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Hundegebell am Sonntag

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Hi,
bellende Hunde sind echt nervig und als Halter mach ich mich extrem unbeliebt. Wer will das schon?
Hunde, die im Grundstück herumlaufen haben oft das Problem, dass sie sich verantwortlich für den Schutz des Grundstückes fühlen. Klar, sie wurden ja da draußen als Wachposten aufgestellt. Das restliche Rudel verlässt sich auf mich - ich hab die Sache im Griff. Da ich aber selbst mehr ängstlich und verunsichert als gelassen bin, belle ich vorbeugend alles weg, was sich mir nähert. Das hat bislang ja prima geklappt und mittlerweile hat es sogar Unterhaltungswert.

Ich denke, eine reine Gartenhaltung ist für ein Rudeltier völlig ungeeignet. Die Anbindung an das Leittier (hoffentlich Du) und die Gruppe fehlt. Das Tier wird eigenständig und trifft eigene Entscheidungen - was ja oft Probleme bringt. Ich sehe immer viele Dorfhunde bei uns allein spazieren gehen. Meine Hunde wären niemals auf solch eine Idee gekommen.

Die Frage ist, wozu habt Ihr den Hund? Wie viel Zeit ist für ihn da? Muss er unbedingt draußen bleiben? Wie kann ich ihm verklickern, dass Du das Grundstück schon im Griff hast und er sich gelassen zurückziehen kann? Wer ist bei Euch tatsächlich der Chef im Rudel bzw. seid ihr überhaupt ein echtes Rudel?

Leider ist eine Ferndiagnose schwierig. Aber da schon 2 Hundetrainer verbraucht wurden, stellt sich für mich die Frage, ob Ihr überhaupt bereit seid, tatsächlich mit dem Hund zu leben? Oder soll er nur draußen als Spielzeug und Wachposten auf Euch warten?
 
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