Hilfe bei Budgetplanung bei zweitem Hausbau benötigt

Dieses Thema im Forum "Baukosten / Förderungen" wurde erstellt von Finanzamt2002, 14. 06. 2018.

Hilfe bei Budgetplanung bei zweitem Hausbau benötigt 4.7 5 3votes
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  1. Finanzamt2002

    Finanzamt2002

    14. 06. 2018
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    1

    Budgetplanung für den zweiten Hausbau - Hilfe


    Wir möchten nochmals ländlich bauen in BaWü (Landkreis Biberach).

    Unser 2008er Holzständerhaus in damals gutem Dämmstandard mit guter Ausstattung und einzugsfertigem Zustand inkl. super Garten soll verkauft werden.

    D.h. wir haben an ein neues potentielles Zuhause "leider" ein paar Ansprüche.

    Spezielle Ansprüche:
    separater Kinderbereich mit einem zusätzlichen Bad
    Smarthomelösung (z.B. Loxone) in Minimalstausführung
    flaches Dach (Flachdach oder flaches Pultdach)
    Passivbauweise (ob Steinmassiv oder Holzmassiv ist preisabhängig)
    Wieder eine PV Anlage aufs Dach (trägt sich von allein)
    Wir kalkulieren natürlich und auch die Bank hat uns bereits beraten was ohne weiteres finanziell machbar wäre und sinnvoll ist.

    Da wir 2008 gebaut haben, sind wir die heutigen Baupreise sicherlich nicht gewöhnt :-(

    Wenn Hanggrundstück, dann ein möglichst kleines, und den Kinderbereich dafür unten in den Hang mit Zugang zum Garten.
    Wenn flaches Grundstück, dann sollte alles auf einer Ebene sein.

    Unsere Grobkalkulation:
    80.000€-100.000€ Kauf Baugrund (bereits erschlossen):
    5.500-6.500€ Grunderwerbsteuer 5% + Notarkosten:
    15.000-20.000€ Architekt (Planentwurf, Anträge, bevorzugt Kenntnisgabeverfahren)
    25.000€-35.000€ Erdbau, Baugrubenaushub, Kanalisation:
    4.000€ Strom, Telefon, Wasser:
    35.000€-45.000€ Gartenbau:
    Nebenkosten somit etwa 78.000€ - 93.000€

    Haus (ohne Keller) + dachboden + separater Kinderbereich
    Passivhausbauweise, 3fach Verglasung, Jalousien/Rolläden, Mini Smarthomelösung (Nur Jalousie/Rolläden, paar Lichter) Loxone mit KNX Tastern.
    Holzfussboden, FBH, SoleWP mit Grabenkollektor/Erdkollektor
    1x Kinderbad, 1x Elternbad, 1x Gästeklo
    Evtl. Flachdach mit unsichtbarer leichter Dachneigung, oder sehr flaches Pultdach
    Schlüsselfertig
    + Doppelgarage und teilunterkellerung
    (lediglich Loxoneprogrammierung, KNX Parametrisierung in Eigenleistung)
    2500€ pro qm, angedacht sind 160 - 180qm -> (400.000-450.000€)

    Summe somit irgendwo bei 550.000 - gute 600.000€ (Verrückt!?)
    + PV Anlage bis 7kWp (8.400€ netto)

    Habt Ihr zu unserer Kalkulation noch Punkte die fehlen, überhaupt nicht passen, oder sind die Preise weiter unter den aktuellen Preisen?

    Wir möchten eine möglichst realistische Budgetplanung vorab haben. Natürlich hat auch das zu kaufende Grundstück darauf Einfluss.

    Da wir keinen Bauzwang haben, wollen wir alles konkret durchplanen. Sollte es vom Budget nicht erreichbar sein, dann ist es so. Dann bleiben wir in unserem Haus :)

    Vielen Dank schon mal f
     
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  3. arnonyme

    arnonyme

    22. 09. 2016
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    Blöde Frage, warum unbedingt ein Passivhaus?
    Die KfW Kredite lohnen sich doch gar nicht mehr, soweit ich weiß.

    Ein Bekannter von uns hat um 2005 gebaut, 36.5 Poroton mit WWWP. Heizkosten ca. 40 Euro im Monat.
    Wenn man in Holzständer baut, kann man das natürlich machen, aber Massiv lohnt sich das bestimmt nie.

    Da ihr 2008 gebaut habt, seid ihr auch die Verkaufspreise nicht gewohnt
     
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  4. Knallkörper

    Knallkörper

    19. 07. 2016
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    Passivhaus und PV-Anlage möchte ich stark hinterfragen, beides refinanziert sich heute nicht mehr ohne weiteres. Das Grundstück erscheint mir für eure Gegend knapp kalkuliert. 2500 Euro/qm müssten für einen guten Standard reichen, jedoch würde ich eher von 200qm bei euren Anforderungen ausgehen.
     
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  5. Tobibi

    Tobibi

    11. 05. 2017
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    Habt ihr den Bauplatz schon (sicher)? Finde den Preis sehr niedrig angesetzt.
    Für 400-450K kann man ein Haus in "normaler" Ausstattung gut bauen. Mit euren Extrawünschen Kinderbad, Passivhaus, Smarthome wird das ziemlich knapp, denke ich.
     
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  6. Sondelgeher12

    Sondelgeher12

    2. 03. 2018
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    Ja das wird so nicht klappen.....selbst wenn du ein Grundstück von der Gemeinde bekommen solltest weil du Einheimischer bist, werden in BW da schon 180 Euro der qm aufgerufen....

    Für das Haus würde ich eher 550 rechnen, wenn ihr nicht einen Haufen Eigenleistung machen wollt, und ich denke dass dann noch nicht mal die SoleWP mit Grabenkollektor/Erdkollektor finanziell drinne is....

    Allerdings ist zu beachten: du wirst für dein bestehendes Haus sehr viel Geld bekommen! Gehe doch mal zu einem Makler und erkundige dich, oder schau vergleichbares in den Anzeigen an.....da wirst du staunen. Nicht bei der Bank fragen, die schätzen das immer zu niedrig ein.

    Von daher könnte es dann wiederum doch wieder klappen, auch wenn der Bau teurer ist als von dir angenommen
     
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  7. PhiTh

    PhiTh

    4. 11. 2015
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    Da ich aus selbigem Landkreis komme kann ich schon bestätigen, dass der Grundstückspreis recht realistisch ist (wenn man nicht gerade in Biberach selbst bauen möchte)... Es gibt hier schon noch Dörfer und kleinere Städte in denen man unter 100€ für den m² bezahlt, ohne aber voll auf dem Land ohne Infrastruktur zu wohnen ;)

    Bei euren Anforderungen würde ich auch eher von etwas mehr m² ausgehen. Auch kommt es ganz stark auf die Details an. Die genannten Preise sind realistisch. Die größte Gefahr dass es nicht reicht seit ihr selbst :)
    Passivhausstandard: Baut und dämmt sinnvoll. Orientiert euch nicht an irgendwelchen KFW-Regularien. Es lohnt sich nicht und ist im Detail auch teils irrsinnig.
    Sole WP: Rechnet es euch durch, wir wollten eine Tiefenbohrung und egal wie ich es gerechnet habe, war es letztens wirklich irre teuer.
    Architektenkosten: würde ich eher im doppelten Bereich sehen, sofern ihr auch Bauüberwachung etc. machen lasst... Hier einfach mal den HOAI-Rechner googeln...
    Und dann grundsätzlich ist immer die Frage nach dem Standard. Man kann mit 20Euro/m² Fliesen leben, aber auch 300€/m² Mosaik verbauen...
     
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