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Grundstückskauf auf dem vorher ein Haus abgebrannt ist. Was beachten?

4,50 Stern(e) 6 Votes
Hallo zusammen, wir sind kurz vor dem Notartermin zum Kauf eines Hanggrundstücks auf dem vorher ein Haus abgebrannt ist.
Auf dem Grundstück standen 1,5 Stock auf einem Keller aus massivem Beton(BJ 1989).
Da nur der Dachstuhl und ein Teil des Erdgeschosses gebrannt haben wurde der Keller nur vom Löschwasser betroffen. Danach wurde alles bis auf den Keller abgerissen und der Keller mit einem Dach aus Planen geschützt.
Das Grundstück wird privat verkauft und liegt auf gleichem Preisniveau wie ein vergleichbarer unerschlossener Bauplatz daneben. Im Gegensatz zu dem Bauplatz daneben erhoffen wir uns eine Geldersparnis durch den noch teilintakten, erschlossenen Keller, sowie den bereits erledigten Erdarbeiten.
"Das Haus brannte sehr gut weil fast nur Holz" laut Feuerwehr. Dennoch machen wir uns Gedanken um mögliche Schadstoffe im Boden und unvorhersehbare bürokratische Aufwände bei der Planung oder auf den Ämtern. Das "Kellerdach" ist eine 11,57x11,57m große ebene Betonfläche mit Öffungen für Treppenhaus, Heizungsrohre & 2 Abwasserrohren.
Da der Brand schon 1 Jahr her ist sind die Wände bereits gut durchgetrocknet (mit Messgerät gemessen)
Worauf sollten wir noch achten? Hier noch ein paar Bilder (dunkle Flecken an der Wand sind kein Schimmel sondern Rußreste)

20200313_145008_small.jpg20200313_152215_small.jpg20200313_152538_small.jpgSpherical_IMG-20200313-WA0036_cut.jpg
 
Sachverständigen für Brandschäden draufschauen lassen.

selbst bei leichten Hausbränden sollte ein Sachverständiger beurteilen welche Sanierungen notwendig sind und von wem diese durchgeführt werden dürfen.

Der Ruß von Bränden enthält meist auch gebundene teilweise hoch toxische Stoffe die entstehen.
 
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Also Abriss find' ich übertrieben, die Versicherung der ehemaligen Besitzerin hat ja extra verlangt dass der Keller instandgehalten wird...? Bei begrenztem Kapital find' ich's unlogisch den Keller abzureisen und quasi genau den selben ohne ruß nochmal zu bauen.
Sachverständiger find' ich aber auch sinnvoll, sollten wir vlt. wirklich noch machen lassen.
Wir waren mit einem Architekten vor Ort, der schon viele Jahre aktiv ist, der hatte eigtl. keine Bedenken wegen dem Brand und auch sonst ließt man ja häufig davon dass nach einem Brand das Gebäude wiederaufgebaut wird.
Gerade bei einem Holzhaus BJ 89 kann es doch nicht so viele Schadstoffe gegeben haben oder doch?
 
wie sieht es denn mit dem Brandgeruch aus? Ist da im Keller noch etwas wahrnehmbar?
Nein geruchlich ist da nichts, da habe ich besonders drauf geachtet, weil ich sichergehen wollte dass die Wände nirgends feucht/modrig oder schimmelig sind. Der Brand selbst erreichte den Keller auch nicht direkt sondern nur indirekt über das runterlaufende Spülwasser.
 
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