Ideen für Außenanlage, Garten, Galabau - Vorschläge, Tipps?

4,30 Stern(e) 4 Votes
"Wartungsarm" hört sich immer so schlimm an in Verbindung mit Garten. Alle wollen immer ins Grüne und wollen Natur, aber bitte nicht vor der eigenen Tür. Da wird dann gepflastert und mit Doppelstabmatten abgetrennt und dazu noch ein bisschen Friedhofsbaum. Und dann wundern sich alle über Insekten und Bienensterben

Jeder Garten braucht Pflege, egal ob mit Kies (meiner Erfahrung nach dann sogar noch mehr) oder mit einer geschickt angelegten Bepflanzung.

Ich bin immer sehr froh, wenn man mitbekommt, dass in den Städten und Gemeinden ein Umdenken einkehrt und die Grundbesitzer durch Bebauungsvorschriften angehalten werden, gewisse Bepflanzungen vorzunehmen.
Das hat auch mit Aufheizen von Innenstädten und und und zu tun. Wenn man so sieht und hört, wie vielfach geplant wird bei Neubauten, war das schon längst fällig.
Meine Meinung! Es gibt eine Seite "Rettet den Vorgarten" bei ********** Hinweise auf Facebook sind untersagt **********. Da kann man sich die Grauseligkeiten eines angeblich pflegeleichten Steingartens in aller Wucht mal ansehen.

Bei Euch kommt sicherlich die Besonderheit mit dem Rollstuhl-gerechten Garten hinzu. Das wusste ich nicht. Trotzdem kann man so einen Garten naturnah gestalten!

Der Sonnenhut, der Dir gut gefällt, ist ja schon mal ein guter Anfang
Generell ich schließe mich dir an.
„Wartungsarm“ da ist mehr Zeitmangel schuld, was im Moment bei mir der Fall ist. Wie später sich entwickelt keine Ahnung, aber ich hoffe, später mehr Zeit für mich und meine Familie und GARTEN haben werde dann ist aber nicht zu spät um vor den Zaun Hecke zu pflanze. Zaun werde ich sowieso haben(situationsbedingt) da ich keine Lust habe um zu sehen der Hund/Katze von Nachbar der Garten überquert während mein Sohn im Garten ist aber der sich nicht mal vor eine Fliege schützen kann.

„Steingarten“ ist auch nicht mein Ding. Zurzeit es verbreitet sich, da Pflegeleicht ist und modern aussieht (mehr schuld wieder Zeitmangel) aber ich denke, so Pflegeleicht ist es auch nicht da ein kleines bisschen Laub oder sonstiges wird sehr schlecht aussehen, letztendlich jeder muss selber entscheiden.

Wenn Barrierefreiheit bei uns nicht im Vordergrund wäre und etwas größere Garten besitze, hätte ich Naturgarten bevorzugt. In mein erste leben habe ich so was erlebt, ich habe Bienen; Hühner und Hund gehabt, Schildkröten und Egel großgezogen, Insekten und Vögel haben sich auch wohlgefühlt. In so ein Garten kann man arbeiten ohne Ende aber kann man es auch so lassen wie es ist, eben Naturgarten. Vor allem die Kinder in solche Gärten erleben die Sachen die heutzutage nur im Fernsehen sehen und sie beschäftigen sich von allein da
 
Vor Hunden schützt der Zaun, vor Katzen nur, wenn beidseitig nicht bewachsen. Würde die ein oder andere Pflanzen von den sogenannten Vogelschutzhecken nehmen. Die sind teilweise zu stachlig für Tiere und Katzen

Mache doch erst mal einen Plan was du möchtest und wo du das in deinen Garten platzierst. Glaube da bleibt nicht viel übrig.

Halte die Steingärten nicht gerade für Wartungsarm. Pflegeleicht ja, aber die Steine müssen sauber gehalten werden. Das geht nicht mit Besen mal schnell drüber
Bodendecker finde ich da besser
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Eure Fragen zu SchwörerHaus KG werden im Fernsehen von Schwörerhaus höchst persönlich beantwortet. Stell jetzt hier deine Fragen!
1)die Thujaphobie teil ich auch nicht. Hübsche Pflanze.
2) Der Stabmattenzaun ist eben ein Zaun. Wer Zaun nicht will, der lässt es. Aber wenn schon, warum dannnicht der?
3) Katzen gehen nicht an fremde Leute. Sie sind zu scheu dafür.
 
Der Gelegenheitsbesucher geht nicht einfach an fremde Personen. zizzis Kind ist schwer behindert das spüren Katzen. Der sensible Dauergast kann sich schon an das Kind kuscheln.
Die wegzuhalten wird schwierig
 
Vom Präriegarten kann ich nur Gutes berichten:

Unsre Grundvoraussetzungen:
Lehmiger aber unverbrauchter Boden, rechteckiges Grundstück, an zwei Seiten einen gut 1 M breiten Präriebeetstreifen.

- Nur im ersten Jahr musste ich öfters jäten. Im 2. Jahr unterdrückte die Bepflanzung das Unkraut schon weitgehend selbst.
- Drei Wochen keinen Handschlag getan sieht man den Beeten überhaupt nicht an.
- Wir gießen die Beete auch nur noch selten, letzten Sommer vielleicht so nach 3 Wochen mal. Der Rasen verschlang viel mehr.
- Schon im ersten Jahr sahen die Präriebeete klasse aus, nicht etwa halb leer oder mickrig. Im 2. Frühling mussten wir manche Pflanzen schon ganz schön zurücknehmen.
- Ich hatte einen Trockenrasen eingeplant. Dieser wächst langsam und muss nur 2-3 Mal im Sommer gemäht werden. Er sieht aber gerne etwas lückig aus. Bei Gartenanlage wurde dieses Material gegen gebräuchlichen Sportrasen ausgetauscht. 90% der Gartenarbeit entfallen nun auf die Rasenpflege. Er sieht nicht schlecht aus, aber da wäre ein Einsparpotenzial an Arbeitszeit gewesen.

Viel Freude am Garten
Gabriele
 

Ähnliche Themen
18.08.2020Naturnaher Garten mit Hecke anstatt ZaunBeiträge: 100
28.09.2017Nachbarn wollen neuen Zaun, obwohl da einer steht.Beiträge: 25
01.05.2020Neubau - Zaun zur Baustraße und NachbarnBeiträge: 10

Oben