Hallo liebe Hausbau Gemeinde.
Ich bisher stiller Leser und habe schon einen oder anderen sehr nützlichen Tipp aus diesem Forum gezogen. Nun bräuchte ich eure Hilfe.
Wir haben eine Bestandsimmobilie erworben BJ 1993. Aktuell ist noch immer der alte Ölkessel verbaut 20KW dieser muss dringend ersetzt werden,
da auch die komplette Installation im Heizungskeller "in die Jahre gekommen" ist.
Folgende Rahmeninformationen:
80m² mit Fußbodenheizung Stand 1993 (Erdgeschoss). Das Erdgeschoss ist in jedem Zimmer zusätzlich mit Heizkörpern ausgestattet.
80m² Mit Radiatoren (oberes Geschoss)
Laut Verbrauchsausweis wurden pro Jahr ca. 3000 Liter Heizöl verbraucht. 450 Liter für den Warmwasserbedarf.
Zusätzlich 3500 KWH aus dem Kachelofen pro Jahr dazu geheizt
Den Kachelofen (Warmluft) haben wir bereits saniert 9-18kwh Kaschütz)
Gebäudeinfos:
2-fach Kunststoff verglaste Fenster
36cm Außenmauer Pori-Klimaton
Voll unterkellert. Ein Raum im Keller ist als möglicher Wohnraum ausgebaut.
Dämmzustand:
Dachboden und Dach: Sparrendämmung Glaswolle ca 16cm
Dachfenster sind in einem schlechten Zustand und werden von uns zeitnah ersetzt werden müssen
Was nicht förderlich für die Energiebilanz des Hauses ist eine offene Kellertreppe / Galerie aus dem Keller bin ins Obergeschoss.
An der Treppe im Keller befindet sich auch eine Feuerschutztür nach außen für den Kelleraufgang welche eine tolle Kältebrücke ist.
Zusätzlich is die Holzhaustüre in einen schlechten Zustand (verzogen) und wird von uns auch bald getauscht. Fenster sind super in Ordnung.
Mögliche Zukunftsinvest:
- Kellerdeckendämmung
- Verschließen des Kelleraufgangs (Trockenbau) um Kaltluft Zug aus dem Keller im Wintervorzubeugen: Alternative Austausch Kellertür (aufwendig)
- Photovoltaikanlage (9-12,5 KWP)
Längerfristig: Dachdämmung, Fenstertausch
Leider haben wir noch keine belastbaren eigenen Erfahrungswerte in dem Haus und sind durch das Ableben der Heizung nun gezwungen zu handeln.
Ansonsten ist der Zustandes des Hauses sehr gut so dass wir keine großen Umbauten planen.
Heizungsraum ist sehr groß und Lagerung von Pellets kein Problem. Auch das Aufstellen einer Wärmepumpe ist aufgrund des Grundstücks kein Problem. Gas Anschluss nicht vorhanden.
Folgende Optionen wurden uns angeboten von verschiedenen Heizungsbauern:
1) Luftwärmepumpe mit 10 KW (Wolf) plus 800 Liter Frischwasserspeicher plus Sanierung aller Heizkörper auf Niedrigtemperatur. (Förderung 50%)
2) Pelletkessel Ökofen kondens mit ZeroFlame plus Heizstab Frischwasserspeicher 800L (Förderung 55%) --> Aktuell unser Favorit
3) ETA PU 14 plus Heizstab Frischwasserspeicher 1000L (Förderung 50%)
Die Investitionskosten liegen ca. bei beiden Vorhaben im Bereich von 38k (abzgl Förderung). Beide Angebote beinhalten eine Entkalkungsanlage.
Nach reiflichen Lesen hier im Forum bin ich nun am überlegen, die Photovoltaikanlage als Investment vorzuziehen, um eventuell die Pelletheizung in den Sommermonaten überbrücken zu können mit einer Brauchwasserpumpe.
Diese würde ich dann im Keller aufstellen, um auch die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen.
Bin auf eure Meinungen gespannt. Viele Grüße und Danke im Voraus!
Ich bisher stiller Leser und habe schon einen oder anderen sehr nützlichen Tipp aus diesem Forum gezogen. Nun bräuchte ich eure Hilfe.
Wir haben eine Bestandsimmobilie erworben BJ 1993. Aktuell ist noch immer der alte Ölkessel verbaut 20KW dieser muss dringend ersetzt werden,
da auch die komplette Installation im Heizungskeller "in die Jahre gekommen" ist.
Folgende Rahmeninformationen:
80m² mit Fußbodenheizung Stand 1993 (Erdgeschoss). Das Erdgeschoss ist in jedem Zimmer zusätzlich mit Heizkörpern ausgestattet.
80m² Mit Radiatoren (oberes Geschoss)
Laut Verbrauchsausweis wurden pro Jahr ca. 3000 Liter Heizöl verbraucht. 450 Liter für den Warmwasserbedarf.
Zusätzlich 3500 KWH aus dem Kachelofen pro Jahr dazu geheizt
Den Kachelofen (Warmluft) haben wir bereits saniert 9-18kwh Kaschütz)
Gebäudeinfos:
2-fach Kunststoff verglaste Fenster
36cm Außenmauer Pori-Klimaton
Voll unterkellert. Ein Raum im Keller ist als möglicher Wohnraum ausgebaut.
Dämmzustand:
Dachboden und Dach: Sparrendämmung Glaswolle ca 16cm
Dachfenster sind in einem schlechten Zustand und werden von uns zeitnah ersetzt werden müssen
Was nicht förderlich für die Energiebilanz des Hauses ist eine offene Kellertreppe / Galerie aus dem Keller bin ins Obergeschoss.
An der Treppe im Keller befindet sich auch eine Feuerschutztür nach außen für den Kelleraufgang welche eine tolle Kältebrücke ist.
Zusätzlich is die Holzhaustüre in einen schlechten Zustand (verzogen) und wird von uns auch bald getauscht. Fenster sind super in Ordnung.
Mögliche Zukunftsinvest:
- Kellerdeckendämmung
- Verschließen des Kelleraufgangs (Trockenbau) um Kaltluft Zug aus dem Keller im Wintervorzubeugen: Alternative Austausch Kellertür (aufwendig)
- Photovoltaikanlage (9-12,5 KWP)
Längerfristig: Dachdämmung, Fenstertausch
Leider haben wir noch keine belastbaren eigenen Erfahrungswerte in dem Haus und sind durch das Ableben der Heizung nun gezwungen zu handeln.
Ansonsten ist der Zustandes des Hauses sehr gut so dass wir keine großen Umbauten planen.
Heizungsraum ist sehr groß und Lagerung von Pellets kein Problem. Auch das Aufstellen einer Wärmepumpe ist aufgrund des Grundstücks kein Problem. Gas Anschluss nicht vorhanden.
Folgende Optionen wurden uns angeboten von verschiedenen Heizungsbauern:
1) Luftwärmepumpe mit 10 KW (Wolf) plus 800 Liter Frischwasserspeicher plus Sanierung aller Heizkörper auf Niedrigtemperatur. (Förderung 50%)
2) Pelletkessel Ökofen kondens mit ZeroFlame plus Heizstab Frischwasserspeicher 800L (Förderung 55%) --> Aktuell unser Favorit
3) ETA PU 14 plus Heizstab Frischwasserspeicher 1000L (Förderung 50%)
Die Investitionskosten liegen ca. bei beiden Vorhaben im Bereich von 38k (abzgl Förderung). Beide Angebote beinhalten eine Entkalkungsanlage.
Nach reiflichen Lesen hier im Forum bin ich nun am überlegen, die Photovoltaikanlage als Investment vorzuziehen, um eventuell die Pelletheizung in den Sommermonaten überbrücken zu können mit einer Brauchwasserpumpe.
Diese würde ich dann im Keller aufstellen, um auch die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen.
Bin auf eure Meinungen gespannt. Viele Grüße und Danke im Voraus!
M
myDoering19.04.21 16:21nordanney schrieb:
OK - hab nicht an den Fahrplan gedacht. Dann habt Ihr aber einen Zwang, die Punkte des Fahrplans auch abzuarbeiten.Naja einen "Zwang" gibt es nicht wirklich:
"jede energetische Sanierungsmaßnahme eines iSFP, für die der Bonus beantragt wird, muss innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt werden. Der iSFP-Bonus wird aber bereits ab der ersten Maßnahme gewährt und auch nicht zurückgefordert, wenn der iSFP nicht innerhalb von 15 Jahren vollständig umgesetzt wird.
Machst du eine Maßnahme außerhalb dieses Plans bekommst du keine Förderung. von +5%. Zurückzahlen etc. musst du nichts. Theorethisch ist der Fahrplan erfüllt mit einer Maßnahme.
M
myDoering19.04.21 16:26nordanney schrieb:
P.S. Ohne weitere energetische Maßnahmen würde ich keine Wärmepumpe nehmen und eine Photovoltaik ist immer eine Überlegung wert - egal welche Heizung man hat (Pellet mit Brauchwasser ist natürlich ein doppeltes Investment, das kann die Wärmepumpe alleine im Sommer besser).Aber Falls ich Pellets nehme kann ich meinen Eigenverbrauch damit optimieren oder? Oder ist dann der Heizstab (900€ ~) wie vom Monteur vorgeschlagen besser?
N
nordanney19.04.21 16:36myDoering schrieb:
Aber Falls ich Pellets nehme kann ich meinen Eigenverbrauch damit optimieren oder? Oder ist dann der Heizstab (900€ ~) wie vom Monteur vorgeschlagen besser?Es funktioniert alles. Eigenverbrauch wird egal ob mit Wärmepumpe oder Pellets im Sommer optimiert - Wärmepumpe braucht Strom, Brauchwasser-Wärmepumpe braucht Strom, Heizstab braucht Strom. Ich kann nicht sagen, ob eine Brauchwasser-Wärmepumpe besser als der Heizstab ist. Sie verbraucht deutlich weniger Strom, kostet aber eher das dreifache als Investment.Ähnliche Themen