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MicroGrumpy

Hausbau DHH trotz niedrigem EK mit langer Laufzeit sinnvoll?

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Bitte nicht vergessen: Grundstückspreise mit 650-800 Euro/qm sind hier in der Region in Nürnberger Gegend eher Normalpreise. Das hat nichts mit luxoriöser Wohnlage zu tun. In Luxusgegenden zahlt man hier einfach nun einmal.
Weiter außerhalb geht es natürlich deutlich weiter runter, allerdings würde dies auch mit höherer Fahrstrecke zu nahezu allem (Einkaufsmöglichkeiten, Arbeit, Eltern) verbunden sein.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir werden nun einmal unsere Ausgaben der letzten 6 Monate genau analysieren und eine Kostenaufstellung machen. Dann wissen wir auch, wo wie viel Geld hingeht und wo man auch mal zur Not den Rotstift ansetzen kann. Man schluckt halt schon, wenn man hört, dass man über 10 Jahre lang monatlich 2.150 Euro für eine Rate zahlen muss und es dann mit ca. 1.700 Euro nochmals 20 Jahre weitergeht (ohne Sondertilgung eingerechnet).

@danixf, danke für deinen Beitrag: Uns ist bewusst, dass nicht nur die Farbe auf die Wand bringen zu den Malerarbeiten gehört. Mein Vater wie auch ich sind handwerklich begabt (mein Vater hat z.B. einiges am Innenausbau selbst übernommen bei dem Haus meiner Eltern), Böden haben wir hier in unserer aktuellen Wohnung auch komplett in Eigenregie verlegt. Das sind Dinge, die ich mir zutraue. Elektrik ginge zwar auch, aber wir wollen es nicht übertreiben und uns nicht selbst überschätzen. Daher auch "nur" die zwei Gewerke + Außenanlage als Eigenleistung. Zusätzliche Steckdosen, andere Armaturen und Keramik im Bad, elektrische Rollos und ein Puffer sind bereits im Preis mit einkalkuliert. Mittlerweile haben wir auch einen Bekannten eines Freundes gefunden, der mit dem Bauunternehmer gebaut hat und bestätigen konnte, dass der Hauspreis wirklich ein Fixpreis war und zumindest bei deren Bau keine überraschenden Baukosten mehr hinzu kamen.
Bitte auch die Nebenkosten und Rückstellungen nicht vergessen . Ihr habt jetzt keinen Eigentümer dazwischen. Wird sicherlich 400-500€ Monat weggehen
 
Bitte auch die Nebenkosten und Rückstellungen nicht vergessen . Ihr habt jetzt keinen Eigentümer dazwischen. Wird sicherlich 400-500€ Monat weggehen
Ja, ich habe die Hausnebenkosten für das Haus mit 500 Euro zusätzlich zu der Rate und unseren monatlichen Fixkosten (BU von uns, PKV, Autoversicherung anteilig, Handyverträge etc.) in unsere Kalkulation eingerechnet. Ich war heute fleißg am Kalkulierrn und habe unsere Finanzlage mit unterschiedlichen Szenarien und Gehaltskombinationen durchgespielt.

KiTa ist ein guter Punkt, das werde ich mir auch einmal anschauen und mit aufnehmen.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Mir fehlen die Worte.... es gibt keinen einzigen Grund, warum ihr euch das nicht leisten könntet. Ihr verdient sehr gut, seid in eurer Haus-Vorstellung „bescheiden“... Beim Hausbau sollte man sich genug Puffer einplanen, falls möglich 10-20% der Gesamtsumme. Wir können bei unserer Kreissparkasse 15% ohne nichtabnahmeentschädigung zurück geben (einfach als Tipp für die Verhandlungen). Ist das beim Haus auch der Bruttopreis?
 

Noelmaxim

Gesperrt
Also da passt leider gar nichts zusammen. Grundstück extrem teuer und Haus viel zu günstig. Garten und Küche fehlt komplett. Das ist nicht plausibel. Nettoeinkommen ist ok, aber nicht rosig. Kredit im Verhältnis viel zu hoch, das ist über dem was ihr euch leisten könnt.

Fazit: Grundstück muss 200.000 günstiger, Haus 100.000 mehr und dann noch etwas mehr EK und das Ding fliegt.

So auf keinen Fall.
@andere mit eher negativer Einstellung zu dem Vorhaben.

Was soll denn da bitte nicht passen, bzw. worauf fussen diese Aussagen/Annahmen?

Nettoeinkommen 5.500 Euro, Lohn tendenziell schnell steigend auf 6.200 Euro, 60.000 Euro EK? Eigenleistung in der Familie möglich.

Warum fehlt eine Küche? Möglicherweise ist dem so, aber warum wird das nicht hinterfragt, sondern unterstellt? Ebenso Möbel?

Warum sollte das Haus zu günstig sein?? Habt ihr die Kosten hinterfragt und die Kostenaufstellung, den Werkvertrag oder die Bauleistungsbeschreibung gesichtet?

Ich wundere mich immer, warum man nicht die Aussage trifft, mir wäre das zu teuer, ich würde das so und so machen, wir würden 45% nicht für Wohnen ausgeben wollen, sondern so getan wird, als muss das so wie es bei mir ist und zu sein hat, auch bei anderen so sein muss bzw. zu sein hat bzw. hat das dort so zu sein.

Warum wird das nicht individuell betrachtet und vor allem, bevor ich bewerte und urteile, warum hole ich mir nicht indivdiuell Informationen ein?

Ich persönlich würde mir weder erlauben noch könnte ich anhand dieser paar Informationen die Situation bewerten und einschätzen.

@Starhlemann

1) Gibt es Kreditverbindlichkeiten?
2) Ist die Küche in den Baukosten integriert?
3) Wie sieht die Wunschzins-, und Tilgungsrate aus?
4) Ist die Familienplanung abgeschlossen?

Maßnahmen, die die pauschalen Aussagen einiger hier für sie widerlegen und ihnen Sicherheit geben können:

A) Haushaltsbuch erstellen, Haushaltskosten aufstellen/hinterfragen/ermitteln
B) Baukosten und die Baubeschreibung/den Werkvertrag durch einen Bausachverständigen/Bauingenieur auf Preis und der Vollständigkei der Leistungen gegenprüfen lassen
C) Finanzierungsplan durch einen unabhängigen Finanzierungsmakler erstellen lassen. Dieser soll (und wird) die Immobilie mal einwerten, was sie nach Fertigstellung wert ist.
 
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