier nur eine Innendämmung aus 5cm Styropor.
Im Rahmen des Umbaus möchte ich nun auf der Innenwand eine Installationsebene anbringen. An einer Stelle weil ich es muss (Heizungsrohre mit Isolierung >> 10cm) und an anderer Stelle weil ich mir erhoffe das die Elektroinstallation deutlich einfacher ist anstatt Schlitze zu klopfen etc. Ebenso muss man hier ja auch die Statik im Auge behalten. Bisher lag das alle in den 5cm Styropor.
D.h. ich möchte auf die Innenwand eine Installtionsebene 4cm und 10cm stark anbringen, welche zusätzlich gedämmt wird (ebenfalls mit einem mineralischen Dämmstoff) + 15mm OSB + 12,5mm Rigips.
Gilt es hier etwas bzgl. der Dämmung auf der Außenwand zu beachten bzw. zu klären?
Oder kann ich das ohne weiteres tun?
Ich habe hier verschiedene Berichte bzgl. "Verschiebung Taupunkt" usw. gelesen und bin mir deshalb unsicher...
Gruß
Chris
im Rahmen meines Umbauprojekts wird die Außenwand des "Altbestands" mit 10cm Mineralfaser-Dämmplatten (WLG035) gedämmt.
Die Außenwand ist eine 24er Wand aus Liapor-Steinen.
Bisher gab es hier nur eine Innendämmung aus 5cm Styropor.
Im Rahmen des Umbaus möchte ich nun auf der Innenwand eine Installationsebene anbringen. An einer Stelle weil ich es muss (Heizungsrohre mit Isolierung >> 10cm) und an anderer Stelle weil ich mir erhoffe das die Elektroinstallation deutlich einfacher ist anstatt Schlitze zu klopfen etc. Ebenso muss man hier ja auch die Statik im Auge behalten. Bisher lag das alle in den 5cm Styropor.
D.h. ich möchte auf die Innenwand eine Installtionsebene 4cm und 10cm stark anbringen, welche zusätzlich gedämmt wird (ebenfalls mit einem mineralischen Dämmstoff) + 15mm OSB + 12,5mm Rigips.
Gilt es hier etwas bzgl. der Dämmung auf der Außenwand zu beachten bzw. zu klären?
Oder kann ich das ohne weiteres tun?
Ich habe hier verschiedene Berichte bzgl. "Verschiebung Taupunkt" usw. gelesen und bin mir deshalb unsicher...
Gruß
Chris
nordanney schrieb:
Zum Thema Taupunktverschiebung: ubakus - da kannst Du selber ganz viel planen ==> sieht mit Innendämmung aber ohne weitere Maßnahmen schlecht aus (außer, Du lässt einfach die Innendämmung weg).Bitte Ubakus NICHT für den Feuchteschutznachweis bei Innendämmungen benutzen. Ubakus standard Feuchteschutzberechnung berücksichtigt via 2D finite Elemente Methode nur die Diffusionsprozesse - keine Konvektion oder kapillaren Transport.Auch die alternativ angewandte Berechnung nach DIN 4108-3 darf bei den meisten Aufbauten nicht angewendet werden, sondern es muss ein Berechnungsverfahren angewandt werden, was alle Transportvorgänge über das Jahr berücksichtigt. Dazu kann z.B. der Rechner vom Wufi verwendet werden. Das sollte aber alles der Energieberater wissen und dir ausrechnen können. Schließlich heißt es ja "Fachplanung".
Flitz86 schrieb:
Grundsätzlich geht es mir nicht um die Frage "sinnvoll ja oder nein" sondern mehr um die Frage:
Könnte ich damit irgendeinen Effekt erzeugen den ich nicht möchte bzw. zu Problemen führt.Siehe oben!Flitz86 schrieb:
Ich habe nun von meinem Energieberater die Info bekommen, das ich die Installationsebene ohne Bedenken machen kann, da sich diese im warmen Bereich befindet - da ja auch von außen gedämmt wirdHat er das errechnet oder sich ausgedacht? Allgemein erscheint mir der Wandaufbau nicht kritisch. Klar muss aber die luftdichte Ebene und Ebene der Dampfbremse sein, das sollte dein Berater in jedem Fall festlegen.