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Hauskauf mit Kind im Anflug immer noch finanzierbar?

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Abend zusammen,

meine Frau und ich sind bereits seit gut zwei Jahren auf der Suche nach einem schönen Haus, hatten bis heute aber leider immer Pech. Der Markt wo wir suchen gibt aktuell leider auch nicht viel her (Jüchen, Grevenbroich liegt im Einzugsgebiet Düsseldorf, Köln). Jetzt kommt in den nächsten Monaten unserer erstes Kind und ich hab noch mal alles in Excel reingehauen und bekomme bei den Zahlen, bammel. Ich hatte bisher immer das Glück, eine gute Rücklagequote zu haben, weswegen mir der Betrag ganz am Ende sorgen mach (vllt unbegründet).

Ich fang jetzt einfach mal mit den Leitfaden an mit der Ist-Situation und gehe Teilweise noch auf die Zukünfitge ein.
Allgemeines zu Euch:
Alter: Ich 30 Sie 29
Kinder: In 6 Monaten das erste
Beruf: Ingenieur 37.5h - Sie Erzieherin 39h. Beide Tariflich, beide Festvertrag.

Einkommen- und Vermögenssituation:
Stand Heute: 2750€ + 1830€ jeweils SK 4. Urlaubs und Weihnachtsgeld und Boni nicht eingerechnet.
Elternzeit: 3100€ (III) + 1200€ (V) + 210€ Kindergeld ( Wir habens verschlafen auf 5/3 zu wechseln für mehr Elterngeld)
Nach Jahr 1: 3458€ (Entgeldstufen Aufstieg) + 900€ (20h) + 210€ Kindergeld
Eigenkapital: Liegt aktuell noch verstreut, da wir letztes Jahr geheiratet haben und jeder erst mal noch "sein" Geld hat.
Ich: 42.000 Giro +10.500 Tagesgeld + 25.000 Bausparvertrag
Sie: 10.000 Giro + 11.000 Sparbuch ( Neues Auto dieses Jahr, sprich 11.000 sind faktisch sind verfügbar)
Summe Eigenkapital: 86.500€.
Eigenkapital ins Projekt: 65.000€ + je nachdem wann was kommt.

Wohnkosten:
Kaltmiete: 600€
Warm: 800€

Hauskosten.
Ohne Baunebenkosten und Makler hatten wir immer 350.000€ angesetzt bei absoluter Traum(Bestandsimmobilie) leichter Puffer nach oben. Auch Altbestand mit Sanieren kommt in Frage.

Anforderungen an das Haus sind meiner Meinung nach Bodenständig.
Wohnfläche: 110m² - 130m² gerne Keller. Bei HWR im EG mehr Wohnfläche.
Grundstück: 300-500m². Kleiner Garten, Platz für Kräuter, Grill, Terrasse nichts ausgefallenes.

Ausgabensituation:
Siehe Anhang. Baby und Nebenkosten Haus sind Schätzposten. Sind die realistisch? Im Feburar diesen Jahres, bin ich bei meinen Versicherungsmann bezüglich Private Renten. Schätzungsweise -200€/Monat. Es fehlt auch noch Kita Gebühr.
Wie Eingangs erwähnt, habe ich Panik weil die Summe nach Ausgaben nach all den Jahren ruhigen Gewissens deutlich niedriger sind oder habe ich Berechtigte Sorgen.

Vielen Dank für Eure Rückmeldung und noch einen schönen Abend.
grüße
 

Anhänge

Ehrlichgesagt hätte ich da nicht so Bauchschmerzen bei so einem Plus am Monatsende. Aber ich glaube, dass ich da auch entsprechend geprägt bin. Bei uns zu Hause (also im Elternhaus) war das Geld immer knapp, wegen der hohen Rate fürs Haus. Hat trotzdem immer funktioniert. Die 300Euro für das Kind werden (abgesehen von der Erstausstattung) erst mal reichen, allerdings kommt Fremdbetreuung natürlich obendrauf dann.
 
Hallo,

ihr habt ein gutes EK und wollte auch nicht unerschwinglich kaufen. Bleibt bei euren zielen. Alles andere ab 400k hätte ich Bauchschmerzen. und natürlich klar das man mit Kind sich einschränken muss
 
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Sportverein 17,50€: Ist das kein Jahresbeitrag?
Die Nebenkosten mit 500 Euro sind großzügig gerechnet. Wobei ihr das, was übrig bleibt, als Rücklagen weglegen solltet.
Zum Kind kann ich nichts sagen.
"Sonstiges" finde ich mit 100€ recht wenig, wenn man bedenkt dass da wahrscheinlich Anschaffungen wie ein neuer TV, Laptop, Waschmaschine, Deko, Ausflüge usw. mit drin sein sollen.
Was ist mit Urlaub?
Was ist mit Verschleiß bzw. Reparatur Auto? (Bremsen, Inspektion, TÜV...)
Wirklich alles bedacht?

Ich will es nicht schlecht machen! Euer EK (und somit eure Sparrate) ist für das Alter ordentlich. Das Vorhaben sollte irgendwie mit gutem Gewissen funktionieren!
 
Rechne doch einfach mal umgekehrt, was Dich das Haus jetzt kostet. Gehen wir mal vom Bestand aus, da müsst Ihr ca. T€ 320 finanzieren.

Mit zunächst entspannter Tilgung von 2% (Ihr seid noch jung und habt Zeit für die Rückzahlung bzw. könntet ja später mal die Tilgung erhöhen) und einer Annuität von 4,5% (dann habt Ihr eher 20 Jahre Zinsfestschreibung) kommt Ihr auf eine "Kaltmiete" von € 1.200.

Macht Dir das Angst? Das sind nur 1/3 Deines Einkommens, also auch gut vertretbar. Sollte Deine Frau noch ein wenig arbeiten, sieht es noch besser aus.

P.S. Das zweite Kindergartenjahr für über 3-jährige wird bei uns in NRW jetzt kostenfrei. Hilft auch sehr...
 
Es ist doch gut, wenn etwas übrig bleibt.
Das ist nicht wenig und sollten die Positionen, die @readytorumble aufgezählt hat, abdecken.
Allerdings irritieren mich die Zahlen Deiner Aufstellung: ich würde doch nie 123€ irgendwo hinschreiben, sondern aufgerundet 130€, damit die nächste Erhöhung gleich in Deiner Kalkulation mit drin ist.
Außerdem würde ich den Filter Deiner Suche nicht so festzurren (Falls Du ihn überhaupt eingegeben hast): viele potenzielle Objekte fallen dadurch durch, da Angaben teils nicht gemacht werden, teils falsch eingegeben werden. Ein 297qm großes Grundstück ist auch klasse ;)
 

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