Haus günstiger von Eltern kaufen und Ausgleich festhalten

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aber dann würden wir Zinsen für Geld bezahlen, dass aktuell einfach nicht benötigt wird.
Das stimmt, die Wertsteigerung ist natürlich ein Risiko, daher wollten wir zwischen Kaufpreis den wir bezahlen und evtl Verkaufpreis am Markt eine Lücke um das abzudecken.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum ihr es euch selbst so kompliziert macht? Sind da jetzt die Zinsen für die 80k (wie viel wären das) so ausschlaggebend?


Ich würde den Gedanken keine Zinsen zu zahlen nicht so sehr vorziehen, wie im Nachgang meine Ruhe zu haben!

Nicht, dass ich Nachgang jemand meint, seine Meinungen bei den Hausangelegenheiten abzulassen, weil da ja noch eigenes Geld drin steckt?
 
Bei der Konstellation mit einem Bruder würde ich das Haus "sauber" kaufen und finanzieren.
Die Option einer teilweisen Schenkung (niedriger Kaufpreis) und dass der Bruder das Gleiche (z.B. überwiesen) bekommt besteht ja nicht.
Alternative wäre vielleicht noch dass er an der neuen Elterlichen Wohnung einen größeren Erbanteil zugedacht bekommt.
Somit wäre es einigermaßen fair.
Zukünftige Wertsteigerungen spielen keine Rolle. Ihr kauft das Haus jetzt. Sinkt der Wert weil z.B. festgestellt wird dass der Boden verseucht ist werden dies die Eltern ja auch nicht ausgleichen. Chancen und Risiken sollten gerecht verteilt sein.
 
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Genau darum geht es ja, deshalb machen wir uns ja solche Gedanken. Es soll niemand benachteiligt werden. Es geht ja nur darum, wie verpacken wir das günstig für alle Seiten.
Bei jeder Wette in die Zukunft (Wertsteigerung, Wertverlust, Renovierungen, Sanierungen etc.) wird es einen Verlierer geben. Der Streit ist es nicht wert.

Einigt euch jetzt auf einen finalen Preis, und blos keine langfristigen Verträge.
 
Das Haus steht im Rhein-Neckar Kreis
Hach......meine Heimat......
Jein, die 80K sind ja die Restschuld die jetzt noch auf das Haus sind
Diese "Restschuld" hier sagt ja aber Nichts aus über den tatsächlichen Wert des Hauses. Ich hatte vlt. mal 3 Mio Schulden und nun noch 10k Restschuld oder ich hatte ein Haus im Wert von 200k mit Restschuld von 120k........diesen Wert mit 80k nehmt IHR, warum auch immer, als Richtwert im Bezug auf dieses Haus, weil er so eben ganz gut passt.
Sie könnten es für 650K auf dem freien Markt verkaufen, dass wissen wir ja nur wenn wir es wirklich zum Verkauf stellen. Vorher sind das ja alles Schätzungen.
mehr oder weniger....daher sind Eure bisherigen Preise so gewählt, dass sie ins Leben passen aber nicht wirklich am Markt ausgerichtet. Wertsteigetrung etc. wird dann aber wieder am Markt ausgerichtet.......ufff.....ganz schwere Kiste dieser Weg.....
Ja es gibt noch einen Bruder.
Jetzt wirds noch schwieriger......bzw. "gefährlicher"..... zudem kann er sich zurecht irgendwann benachteiligt fühlen.....
Ja das war auch der erste Gedanke, aber dann würden wir Zinsen für Geld bezahlen, dass aktuell einfach nicht benötigt wird.
Naja....das heutige Zinsniveau isz quasi nicht mehr zu unterbieten, noch weniger geht eben nicht.....und warum wird dieses Geld NICHT benötigt?
Familienfrieden und Klarheit solltet ihr GAAAANZ weit oben ansiedeln. Manche würden heute sofort 100k aufnehmen und bezahlen, wenn dadurch Manches so nicht geworden wäre in der Familie.
 
Vielen Dank für eure Meinungen. Ihr helft mir sehr. Ich hatte die ganze Zeit ein diffuses Gefühl, dass es nicht passt.
Eure Einwände haben für mich klarer gemacht, was mich stört.

Wir werden für uns einen Preis festlegen, der uns das Haus wert ist. Entweder verkaufen Sie es an uns für diesen Preis oder Sie versuchen es am freien Markt zu verkaufen. Wenn wir es für den Preis bekommen, möchten wir keine Verpflichtungen in der Zukunft. Dann ist das klar getrennt. Lieber bezahlen wir jetzt mehr "als wir müssten" aber dafür gibt es keine offenen Posten die in Zukunft bedacht werden müssen.
 
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