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Grundriss / Planung eines EFH mit Einliegerwohnung im OG

4,30 Stern(e) 3 Votes
@Elokine ich glaube, den Grundrissen fehlt es an Barrierefreiheit. Wenn man die kleinen Räume/Flur breiter und größer gestaltet, dann wird das Haus unbezahlbar.


Da wir kurz-/mittelfristig eine barrierefreie Wohnung für uns benötigen und eine altersgerechte Wohnung für meinen Vater, kam uns der Gedanke von Sanierung/Umbau.
Uih, für Euch barrierefrei, für Papa altersgerecht. Ersteres würde zweiteres einschließen müssen.
Die Wohnung sehe ich nicht alterstauglich: zuviele Schrägen, die den Raum beengen und die Wohnfläche mindern.
Da wir nicht wissen, WARUM Eure Einheit kurzfristig barrierefrei sein MUSS, würde ich für Dich anraten, ganz genau zu prüfen, was da jetzt eigentlich barrierefrei sein muss und wieso. Krücken, Schmerzen oder Rollstuhl sehe ich als Gründe an, die man aber verschieden umsetzen könnte/müsste. Genauso die Frage, wer der Familie die Barrierefreiheit braucht.
Wir hatten hier schon mal einen Bungalow diskutiert, wo das Kind behindert ist. Da war es wichtig, dass das KiZi die Anbindung an das Leben bekommt. Dafür musste der HWR dann weniger barrierefrei sein. Aber es musste auch immer ein Stehplatz für den Rolli vorhanden sein.
Bei Dir wäre jetzt das Bad nicht barrierefrei und mit helfender Hand geeignet. Und viele Türen sind bei Dir so angeordnet, dass man eher vor Schränke läuft als sie besser hinter Türen zu verstecken.
Also: geh da in Dich und mit Dir ins Gericht* oder verrate uns den Grund, damit wir mitdenken können.

Zum Grundriss: HWR und Gäste-WC - Zugänge tauschen wegen Fensterplatzierung WC, also WC nach planunten.
Büro ggf größer. Die eingerichtete Kammer ist und bleibt später ein Kämmerchen, wo dann noch gepennt werden soll?
Ich würde den Flur zu den Privaträumen total einkürzen und von einer „Wohnküche„ aus begehbar machen, also planuntere Wand der Küche weglassen und mal mit dem Raum und Wandscheiben spielen. Da mögen ganz nette Ideen rauskommen (Danwood kann das)
Aber eher würde ich Küche und Büro tauschen.
*Und dann würde ich abwägen, ob statt Doppelgarage nicht noch ebenerdig ein Zimmer für den Papa abfällt bzw. das Grundstück es hergibt, zwei ebenerdige Eingänge zu machen, Kind oder Büro oder SZ nach oben bzw ... gibt es einenKellerbestand oder Hang?.., damit etwas zu spielen.
Im Netz gibt es übrigens gute Bungalows, die anders sind, aber dennoch gut passen würden.
Und Reserveraum kann man gut über der Garage unterbringen, wenn das gewünscht ist. Dann entspannt sich der Wohnraum im OG auch etwas.
 
Hanse Haus Bungalow 133 ist barrierefrei. Dort kannst du dir z.B. das Bad und das Schlafzimmer anschauen. Funktioniert mit Rollator/Rollstuhl. Fehlt zwar ein Zimmer und die Küche ist offen, trotzdem ein Beispiel das funktioniert
 
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Ich bilde mir ein, in Deinem Lageplan ein faktisches Baufenster zu erkennen.
Kannst du das näher erläutern?


Zur Barrierefreiheit:
Meine Frau ist krank und wird im worst case in ein paar Jahren im Rollstuhl sitzen.
Vielleicht wird Sie auch noch lange ein paar Schritte ohne Hilfen machen, vielleicht reicht ein Rollator.
Das kann man leider nicht genau sagen und auch den zeitlichen Rahmen nicht eingrenzen. 2 Jahre oder 10 Jahre. Alles ungewiss.
Dieser Punkt und die schlechte vorhandene Substanz führten zu den Bauüberlegungen.
Außerdem möchte ich ein schönes Heim für die Familie schaffen. Durch die gesundheitlichen Einschränkungen werden wir/sie natürlich viel Zeit zuhause verbringen. Urlaube funktionieren dann auch nicht mehr so ohne weiteres usw.

Falls noch Infos von mir fehlen einfach Bescheid geben. Ich hatte die Hintergründe einfach als nicht so wichtig erachtet und wollte die "Geschichte" drum herum nicht unnötig aufblähen. Das es natürlich hilft sich in unsere Situation zu versetzen ist auch logisch.

Auf den Rest antworte ich später mit mehr Zeit und Ruhe.

Vielen Dank schon mal an Euch alle. Die Mühe, die Ihr Euch macht und das resultierende Feedback ist super!
 
Kannst du das näher erläutern?
In §34-Gebieten wird gerne aus den Vorder- und Hinterkanten der Bestandsgebäude eines Straßenzuges ein Baufenster abgeleitet, aus dem auch Neubauten nicht ausbrechen sollen.
Wie ist überhaupt der Lageplan zu verstehen: zeigt er das neue Grundstück mit einem Bestand, der abgerissen werden soll, oder dasjenige des Bestandshauses, und das neue soll dem in den Garten gestellt werden oder oder ?
Ich hatte die Hintergründe einfach als nicht so wichtig erachtet und wollte die "Geschichte" drum herum nicht unnötig aufblähen.
Auch wenn im Einzelfall die Jugend klappriger sein kann, würde ich mit Blick in die Zukunft einen (heute noch) rüstigen Senior nicht "unter´s Dach juchhe verfrachten". Aber das steht im Zusammenhang mit der Frage, was aus dem Jetzthaus werden soll.
 
Ich verstehe was du willst. Braucht deine Frau das Büro?
Wieviel Platz benötigt der Senior? Mir wiederstrebt es ihn unter das Dach zu packen. Wenn neu dann richtig.

Ich würde schauen einen Bungalow wie den von Hanse-Haus mit Treppe zum Studio DG mit einem Anbau ala Allkauf Prestige 2 V2 zu kombinieren.
Da lieber die Autos unter einen Baum parken.
 
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