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ᐅ Grundriss-Planung Einfamilienhaus mit rund 150 m²

Erstellt am: 12.02.18 18:09
C
chrisw81
Hallo,

nach langer Suche haben wir Ende Dezember den Notarvertrag über den Grundstückskauf unterschrieben. Nun sind wir fleißig am Grundriss planen. Das Grundstück ist leider etwas unglücklich (nicht rechteckig) geschnitten, so dass es (für uns) einige Einschränkungen bei der Grundrissplanung gibt. Wir haben schon einen ersten Entwurf, bei dem es aber noch diverse Stellen gibt, die uns nicht gefallen, wo wir aber auch nicht wissen, wie man diese verbessern kann. Vielleicht habt ihr Ideen, wir würden uns darüber freuen.

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 601 m²
Baufenster, Baulinie und -grenze: Baulinie mit Haus im Westen
Randbebauung: 7m Abstand von der Straße (im Norden), sonst die üblichen 3m
Anzahl Stellplatz: 2 erwünscht
Geschossigkeit: 1 Vollgeschoss erlaubt
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: offene Bauweise
Ausrichtung: Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe Max. 8,5m
weitere Vorgaben: Max. 100 m² bebaute Fläche

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Massivhaus, rechteckig, keine Erker, Vorsprünge etc., Satteldach
Keller, Geschosse: kein Keller; 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Personen, Alter zwischen 30 und 40, eventuell später Kinder
Raumbedarf im EG, OG: EG Wohn-/Esszimmer, Küche, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum, Büro
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 20 Tage
offene oder geschlossene Architektur: offene Architektur Wohnbereich, geschlossener Flur
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Insel aber ohne Kochfeld
Anzahl Essplätze: 2-4
Kamin: ja, Schornstein geplant
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Carport
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
- wichtig ist uns im EG eine Garderobe, wo man die Jacken relativ unsichtbar verstauen kann.
- Im OG wäre es schön, einen offene Galerie zu haben mit Schreibtisch o.ä. (ist aber kein Muss, muss auch nicht neben der Treppe sein).
- Ankleideraum wäre schön, aber auch kein Muss.
- Sehr wichtig ist uns ein Abstellraum im OG, da wir keinen Keller haben.

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Grundentwurf eines Hauses der Baufirma (FIBAV Stadthaus Vision Studio)
-Do-it-Yourself Anpassungen, anhand von Internetgrundrissen (besonders Viebrockhaus Maxime 330)
Was gefällt besonders? Warum?:
- Aufteilung des Wohn-/Essbereichs und der schmaler werdenden Küche, dadurch wird die Schlauchigkeit etwas genommen
- viele Fenster im Wohn-/Essbereich
- breiter Flur im EG
Was gefällt nicht? Warum?:
- wenig Stellmöglichkeiten für Möbel (Kommode, Garderobe) im Flur des EG, da sehr viele Türen abgehen
- sehr großer Flur im OG, viel Platzverschwendung
- Schlafzimmer recht klein, sollte größtes Zimmer im OG sein (möglichst 16 m², Kinderzimmer eher 14 m²)
- Einschränkung der Treppenplatzierung durch Schornstein
- Einschränkung der Türplatzierung im OG durch Schornstein
- um 90 Grad gedrehte Treppe (Aufgang direkt neben Eingangstür) würde uns besser gefallen
- Fenster im EG und OG an der Giebelseite schwierig übereinander zu bekommen
- bodentiefe Fenster im OG, besser würden uns breitere Fenster mit z.B. Brüstungshöhe 100 gefallen
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 200.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 210.000€
favorisierte Heiztechnik: Gasheizung

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Galerie neben Treppe im OG. Wohnbereich könnte auch schmaler sein (z.B. 4,20 m statt 4,47 m)
-könnt Ihr nicht verzichten: Abstellraum im OG, Dusche im Gäste-WC, zusätzlicher Lichteinfall im Flur EG (durch Seitenteil der Haustür, Fenster o.ä.)

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer?
- Da das Haus sehr wenig Platz im Süden hat, soll das Haus sehr schmal werden, um nicht noch mehr Platz im Süden zu verschwenden. Dafür soll es breiter sein, damit möglichst Wohn-Essbereich und Küche nach Süden zeigen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt?: Es gab noch kein Architektengespräch

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wie kann man den Flur im EG besser gestalten, so dass auch noch eine Garderobe reinpasst? Kann man die Treppe besser positionieren oder würde sich eine andere Treppe besser machen? Wäre es sinnvoll, dazu den Flur im EG zu vergrößern und den Wohnbereich zu verkleinern?
Wie kann man den Flur im OG besser ausnutzen? Kann man das Schlafzimmer vergrößern?
Kann man das Schlafzimmer mit einem anderen Zimmer tauschen, z.B. in den Südosten verlegen (dadurch eventuell mehr Möglichkeiten einer Ankleide)?


Vielen Dank schon im Voraus für Eure Kritik und Anregungen!

Lageplan eines Baugrundstücks mit Parzellen, Straßenverlauf und Gebäudestrukturen.


Grundriss: Kochen/Essen/Wohnen, HWR, WC, Diele, Gast, Treppenhaus, Schornstein.


Grundriss Obergeschoss: Zimmer 1, Zimmer 2, Schlafen, Bad, Flur/Galerie, Abstell, Schornstein.
A
apokolok
27.09.19 21:36
Na sehe es nicht so schwarz, das wird schon. Euer Minitisch passt da auf jeden Fall rein.
Vielleicht ist auf Dauer ein runder Tisch tatsächlich die passende Lösung.
Ist ein schönes Häuschen, ihr werdet euch da wohl fühlen.
C
chrisw81
27.09.19 21:38
Ein in den Schornstein integrierter Kamin wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen, wie der Schiedel Kingfire. Da hätte man den wichtigen Platz neben dem Tisch gespart.
C
chrisw81
27.09.19 21:40
apokolok schrieb:

Na sehe es nicht so schwarz, das wird schon. Euer Minitisch passt da auf jeden Fall rein.
Vielleicht ist auf Dauer ein runder Tisch tatsächlich die passende Lösung.
Ist ein schönes Häuschen, ihr werdet euch da wohl fühlen.
Danke für die netten Worte. Wir werden schon eine gute Lösung finden. Müssen wir dann vor Ort sehen.
C
chrisw81
21.10.19 10:48
Ich habe ja bei der Hausplanung die Fenster auf Westseite im EG etwas kleiner geplant wegen Nachbarn-Einblicke.
Mittlerweile bereue ich das ein bisschen, da es auf der Seite schon recht unsymmetrisch aussieht durch die breiteren Fenster im OG. Besser wäre es wohl gewesen, alle Fenster auf der Seite gleich breit zu machen. Naja, gebaut ist gebaut.

Insgesamt finde ich die Seite auch etwas "kahl" bzw. zu viel Wand zu den Seiten hin und daher habe ich überlegt, die unteren Fenster optisch etwas zu "verbreitern", vielleicht durch Rankgitter auf den Außenseiten und vielleicht auch zwischen den Fenstern. Denkt ihr das würde gut aussehen und ist das langfristig ein Problem bei einer Außenfassade mit WDVS? Es gibt ja solche langen Dübel/Schrauben, die da durchgehen und in die Poroton-Fassade rein?
Oder habt ihr andere Ideen, wie man die Fassade noch etwas aufpeppen könnte?

Anbei noch ein aktuelles Foto der West-Fassade.


Zweistöckiges, helles Haus mit rotem Ziegeldach, weißen Fenstern und Baum rechts.
C
chrisw81
09.01.20 08:57
kbt09 schrieb:

Als Empfehlung für interessierte Leser und zukünftige Häuslebauer: In Grundrisse immer realistische Möblierungen einzeichnen und auch mal die Abstände, die dann entstehen, ausmessen, notfalls Situation nachstellen, damit man einen Eindruck hat, wie die Abstände wirken. Auch immer "Lebenssitutationen" durchdenken, wann will man die Terrassentür benutzen? Was macht man dann, wann braucht man größeren Abstand, wann reicht Minimum usw.?
Leider ist man als "Hausplaner" meist mit vielem überfordert, weil es wirklich am Anfang sehr viel zu planen und zu bedenken gibt. Auch ist es oft schwierig, sich alle möglichen Szenarien auszudenken und nachzustellen. Auch ist oft das Vorstellungsvermögen, wie denn etwas später aussieht, noch nicht gegeben.
Und gerade diese kleinen Details wie bei uns die Breite der Schiebetür machen es dann später aus, wie bequem man in einem Haus leben kann.
So etwas hatte ich mir auch erhofft, als ich meine Pläne hier im Forum präsentiert hatte. Aus den Erfahrungen anderer profitieren.
Das Wohnzimmer ist nun mal der Hauptlebensraum und ich finde, darauf wird hier oft im Forum zu wenig Wert gelegt. Stattdessen wird über Eingangsbereiche diskutiert, oder Aufteilung des OG, was am Ende total egal ist, weil man sich zu 99% der aktiven Zeit im Wohnzimmer aufhält. Da sollte der Planungsaufwand dann auch zu 99% hingehen.
kaho67409.01.20 09:38
chrisw81 schrieb:


Das Wohnzimmer ist nun mal der Hauptlebensraum und ich finde, darauf wird hier oft im Forum zu wenig Wert gelegt. Stattdessen wird über Eingangsbereiche diskutiert, oder Aufteilung des OG, was am Ende total egal ist, weil man sich zu 99% der aktiven Zeit im Wohnzimmer aufhält. Da sollte der Planungsaufwand dann auch zu 99% hingehen.
Ha, nein, nein. Wir legen auf alles wert. Aber wenn Du Klaviere stellen willst, musst Du es SAGEN! In Deinem Eingangspost steht nichts von Klavier und ist auch nichts davon zu sehen. Wir haben erst davon erfahren, als das Haus schon stand. Also den schwarzen Peter kannste behalten.
fensterfassadewohnzimmer