Haus noch nicht fertig, Umzug steht an - Tipps erbeten!

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Hallo Ihr Lieben,

nachdem es direkt nach der Hausaufstellung Mitte Oktober unseres Fertighauses sehr flott mit den Arbeiten voran ging, haben wir unsere Wohnung zum 31.01.2014 gekündigt.

Laut des Zeitplanes wäre am 18.12.2013 Hausübergabe gewesen. Wir hätten dann nur noch die Malerarbeiten, sowie die Bodenbeläge (ausser in den Bädern) machen müssen. Es wäre also genug Zeit gewesen.

Leider sind aufgrund einer 2-wöchigen Verzögerung unsererseits (Strom konnte nicht so schnell geliefert werden wie erhofft) jetzt noch 4 Wochen Verzögerung durch unseren Anbieter dazu gekommen (nachlesen kann man das alles auf meinem Baublog - hier im Forum verlinkt).

So, das große Problem, was wir momentan haben, ist, dass die Spachtler, die bei uns aufgrund von Mängeln noch mal nacharbeiten müssen, einfach nicht kommen. Laut unserem Bauleiter hätten diese schon Anfang dieser Woche da sein sollen, bis jetzt sind sie immer noch nicht da.

Dadurch können wir unsere Wände nicht fertig machen und unser Bodenleger "weigert" sich, die Böden zu machen, ohne dass die Wände gemacht sind.

Ich sehe also, dass wir in ein halb-fertiges Haus einziehen müssen, WENN überhaupt.

Ich bräuchte jetzt Tipps, wie ich weiter vorgehe:
Gegenüber unseres Anbieters habe ich bisher immer telefonisch mit unserem Bauleiter telefoniert, der sich kümmern wollte. Gestern habe ich mich bei unserem Kundenbetreuer beschwert, weil nichts voran geht. Der verweist mich aber auch nur an unseren Bauleiter.

Frist zur Beendigung aller Arbeiten bei uns im Haus habe ich jetzt bis zum 28.01.2013 gesetzt (wobei ich wenig Hoffnung habe).

Im Vertrag steht nichts über die Bauzeit, lediglich, dass nach Hausaufstellung "so schnell wie möglich der Innenausbau" gemacht wird. Laut Broschüre vom Anbieter dauert der Innenausbau 5 - 8 Wochen, inoffiziell von unserem Bauleiter sollten wir von 8 - 11 Wochen ausgehen.

Hat jemand Tipps, wie ich jetzt weiter verfahren soll?

Vielen Dank,
Julia
 
Hallo Julia,
das tut mir echt leid. Dass da auch immer so Schnarchnasen dazwischen sein müssen, die den ganzen Gang stoppen

Ich habe übrigens schon auf Eurem Blog gepostet, wird nur nie angezeigt (wie so oft )

Ich denke, Ihr könnt rechtlich gar nichts machen... "so schnell wie möglich" etc. ist eine dehnbare Aussage und die Herren werden Ihre Argumente gesichert haben... absitzen, improvisieren, Geduld zeigen. Alles mit Kosten und Nerven verbunden.

Einen umarmenden Schütter und nen Grappa reichend,
Yvonne
 
Wenn Ihr einlagern müsst: bei uns hat es 10 € pro Tag + MST gekostet. Dazu kommen natürlich die normalen Speditionskosten.
Der Zeitverzug war für uns ganz praktisch: wir hatten beim Umzug ins Haus keine Arbeit - ausser dem Auspacken, da alles schon vorab geregelt/eingepackt war.
Der Nachteil für Euch: Kosten für Pension oder Ferienwohnung. Habt Ihr nicht Eltern, Freunde oder so?
Ich denke nicht, dass Ihr O**L dafür in Regress nehmen könnt, da kein Fixum genannt wurde.
 
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Hallo Julia,

Im Vertrag steht nichts über die Bauzeit, lediglich, dass nach Hausaufstellung "so schnell wie möglich der Innenausbau" gemacht wird. Laut Broschüre vom Anbieter dauert der Innenausbau 5 - 8 Wochen, inoffiziell von unserem Bauleiter sollten wir von 8 - 11 Wochen ausgehen.
Eher von 12-14 Wochen; dies ist anbieterunabhängig und es spielt auch keine Rolle, ob Fertig- oder Massivhaus.

Es tut mir leid, das zu lesen, aber Du hast - nicht nur im sprichwörtlichen Sinne - die A-Karte gezogen. Ich kenne die Verträge der Deutsche Fertighaus Holding-Gruppe und weiß daher - sofern Du keinerlei Zusätze hinsichtlich der Bauzeit verbindlich verhandelt hast, daß Du keine Möglichkeit der Einflußnahme ausüben kannst. Was Dich aber nicht davon abhalten soll, weiterhin Druck zu machen und dieses ab sofort auch schriftlich zu dokumentieren.

Ich sehe nur die Möglichkeit, daß Beste aus der Situation zu machen. Kartons packen mußt Du sowieso, es stellt sich daher die Frage der Unterbringung für Deine Familie und Dich, bis der Einzug ins neue Haus realistisch wird. Familie? Oder eine bezahlbare Ferienwohnung möglich?

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
Im Winter war das eine sehr mutige Entscheidung so früh zu kündigen. Immerhin kann es auch passieren, dass dein Estrich nicht trocken wird, oder wegen Frost einige Arbeiten ist Stocken geraten.

jetzt ist das Kind im Brunnen, und ich würde davon abraten vor der Abnahme ins Haus einzuziehen. Denn wer einzieht hat automatisch alle Arbeiten abgenommen.
versucht bei Eurem Vermieter doch noch einen Monat zu schieben, wenn das geht, oder eben Einlagerung, und wohnen bei Freunden/Eltern/Pension. Einen Monat kann man das ja schon mal machen.
 
Ist eure jetzige Wohnung schon weiter vermietet? Sonst spreche doch mit euren Vermietern - vielleicht geht da was?! Druck ausüben klappt halt nur, wenn ein Druckmittel da ist - und bei keiner definierten Übergabe wird das schwierig.
 

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