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relaxzed

Heinz von Heiden - Wie viel Baunebenkosten einplanen?

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Hallo zusammen,

wir waren nun bei einem Termin bei Heinz von Heiden und haben uns unser Haus durchrechnen lassen. Die Preise waren natürlich sehr gut, allerdings fehlt ja einiges an Nebenkosten. Uns wurde gesagt dass man 15% zusätzlich einladen sollte. Nun die Frage, hat jemand Erfahrung mit Heinz von Heiden? Mit wie viel % Nebenkosten sollten wir planen?

Vielen Dank für eure Meinungen
 
Hallo, wir stehen auch ganz am Anfang und sind fleißig die Preise am Kalkulieren.

Einen prozentualen Aufschlag für Nebenkosten würde ich nicht empfehlen, da er Meilenweit daneben liegen könnte. 1. Ist "Nebenkosten" viel zu weit gefasst, du brauchst eine komplette Liste mit allen Positionen und kannst dann abgleichen was H.v.H. incl. hat und welche Aufpreise dir für Sonderausstattungen genannt werden. 2. Allgemeine Nebenkosten wie Anschlussgebühren und Erdarbeiten usw. würde ich auch nicht als Prozentsatz berechnen, da dem Gasanschluss und der gepflasterten Einfahrt beispielsweise egal ist, ob dein Haus 200T€ oder 800T€ kostet, aber diese Preisabhängigkeit implizierst du durch Bildung eines Prozentsatzes.

Wir haben auch mit der Pi-Mal-Daumen Berechnung angefangen und es hat uns nichts genutzt, du must wirklich Position für Position kalkulieren (Anschlusskosten beim Versorger erfragen usw.) Dann hast du einen Nebenkostenanteil, der unabhängig vom Hausanbieter immer fix ist und einen Anteil, der sich ggf. unterscheidet und dann wird es vergleichbar. Unsere Erfahrung ist, dass unabhängig vom Anbieter bzw. BU / GU der finale Endpreis immer verdammt ähnlich ausfällt. Je nach dem, was man an Folgekosten und Puffern mit rein rechnet landen wir immer wieder bei 2000€ / qm. (Mit Puffern aka Bemusterrungsreserve und co dann entsprechend darüber) Ich hab auch meine Zweifel an dieser Faustformel, aber seltsamer Weise scheint sie zu stimmen.
 
Von Heinz von Heiden wird das kaum abhängen.

Ihr könnt sicher damit rechnen, dass Ihr Mehrkosten, also entsprechenden Aufpreis haben werdet.
Bei uns tauchten die ersten Mehrkosten beim Planungsgespräch auf.
Die nächsten bei der Baugenehmigung und der erforderlichen Nacharbeit. Der Vermesser kostet eine genau kalkulierbare Summe.
Es ging weiter mit den Erdarbeiten, da kann man ruhig einen Aufschlag machen, er wird nicht übrigbleiben. Natürlich benötigt man Anschlüsse, diese Kosten sind sauber kalkulierbar, genauso wie Notarkosten. Baustrom und Bauwasser fressen einen nicht aus dem Haus. Wenn ein Haus erstellt ist, nehmen es hInterhypr Bauamt und Schornsteinfeger ab, gegen Geld versteht sich. Die Bearbeitung eines Grundstücks ist nicht billig. Da muss nur irgendwo eine nicht geplante Mauer erstellt werden oder es wird eine lange Zufahrt notwendig.

Unsre Gesamtkosten teilten sich etwa so auf: Ein Viertel fürs Grundstück, die Hälfte für Heinz, ein gutes Viertel für alles Übrige. Das Haus hat ca. 125 qm, das Grundstück 450 qm. Wir brauchten nur wenig neue Möbel. Wir malten innen und verlegten unsre Dielenböden selbst, die Gardinen nähte ich, Lampen-Aufhängen erledigten Gatte und Bruder. Den Garten bepflanzten wir selbst. Der Fliesenleger ist beim Übrigen mitgezählt. Den Umzug erledigten wir mit der Familie oder vielmehr diese mit uns :) Die Terrasse belegen wir erst jetzt, der Granit ist nicht mitgezählt.
Es gibt einzelne Einbaumöbel, eine Lichtplanung und lauter neue Lampen sowie eine eiserne Pergola, diese Posten hätten wir nicht gleich veranlassen müssen. Ich glaube aber nicht, dass wir die besagten übrigen Kosten um mehr als bestenfalls 30% hätten drücken können.

Man kann gar nicht genug Reserve vorhalten, sollte sich aber sofern man sein Geld noch zählen muss oder kann nicht zu bereitwillig davon trennen. Die Mehrkosten kamen meist in überschaubaren Häppchen, unterm Strich wird's interessant. Deshalb lohnt sich Konsequenz auch bei kleineren Posten.

Den Daumen drauf behalten ist sowieso schwierig genug. Es half mir, niemals mündliche Aufträge zu vergeben und dies von vorne herein zu kommunizieren. Es geht genauso gut auch so.

Viele Grüße Gabriele
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Hallo,
wir haben letztes Jahr unser Traum vom Eigenheim verwirklicht. Für uns gab es von unseren Bauträger Prime Massivhaus eine spezielle Nebenkostenaufstellung für unser Bauvorhaben nach unseren Wünschen. Ich kann nur sagen bei uns hat es gestimmt und es waren ca. 15%, aber ob man das auf jedes Haus beziehen kann glaube ich eher nicht.
 
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