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Nathalie Buchb

Grundsatzfragen zum Hausbau - Welches Hauskonzept?

3,80 Stern(e) 8 Votes
Du hast recht, Stommel baut Massivholzhäuser. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Wand durchgehend aus massivem Holz besteht. Es heißt, dass nur massives Holz zum Einsatz kommt. Die Installationsebene ist hinter einer Blockbohlenebene und 6cm stark - da passen Rohre und Kabel prima durch - auch später.
Den Wandaufbau kann man auf der Website einsehen.
 
Habe ihn mir gerade angeschaut. Für mein Empfinden ist das Holzständer.
Installationsebene haben die wenigstens. Ist ehr im hochpreisigen Bereich zu finden. Spaß macht es nicht Kabel durch die Isolierung zu ziehen. Wobei Stommel keine Dampfsperre verbaut, die beim nachträglichen Strippen ziehen zerstört wird.

Was ist das Kraftpapier das Stommel verbaut?

Ich kann schon verstehen, dass Stommel nicht einfach so ein individuelles Angebot aus dem Ärmel schüttelt. Die Homepage sieht nicht nach Einheitsbrei aus. Hinter dem Angebot steht wesentlich mehr Arbeit, als Musterhaus XY mit der Änderung Z einzupreisen.
 
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Beim Thoma hab ich gelernt, dass dieses Kraftpapier im Grunde normales Backpapier ist und nur aus bürokratischen Gründen eingebaut werden muss. Es hat keinen Nutzen. Irgend eine unsinnige Regelung verpflichtet dazu, sonst bekommt die Wand keine Zulassung... wird bei Stommel vermutlich auch so sein.

Doch, genau das machen die. Die Verkäufer haben ein Programm (Vi Plan) und designen da dein Wunschhaus und die Software spuckt nach (geheimer) Kalkulation einen Festpreis aus. Dann kann man wie bei den anderen Fertighausanbietern auch noch bei der Detailplanung Änderungen vornehmen und Eigenleistung einplanen lassen. Hochpreisig würde ich jetzt nicht sagen, aber qualitativ sind die sicher höher anzusiedeln. Ist immer die Frage mit wem man das vergleicht und auch was man für sein Geld bekommt. Wenn wir unbedingt wollen würden, könnte auch auf die Installationsebene verzichtet werden und man spart dann pi Mal Daumen 8...9k€ bei unseren Vorstellungen von einem Haus. Dafür kann man schon eine ganze Menge Strippen ziehen.

Um wirklich vergleichen zu können, müsste man im Grunde nur die Gebäudehülle planen lassen und sich dann die Kosten anschauen.
 
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Wir hatten im frühen Stadium alle Varianten der Kalkulation gehabt.

Du kannst die Angebote nur sehr schwer vergleichen. Hinter jedem Angebot ist die BLB. Die ist bei jedem anders.
Unsere Erfahrung hat nur gezeigt, dass die "teuren" nicht unbedingt den für uns teuersten Preis hatten. Aufmustern kostet, Abmustern bringt nicht viel. Bei den "teuren" waren auch viele Kosten enthalten, bei denen andere das Wörtchen "bauseits" stehen hatten.

Wir hatten am Schluß nicht nach der Zahl die auf dem Angebot war entschieden. Preis ist nicht aus dem Rahmen gefallen, das hat uns genügt.
Transparenz, Flexibilität, das Gefühl ernst genommen zu werden, einen Bauleiter der schon in der Angebotsphase involviert war, keine platten Verkäufersprüche, die Herangehensweise an das Projekt, das Gesamtkonzept hatten den Ausschlag gegeben
 
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