Hausbau 2021 500000€ Meinung

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Dennoch wird bei Immobilien langsam die Luft extrem dünn, denn wo keine Käufer sind, können auch keine Preise mehr ansteigen. Dann muss es zur Markt Konsolidierung kommen.
Durch die billigen Zinsen können sich die Leute die teuren Preise leisten. Und wäre es nicht so würden die Preise sinken.

Den Preis von Häusern regelt ganz klassisch Angebot und Nachfrage, wobei die Nachfrage hart mit der maximalen monatlichen Rate zusammen hängt. Vergleich man wieviel Kredit man 2020 für sagen wir mal 1500€/Monat bekommt mit der Kreditsumme von 2000 ist klar, warum die Preise so angezogen sind.
 
Durch die billigen Zinsen können sich die Leute die teuren Preise leisten. Und wäre es nicht so würden die Preise sinken.

Den Preis von Häusern regelt ganz klassisch Angebot und Nachfrage, wobei die Nachfrage hart mit der maximalen monatlichen Rate zusammen hängt. Vergleich man wieviel Kredit man 2020 für sagen wir mal 1500€/Monat bekommt mit der Kreditsumme von 2000 ist klar, warum die Preise so angezogen sind.
Und genau hier ist Schluss. Die Zinsen sind beinahe auf Null. Die Tilgung meist auf Minimum 1 bis 1,5%. Das heisst die Rate würde jetzt massiv steigen. Wenn nicht endlich in Deutschland die Löhne mal richtig steigen, war es das!
 
Und genau hier möchte ich wiedersprechen. Politik und Wirtschaft wird irgendwas erfinden, um noch mehr Geld in den Markt zu pumpen. Die Corona-Hilfen beispielsweise... da werden gigantische Staatsschulden aufgenommen. Wer auch immer das Geld erhällt, da werden gigantische Summen ausgeschüttet. Über Umwege wird das Geld auch in der Mittelschicht ankommen (Aktien beispielsweise).
Ich hoffe das driftet jetzt nicht in Corona oder Verschwörungstheorien ab, das ist nicht meine Intention, sondern vielmehr zu zeigen, dass Vorhersagen extrem schwierig sind und kein gewisses Ende der Fahnenstage je erreicht werden kann.
 
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Der Fehler steckt hier! Ein typisches GU-Haus kostet keine 350000. Hier mögen sich ja viele tummeln, die soviel und noch mehr ausgegeben haben, ich rechne auch mit durchschnittlich 2000€/qm Wohnfläche, aber real werden eben die Häuser kleiner gebaut. Zumindest bei uns in der Region (Niedersachsen ist zudem noch recht günstig im Hausbau) und über Jahre. Speckgürtel, Schaffung von Wohnraum durch DH und kleinen Grundstücken ... der GU als kostengünstiges Mittel, als Durchschnittsbürger an ein Haus ohne Firlefanz zu kommen. Den meisten reicht ein Familienbad oben, planen keinen teuren Keller und als Nice-to-have wird eine kleine 3 x 4 Terra-Überdachung wie auch eine bodenebene Dusche geplant.
So war es aber auch vor 10 Jahren und vor 20 Jahren (Freunde bauten 2000, wir hatten etwas gekauft). Die meisten dachten nicht über Kinderbäder oder KiZis nach, die 16 qm haben mussten.
Ich glaube eben nicht, dass du dir mehr leisten könntest. Der "sweat spot" zwischen niedrigen Zinsen & Preisen war 2015 - ist schon lange her. Die Zinssenkungen seitdem sind durch die Preisentwicklung mehr als aufgefressen worden. Was 2013 beim Grund für 120€/m² zu bekommen war, liegt heute angeblich bei 310€/m². Mehr Grund geht also ganz sicher nicht. Trotz der geringeren Zinslast.

Beim Haus ist es ähnlich. Ich habe gerade zum Spaß in die Preisliste vom V5 geguckt, eine preiswerte Linie mit < 130m² und deutlich unter dem "Forumsdurchschnitt" (ist letzlich egal, es betrifft alle Segmente). Das ist von 2019 zu 2020 um 6,5% im Basispreis gestiegen. 15.000€ mehr. Wer die nicht letztes Jahr mindestens erspart hat, kann sich nun weniger leisten..
 
Durch die billigen Zinsen können sich die Leute die teuren Preise leisten. Und wäre es nicht so würden die Preise sinken.

Den Preis von Häusern regelt ganz klassisch Angebot und Nachfrage, wobei die Nachfrage hart mit der maximalen monatlichen Rate zusammen hängt. Vergleich man wieviel Kredit man 2020 für sagen wir mal 1500€/Monat bekommt mit der Kreditsumme von 2000 ist klar, warum die Preise so angezogen sind.
Der Immobilienbereich ist kein klassischer, gut funktionierender Markt. Und die Zinsen sind schon länger unten. Der Zinsgewinn ist längst abgeschöpft. Was man wirklich sieht - immer mehr Menschen müssen für Wohnen einen zu hohen Anteil ihres Einkommens ausgeben. Sowohl für Mieten, als auch beim Kaufen. Das geht natürlich zu Lasten anderer Felder wie Altersvorsorge.
 
Und genau hier möchte ich wiedersprechen. Politik und Wirtschaft wird irgendwas erfinden, um noch mehr Geld in den Markt zu pumpen. Die Corona-Hilfen beispielsweise... da werden gigantische Staatsschulden aufgenommen. Wer auch immer das Geld erhällt, da werden gigantische Summen ausgeschüttet. Über Umwege wird das Geld auch in der Mittelschicht ankommen (Aktien beispielsweise).
Ich hoffe das driftet jetzt nicht in Corona oder Verschwörungstheorien ab, das ist nicht meine Intention, sondern vielmehr zu zeigen, dass Vorhersagen extrem schwierig sind und kein gewisses Ende der Fahnenstage je erreicht werden kann.
Die Mittelschicht hat nennenswert keine Aktien, zumindest nicht in Deutschland. Und jeder Lauf findet sein Ende - gibt in der Menschheitsgeschichte noch kein Beispiel für einen ewigen Boom - und auch nicht für das dafür notwendige Perpetuum mobile.. ;)
 
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