Hauskauf cash sinnvoll? Dafür kein Ärger mit der Bank, Raten, usw

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F

FOJO

Servus miteinander,

hier bin ich wohl richtig, ein ähnlicher Beitrag konnte mir schon helfen. Jedoch suche ich noch Anregungen/ Ideen/ Anmerkungen...

Zuerst: Ich habe mich verliebt - in ein Haus. Das ist echt eine klasse Hütte in der Fränkischen und die soll es wohl werden. Geld verbrennen will ich nicht, daher folgender Plan: Ich war noch nie ein Fan von Verträgen oder langen Bindungen. Selbst mein Handy ist Prepaid. Beim Durchrechnen verschiedener Kreditoptionen habe ich festgestellt, dass man ab einer gewissen Laufzeit eigentlich nur noch für die Bank arbeitet und bei langen Laufzeiten den Kredit fast doppelt zurückzahlt. Es besteht die Option, das Häusl bar zu bezahlen. "Nein!", sagt meine Bankberaterin. "Die Zinsen sind günstig wie nie!". "Nimm bloß keinen Kredit!", sagt ein guter Bekannter. "Du kannst, wenn Du selbst drin wohnst, Nichtmal die Raten von der Steuer absetzen!". So, und da haben wir's schon. Zwei Leute, zwei Meinungen. Deswegen bin ich hier, um mir eine dritte abzuholen .

Für mich käme laut Kreditrechner in Frage: Laufzeit Max. 10 - 12 Jahre, bei 75% Anzahlung, Max. Rate/Monat 2000€ möglich. Oder aber cash bezahlen und kein Ärger mit der Bank, Raten, Pipapo... Der Schuppen soll 400k kosten, zzgl. dem ganzen Notar-usw-Gschmarre, was noch oben draufkommt.

Ich konnte bislang kein Nachteil erkennen, was gegen einen Cash-Kauf spricht, aber sicher bin ich mir auch nicht. Kann es sein, dass meine liebe Banktante einfach auf Vermittlungsprovision scharf ist und mir deswegen den Kreditknebel verpassen will?
 
emer

emer

Wenn es bar geht, warum dann nicht bar zahlen. Was bezahlt ist, ist bezahlt. Warum der Bank Zinsen in den Rachen werfen, und wenn sie noch so niedrig sind.
 
K

klblb

Guest
Was rät Dir Dein Steuerberater? Der hat auf jeden Fall eine andere Sicht darauf als die Banktante.
 
N

nordanney

Wenn genug Geld vorhanden ist und das Haus eigengenutzt wird, würde ich es cash bezahlen. Ein Kredit hat dann keine Vorteile. Wenn das Geld evtl. aus einer laufenden Vermögensverwaltung mit einer ordentlichen Rendite kommt, dann ist die Frage schon schwerer zu beantworten - vermögende Menschen legen ihr Geld normalerweise eher nicht unters Kopfkissen. Hausrendite (gibt es die tatsächlich unter Berücksichtigung der Inflation?) vs. Kapitalanlagerendite.
 

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