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Matthias 40

ein einfacheres Verfahren um die Beschichtung gleichmäßig an einer Konstruktion wie einem Geländer, mit vielen Kanten und Schweißnähten aufzubringen, gibt es nicht.
Meine Stahlwangen wurden gestrichen. Insgesamt 3x richtig dick. Sehr Zeitaufwändig, unteranderem durch die Trocknungszeiten.
Dagegen ist Pulverbeschichten eine einfachere Geschichte.
Viel robuster ist es sowieso.
ich Will ja gar nicht bestreiten dass es geht, aber mit dem Lackieren zufrieden. Meine Treppe ist Edelstahl der dann lackiert wurde. Die hat ein Freund von mir gemacht zu einem unschlagbaren Preis.
 
Schimi1791

Schimi1791

Darüber hinaus...Pulverbeschichtung viel dünner als Lack. Und praktisch nicht unauffällig auszubessern.
Ich muss hier intervenieren :)
Da ich über ein Jahrzehnt Pulverlacke entwickelt habe, kann ich hier einiges korrigieren - oder zumindest meine Erfahrung teilen.
Gem. meiner Erfahrung haben die klassischen Pulverlacke eine deutlich höhere Schichtstärke als die Nasslacke. Für eine ordentliche Pulverbeschichtung bedarf es m. E. einer aufwändigeren Anlagentechnik, da sie elektrostatisch auf das Werkstück aufgebracht werden und auch noch bei ausreichender Objekttemperatur eingebrannt werden müssen. Natürlich können auch Nasslacke aufwändig verarbeitet werden, ist aber kein "muss". Problematisch können viele dünne Kreuzverbindungen, wie z. B. bei bestimmten Zäunen oder dem Geländer von Alessandro sein, die sich aufgrund der Elektrostatik nicht gut lackieren lassen, da das Pulver hier nicht vom Werkstück aufgenommen wird (Stichwort: Faradayscher Käfig ). Der Pulverlack haftet bei ordentlicher Verarbeitung zudem deutlich besser auf dem Untergrund als ein Nasslack. Für Geländer würde ich - wenn es denn ein Pulverlack sein soll - einen Feinstrukturlack wählen, der zudem auch optische Unreinheiten gut kaschiert. :)
Allerdings ist auch die Entwicklung bei den Pulverlacken nicht stehen geblieben, so dass es auch Nass-Pulverlacke (Slurrys) gibt, bei denen der Pulverlack in z. B. Wasser dispergiert ist. Der Vorteil ist - gerade bei größeren Flächen - der bessere Verlauf, da die klassischen Pulverlacke eher zu einer sog. Orangenhaut neigen.
*klugscheißen Ende*
 
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Schimi1791

Schimi1791

Ein toller Vorher / Nachher Vergleich! Links "gruselig", rechts "very nice"
Hier noch zwei Bilder "aus dem Leben", die ich vor einigen Minuten gemacht habe, ohne irgendwelche Dinge wegzuräumen. Hinzugekommen sind noch - wie heute Nachmittag geschrieben - der Einbauschrank, die Duschwand, der Raumthermostat (links vom Fenster), der Regalboden (rechts vom Fenster) optisch passend zu den Fenstergriffen aus Edelstahl und der Föhnhalter sowie das Plissee. Von der Sammlung an Duschgelen und Shampooflaschen - einige stehen auch noch auf dem Boden(!) - gehört mir ... genau ... eine Flasche (!!).
 

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Schimi1791

Schimi1791

Sehr schön :) Welche Fliesen sind das denn? Und das Format 120 x60?
Das Format ist 120 cm x 120 cm. Die gleichen Fliesen haben wir auch im Wohn-/Essbereich und der Küche. Dort kommen sie wegen des Formats noch besser zur Geltung. Meine Frau ist im Geschäft zielstrebig darauf zugesteuert und - wie konnte es anders sein - es waren die teuersten dort :( Die Bezeichnung muss ich mal raussuchen ...
 
Schimi1791

Schimi1791

Oooch... irgendwie find ich das alte Wannenbad gemütlicher.. nicht grad schöner... aber gemütlicher.
Besonders gemütlich war es hinter der Schamwand ... :) Eine Wanne im Bad mag auch Gemütlichkeit ausstrahlen ...
Es gibt Situationen, da muss aber die Gemütlichkeit, leider der Praxistauglichkeit weichen. Allerdings fehlt uns im Wohnzimmer auch noch der letzte Hauch Gemütlichkeit mit Wandschmuck etc. Bei den Vorbesitzern war alles (kunter)bunt und in den verschiedensten Farben. Ein Sofa grün, ein anders lila ... überall Dekozeugs an den Wänden und in den Fenstern. Im Essbereich Stühle unterschiedlicher Farben. Fast wie in einer Ausgabe von "Schöner Wohnen". Auch trugen die braunen Holzfenster mit Sprossen zur gemütlichen Erscheinung bei. Es war aber nicht unser Geschmack und deswegen haben wir weiße (Kunststoff)Fenster in Holzoptik ohne Sprossen einsetzen lassen, um (auch) insgesamt farblich neutral zu bleiben.
Wir dagegen sind (noch) relativ schlicht und farblos eingerichtet. Wahrscheinlich sind wir nicht so mutig :). Die Fliesen in Betonoptik stehen nun auch nicht gerade für Gemütlichkeit im eigentlichen Sinne. Deswegen haben wir im Wohnzimmer die helle Holzdecke gelassen, um einen "warmen" Kontrast zur schlichten Betonoptik zu haben. Auch den Kamin haben wir in rötlichen Steinen belassen, um einen gewissen "Eyecatcher" zu haben :)
In unserer Küche geht es dagegen - im Vergleich z. B. zu den Bädern - m. E. gemütlicher zu, weil es keine sterile Küche ist, auf deren Arbeitsfläche nichts rumstehen darf.
 
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