Holzlatten auf WDVS (nur teilweise, gestalterisch)

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Hallo,

aus gestalterischen Gründen planen wir, die WDVS-Fassade teilweise (vielleicht 10% oder weniger) mit Holzlatten zu verkleiden. Die Latten sollen max. 10 cm breit sein mit einem Zwischenabstand von 5 cm in einer Höhe von 2 m. Die Länge bis zu 3 m.

1. Da wahrscheinlich eine Stahlunterkonstruktion an der Außenwand befestigt werden muss (Ytong + WDVS), kann es zu Problemen bezüglich Wärmebrücken kommen?
2. Welches Holz wird empfohlen (kann natürlich auch gefärbt sein) und wie ist dieses vor Witterungseinflüssen zu schützen?
3. Welcher Abstand ist von den Holzlatten zum WDVS erforderlich? Da die Fassade in Zukunft gestrichen werden soll, wäre es gut gewesen, die Holzlatten bzw. die gesamte Unterkonstruktion abnehmen zu können.

Vielen Dank.
 
1) Bei Ytong ist das WDVS System unnötig. Man muss nur den Stein dick genug nehmen. Ab 30er funktioniert es, die ENEV einzuhalten, ab 36,5 klappt kfw 55.
2) Also, nochmal Wandaufbau überlegen, denn dann käme die Lattung direkt auf eine Konterlattung an die Wand. Und keine Brücken möglich. auch das Befestigen von markisen oder so geht deutlich besser später.
3) Als Holz nimmt man Lärche. Die kann vergrauen und schützt sich somit selbst.
 
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"aus optischen Gründen" auf die Fassade bzw. auf das WDVS aufgebrachten Holzlatten (du meinst wahrscheinlich Rhombusleisten?) wirken meiner Meinung nach wie Fremdobjekte. Plane diese doch möglichst flächenbündig ein = in die Fassade integrieren statt wie Fremdkörper aufsetzen. Sehe gerade bei uns um Baugebiet jeweils ein sehr positives wie auch ein entsprechendes Negativbeispiel (aufgesetzt sieht sche**e aus, integriert sieht spitze aus.)
 
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