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Heinz von Heiden 2015-2016 Bungalow BW. Kr. Böblingen BB

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Inzwischen hat uns eine Gutschrift über Euro 40.- erreicht für einen "Saunaschalter". Zwei Mal haben wir ausserdem den Kundenzufriedenheitsbogen erhalten, ich habe gestern weitere Exemplare abbestellt. Wir hätten noch Dinge zu regeln und wollten erst beurteilen, wenn das abgeschlossen sei.

Nun sind wir also an den Wassereintrittsstellen. Knapp ein Vierteljahr ist es her, dass uns anlässlich der Schlussabnahme die Nachbesserung dieser Mängelrügen zugesagt wurde.

Von der finanziell Unbedeutenderen wurde uns bei der Abnahme gesagt, der Auftrag sei bereits erteilt. Wir erhielten trotz verschiedener Telefonate mit Heinz von Heiden nicht einmal eine Terminabsprache.

Der finanziell bedeutendere Mangel wurde negiert. Obwohl Heinz von Heiden noch in der Beweislast ist, wurde natürlich keinerlei Beweise beigebracht, ich stelle mir das auch ausgesprochen schwierig vor. Allerdings haben wir unsererseits die mangelhafte Ausführung säuberlich dokumentiert.

Ein uns verbundener MA eines Bauträgers sagte uns, er könne uns sagen, wie so etwas weitergehe. Es werde ein halbes Jahr nichts passieren, dann werde uns das Unternehmen die Hälfte des Einbehalt anbieten und das wär's dann. Einzige Möglichkeit eine tatsächliche Verbesserung des Bauwerks zu bewirken sei sofortiger Einsatz eines Rechtsanwalts. Die Mängelrüge als solche ließ er sich genau beschreiben.

Da wir Interesse an dem Bauwerk haben - manchmal glauben wir, dass wir da allein sind - kümmern wir uns um die Mängelrügen, können aber nicht jeden Schritt sofort veröffentlichen.

Viele Grüße Gabriele
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir können etwas Neues und Gutes berichten:
Unsre Garagenprobleme sind bearbeitet.

Sie hatten mir persönlich etwas Kopfschmerzen bereitet, denn sie waren nicht mit einem Einbehalt belegt worden. Der Sachverständige verzichtete darauf, da die Bauleitung ins Feld führte, der Auftrag sei bereits erteilt. Aber in den drei Monaten darauf kam niemand, natürlich rief auch niemand an. Schließlich nahm ich es in die Hand, weil ich mir errechnet hatte, dass sonst der Einbehalt zu knapp würde, es steht noch mehr an.

Vorliegendes Problem: Garage:
Zwei Streifenfundamentschichten übereinander waren nicht miteinander verbunden sondern nur aufeinandergegossen. Der Wassereinlauf in den Fundamentschichten war etwas versetzt gegen das von oben kommende Dachwasser. Der ganze Schacht hätte an der Verbindungsstelle innen mit Bitumen ausgekleidet werden sollen, die obere Schicht konisch ausgeführt, dies wurde nicht gefertigt oder beaufsichtigt und unterblieb daher. Risiko des Aufsprengens der beiden Fundamentschichten durch eintretendes Wasser und Auffrieren.
Die Wechselschaltung des Garagenlicht funktionierte nicht.

Vorabinformationen von Heinz von Heiden: Der Auftrag sei seit November 16 erteilt.
Terminliche Informationen von Zapf: Den Auftrag habe der betreffende MA am 1.2.17 erteilt, später Korrektur auf 16.02.17.

Wie gings?
Zuerst div. Anrufe beim Beschwerdemanagement der Fa. Heinz von Heiden. Verständnis. Wir lägen ganz oben auf dem Sorgenkindhaufen. Wir befürchteten, wir lägen da vielleicht immer noch, wenn ich auf Heinz von Heiden gewartet hätte.

Seitlich ein Typenschild in der Garage enthält die Zapf-Auftragsnummer.

6 Anrufe bei Zapf ab 14.02.17, verteilt auf knapp 4 Wochen. Freundlich, verbindlich und ohne den Hauch eines Vorwurfs bleiben. Gestern kam ein gutgelaunter Hüne, brach die vorhandenen Rohre raus und setzte neue ein. Nun reicht das Rohr bis über die Stelle zwischen beiden Fundamentstreifen hinweg. Ein Schalter war kaputt und schaltete nicht.

Der MA von Zapf ermunterte mich sogar zu weiteren anrufen wenns nicht klappt. Ihr System sieht nicht vor, dass der Vergebende die Auftragsausführung kontrolliert, er merkt das sonst nicht. Darum hätte sich primär Heinz von Heiden kümmern müssen und das geht eben nicht wenn man so dranbleibt wie bei Heinz von Heiden vorgemacht.

Kleine Anekdote am Rand: Einmal fuhren wir an den Bodensee und waren auf der Autobahn, da rief die Bauleitung an. Sie sei weit vom Schuss und habe einen Außenputzer draußen, der nun die Einläufe mit Bitumen ausstreichen solle. Es ging schon gegen Herbst und Übergabe. Aber er kapiere es nicht, ob wir vielleicht rausfahren würden und es ihm erklären. Ich lehnte dies ab. Oben und unten waren starre Verbindungen verbaut, ich wusste nicht, wo der arme Kerl das Rohr hätte hinschieben sollen. Es wurde jetzt rausgesägt und rausgebrochen. Und ich hatte auch keine Lust. Doch, sagte die Bauleitung, das geht, sie erklärt uns wie. Aber ich war eine halbe Stunde nach Garagenlieferung auf dem Bauch gelegen und aufs Dach geklettert und hatte mir alles beguckt. Sie hatte nur Hörensagen. Aus einer Laune erlaubte ich mir zu sagen, der Heizungsbauer sei draußen, sie solle doch diesen fragen, das war nicht Ernst gemeint. Aber damit war sie zufrieden, der Außenputzer - der extra anreisen musste wegen dem fremden Baufehler - lieferte die Antwort, die das Ansinnen wert war. Es sei alles gemacht. Wir machten Fotos, innen im Schacht sah es vorher und nachher gleich aus. Wir mussten später strampeln, damit diese Nachbesserung nicht als erledigt betrachtet wurde.

Für die übrigen offenen Fragen erhoffen wir keine Klärung in unsrem Sinn mit Heinz von Heiden mehr. Ich möchte diese Fragen hier einstellen und gerne um den Rat des Forums bitten, es wäre mir auch Recht, wenn der Text an Heinz von Heiden kommt. Ich sehe da keine Bereitschaft mehr.

Viele Grüße Gabriele
 
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Das Fensterbankproblem, wir werden Euren Input brauchen und bitten darum.

Vorab: Wir fanden die Fensterbänke hübsch.

Der Sachverständige nicht, sie waren sozusagen fast im Wasser, d.h., sie leiten das Wasser nicht mit dem vorgeschriebenen Mindestgefälle vom Haus weg ab.

Außerdem fand er noch sogenannte Gewerkelöcher. Das erklärte er etwa so: Wenn im Lauf eines Bauprozesses ein Loch entsteht, z.B. wenn eine glatte Fensterbank an einen profilierten Fensterrahmen stößt, so verschließt der sorgfältige Handwerker dies bevor er weitermacht. Der Andere unterlässt es, bei uns wurde es unterlassen. Man kann von unten unter den Fensterbankecken bis ins Leere tasten, fotografieren ausgeschlossen.

Es gibt mehrere Risiskofaktoren:
- Das Gefälle ist viel zu gering.
- Die meisten Fensterbänke liegen an der Wetterseite im Westen.
- Das Gebäude ist windexponiert, es liegt 20 Gehminuten vor der Abrisskante eines Hochplateaus, höchste Stelle im Kreis BB. Im Winter wehte der Schnee bis in die Glasbereiche an.
- Gewerkelöche, Löcher überhaupt komplettieren den Baumangel.

Das wurde im Abnahmeprotokoll vermerkt und übrigens auch gemeinsam vermessen.

Das liegt uns an Informationen vor:
- Messwerte, erhoben mit gutachterlichem Messwerkzeug:
Zwischen 0,4 Grad und 2,2 Grad Gefälle, rechnerischer Schnitt pro Fenster 1,2 Grad Gefälle bei den Fensterbänken.

- Entstehung des Baufehlers:
Das entsteht, wenn die Außenputzer die bereits montierten Fensterbänke beim Verputzen hochschieben.

- Praktischer Ablauf:
Der uns zugeteilte Außenputzer ließ reichlich Termine platzen. Schließlich begann ich ihn selbst anzurufen. Auch mir platzten Termine, obwohl er und seine Frau mir sympathisch begegneten. Schließlich kam raus, er konnte überhaupt nicht (mehr) und wollte den Auftrag niederlegen. Die Bauleitung zwang ihn, er konnte aber nicht. Da organisierte er für unsre Baustelle eine Gruppe Männer aus seinem Heimatland (warmes Land, da kommt man vielleicht auch ohne Gefälle aus). Diese reisten ein und wurden an jeder europäischen Grenze erst mal aufgehalten. Irgendwann waren sie aber da und mein Mann traf sie etwas ausgiebiger. Einer konnte ein bisschen Deutsch. Sie waren freundlich und konnten auch schöne grade Flächen erstellen. Sie arbeiteten fleißig, wir finden die Fassade schön. Ob sie auch die Verarbeitungsrichtlinien von Alsecco lesen konnten? Da muss sogar ich lachen, aber wir haben es nicht erhoben.

- Verarbeitungsrichtlinien Fensterbanksystem Smart des Herstellers Alsecco im wörtlichen Zitat, als PDF herunterzuladen auf dessen Seite:
...Einbau 7...dabei ist darauf zu achten, dass die Fensterbank mit der vorgefertigten Neigung von ca. 5 Grad vom Fenster weg eingebaut wird. Arbeitshilfe: Fensterbankwasserwaage.
Punkt 11: Eventuell vorhandene Hohlräume unterhalb der Fensterbank sind mit Dämmstoff (z.B. Dämmstoff auf 5 Grad abschrägen) , alternativ Füllschaum zu beseitigen.
Unter Punkt 15 gibt es auch noch etwas über schlagregendichten Anschluss, aber hier stosse ich an Grenzen.

- Was sagt Heinz von Heiden seit der Schlussabnahme im November hierzu? Die Zitate sind wörtlich aber nur Textteile aus vorliegendem Schriftverkehr mit Heinz von Heiden in Isernhagen.

14.12.16: nach der gemeinsamen Inaugenscheinnahme der Außenfenstersimse mit dem technischen Berater der Fa. Alsecco Herrn xy wurde festgestellt, dass lediglich eine Fensterbank zur Straßenseite (Anmerkung: Süden) kein Gefälle hat.
Die Mängel der anderen Fensterbänke...werden zurückgewiesen.
Die eine Fensterbank ...ist ein berechtigter Mangel, der nachgearbeitet werden muss. Da die Nachbesserung allerdings in keinem Verhältnis steht, möchten wir Ihnen eine Gutschrift über € 100.- anbieten.
Es handelt sich um einen geringen optischen Mangel, da die Anschlüsse an die Fensterbank laut Herstellerangaben ausgeführt wurden.
...Thema Gewerkelöcher verschließen: ...Auch hier teilen wir Ihnen mit, dass es sich um keinen Mangel seitens der Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser handelt. Diese Maßnahme ist nicht geschuldet und wird auch nicht gefordert. Diesen Punkt betrachten wir nicht mehr als Mangelpunkt. (Anmerkung: Hier versagt mein Verständnis wie sie darauf kommen).
Am 24.01.17 bestätigte Heinz von Heiden diese Position nocheinmal schriftlich.
- Stellungnahme Alsecco undatiert:
...Ortstermin...Nach Prüfung der gesamten Fensterbänke wurde festgestellt, dass lediglich eine Fensterbank an der Traufseite Straße kein Gefälle hat (Anmerkung: Die gutachterliche Wasserwaage misst genau den selben nicht nutzbaren Wert an einer großen Fensterbank im Westen). Es ist jedoch nicht davon auszugehen, das es hier zu einem Schaden kommen kann, da die Anschlüsse an die Fensterbank laut Hersteller Angaben ausgeführt wurden.

In der Sache hat sich nichts mehr bewegt. Die Argumentationsschiene mit der Nichtzumutbarkeit einer Nachbesserung und der Zahlung von € 100.- für den Bauschaden fühlt sich für mich persönlich wie ein Übertölpelungsversuch an, kann mir nicht helfen, wie soll man das schönreden? Wenn 5 Grad Gefälle vorgeschrieben sind und sie sind nicht da, ist das ein technischer Baumangel. Dafür gibts keine Nichtzumutbarkeit.

Unsre Befürchtung ist die, dass die Sammlung der Risikofaktoren eben doch z.B. bei Schlagregen oder Abtauen von angewehten größeren Mengen Schnee Wassereintritt ermöglicht. Und dass sich ein Schaden erst allmählich entwickelt und später nach Ablauf der Gewährleistung an uns hängenbleibt. Ich möchte nicht wenn wir 80 sind, den Putz abschlagen lassen, drunter meuchelnde Isolierung finden und dann Fensterbänke, Isolierung und Putz neu machen lassen.

Viele Grüße

Gabriele
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun geht's weiter. Zwar habe ich mal bei Heinz von Heiden das Wort "Aussitzen" benützt - entsetztes Abwehren, niemals nicht - aber wenn man sich die nachprüfbaren Ergebnisse anschaut, präsentiert sich ein anderes Bild.

Schön wäre gewesen, wenn irgendwann mal einer eine Lösung für alle unten mit Estrich verklecksten Terrassentüren gefunden hätte. Wir haben das vergeblich reklamiert. Ich nehme an, viele Leute machen das irgendwann stillschweigend selbst, Hauptsache, sie müssen es nicht mehr sehen. Ein Bauunternehmen muss das vielleicht nur aussitzen.

Die durch Bauverzug viel zu lange eingepackte Haustür hat auch gelitten. Der Klebstoff vom Abkleben ging nicht mehr ab. Ich erhielt nichteinmal Antwort auf die Frage, wie man denn das abbekommen könnte, softe Methoden hätten versagt. Sieht einfach verlottert aus, ebenso wie die von den Estrichlegern zerkratzte untere Haustürleiste. Schweigen im Wald. Wisst Ihr vielleicht, wie das von Kunststoff und Metallschiene (Alu) abgeht?

Es gab noch einen Posten, bei dem es mir wegen Lernens von Heinz von Heiden allerdings an Großzügigkeit fehlte, die Schadensersatzforderungen.

Diese entstanden u.A, dort, wo wir auf Grund von Fehlinformationen finanzielle Nachteile erlitten.

Einmal gab uns der SV zur den Vertragsverhandlungen mit, alle Abläufe sollten gen Süden (Kanal) verlegt werden, um lange Abwasserkanäle zu vermeiden. Das wurde Teil des Vertrags. Aber im Planungsgespräch banden uns 3 Architekten auf, das sei technisch unmöglich zu fertigen, wir müssten darauf verzichten. Mehrkosten: € 1.500.--. Das Argument war in der Sache nachher nicht zu halten. Im Gegenteil, auf Nachfrage erhielt ich die mündliche Auskunft des zuständigen Planers, man entwässere prinzipiell diagonal und sei prinzipiell nicht willens, davon abzuweichen. Schriftliche Argumentation von Heinz von Heiden, ja, das sei im Vertrag, aber es gebe keinen Auftrag dafür. Diese Vertrags/Auftragsgeschichte haben wir schon mal gehört beim Saunastrom. So ein Vertrag ist doch keine unverbindliche Broschüre.

Dem Außendienst gelang es bei den Vertragsverhandlungen, uns zu überzeugen, dass Heinz von Heiden niemals mehr als € 500.- pro Monat bei überschrittener Bauzeit bezahle, nur im Geschosswohnungsbau werde mehr bezahlt. Außerdem werde Heinz von Heiden bei Bauzeitvereinbarung eigentlich immer innerhalb der Zeit fertig, diese Baustellen würden bevorzugt behandelt. Ich bekomme heute noch rote Ohren vor Scham, dass ich das geglaubt habe. Natürlich hat es nicht gereicht. Wir reichten also die Mehrkosten zu. Wir haushalteten ausgesprochen sparsam, die Summe war überaus überschaubar. Grob hälftig bestand sie aus Kosten aus Verträgen, hälftig aus Anfahrten. Anerkannt wurde alles, wofür es einen Vertrag gab, z.B. Mietverträge. Abgelehnt wurden sämtliche Fahrtkosten, wobei wir 2 Anfahrten pro Woche, berechnet mit € 0,30 pro einfachem Km ansetzten. Als ich dem SV die komplette Ablehnung der Fahrtkosten vorlegte, fragte er nur lapidar ...und, haben Sie etwa nicht anfahren müssen?...Doch, das mussten wir, und 2x pro Woche war absolut Sockel.

Nun bleibt noch die erzwungene Reparatur der gut 20 Fehlstellen des Elektrikers offen. Wüste Stellen, die Bauleitung ließ bei einer fehlerstrotzenden Elektrik trotzdem zuputzen. Das musste alles aufgeschlagen werden , teil von der Decke herunter bis auf Schalterhöhe, auch mal nur 30 cm. hinterher bekam der Elektriker das nicht mehr zu. Hier taxierte der SV die Arbeitszeit im Abnahmegespräch, er sollte eine faire Win-Win-Lösung erarbeiten (das ist übrigens kein Schimpfwort). Er setzte an pro Stelle 0,5h plus Material. Absolut gerechtfertigt. Die Schlitze hatten zum Teil Überstände aus hartem Schnellzement, die ich nicht ausschleifen konnte. Wir hätten das eigentlich heraushauen müssen, was wir aus Zeitnot nicht konnten. Ich musste das sehr großflächig und mehrschichtig verziehen. Mit etwas Material (ohne Rüstzeit) kam der SV auf den Gesamtwert von 12h. Heinz von Heiden schreibt uns dazu: Aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erstatten wir Ihnen maximal 3 h a € 48.-
Da haut es mir im schwäbischen Idiom den Seiher raus. Ein Seiher ist ein Sieb.
Die € 48.- hatte ich im Vorfeld angeboten, sie waren nicht angenommen worden. Die Bauleitung hatte mir angekündigt, sie würde mir das bei Verweigerung der Ausführung einfach übriglassen und dann einen geringeren Preis mit dem SV aushandeln.

Allerdings möchte ich auch nochmals erwähnen, dass die tatsächlichen Kleinrechnungen, die während des Baus entstanden, entsprechend der Zusagen der Bauleitung anerkannt wirden.

So, nun für heute an die produktiven Arbeiten. Kein Mensch kann dauernd quengeln und zanken ohne dass es ihm auf die private Laune schlägt, wenn er sich nicht willentlich abwendet.

Gute Dinge warten auf mich:
Der erste KVA für die Einbaumöbel liegt auf dem Tisch, nun muss ich nur noch die beiden anderen Schreiner piesacken, bis die auch abgegeben haben. Weniger Wände=weniger Stellfläche=weniger Stauraum, da ruft es nach dem Schreiner.
Die Sonne scheint und es gilt Beete vorzubereiten. Na gut, und ich muss die Gärtnerin anschieben.
Die Pergola kommt bald, sie bekommt zwei schöne Bänke und dafür fertige ich Polster. Wir wurden uns nicht auf Anhieb einig: Ich wollte Rosenstoff, er wollte ein Grau. Jetzt werden sie einfach zweiseitig, wer sie rausholt, kann ja entscheiden, was heute besser aussieht.

Viele Grüße Gabriele
 
Heute gleich nach der Heimkehr:
Ein Vierteljahr hat es nun gedauert, bis mein Mann die Pendelfalttüren an der Dusche gesetzt hatte. Bis gestern lag noch das Malervlies drin. Heute kam zum ersten Mal mehr als ein Spritzer Wasser rein. Die Dusche ist nicht benützbar. Mit Handbrause kann man es vielleicht 1,5 Minuten laufen lassen, dann wird der Wasserpegel hoch, er steigt augenblicklich an. Mit der schönen Raindusche gehts nur Sekunden, wesentlich unter einer Minute. Der Abfluss wurde noch nie benützt. Die Badewanne läuft ein bißchen gemütlich ab aber es geht. Ich hätte morgen die Anschlüsse silikonieren sollen, das lasse ich mal. Das ist ein Haus ohne Keller mit einer flachen Duschtasse deren Abwasserleitung nicht im Mindesten mit dem Wasser fertig wird. Die Rohre sind im Estrich und in der Bodenplatte. Die flache Duschtasse setzte ich gegen den Widerstand meines Gatten gegen eine Rinne durch, damit es besser ablaufen kann, na, das hat ja mal was genutzt. Ich habe eine Mail an die Bauleitung geschickt und dann kümmert sie sich in vielfach bewährter Weise darum. Die Mail kam sofort zurück - Urlaub-liest keiner-usw. Aber ohne Einschreiben darf ich ja ohnehin nichts reklamieren.

Viele Grüße Gabriele
 
Zuletzt bearbeitet:

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