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ᐅ Gesamtkosten für Haus - 100-130 qm

Erstellt am: 03.02.14 22:09
G
Grym
Hallo,

wir unter dreissig, sind gerade immer noch am Überlegen, ob Hausbau für uns in Frage kommt oder ob wir Mieter bleiben. Da es hier anscheinend kaum annehmbare Grundstücke unter 200.000 EUR gibt, war bis vor kurzem die Richtung klar. Geld in Aktien und irgendwann werden die Dividenden wahrscheinlich die Miete übersteigen.

Jetzt wird hier doch noch bald ein neues Neubaugebiet erschlossen, welches ruhig und trotzdem Innenstadt-nah liegt sowie bis tief in die Nacht ans ÖPNV angeschlossen ist. Zu meinen Eltern ebenfalls keine 10 Minuten mit dem Auto. 500-600qm für 100.000 - 120.000 EUR. Vollerschlossen. Damit ist anscheinend wirklich voll gemeint, soweit ich das sehe, liegt zB auch VDSL im kompletten Neubaugebiet an (für mich aus beruflichen Gründen sehr wichtig und privat ist man ohne schnelles Internet natürlich auch ausgeschlossen im Zeitalter von Maxdome, iTunes, Dropbox, YouTube und AlwaysOn bei PCs, Tablets und Konsolen...).

Es geht hier eher um eine etwas langfristigere Planung. Reservierungen sind wahrscheinlich in einem halben Jahr möglich, Baubeginn 2015 oder 2016. Gerne würde ich aber wissen, mit welchen Kosten ich in etwa rechnen muss, um die Finanzierung zu berechnen. Und um abzuwägen, ob wir bauen oder mieten.

Wenn wir mal von 110.000 EUR für das Grundstück ausgehen, kommen noch etwa 6% Nebenkosten (3,5% Grunderwerb, keine Maklergebühr, Notar, usw...) dazu: 117.000 EUR. Wir gehen mal von voll erschlossen aus, falls das nicht der Fall sein sollte, muss ich das zu gegebener Zeit noch mal re-evaluieren.

Keller sollte erst mal eingeplant werden, ich lese im Internet Preise von 30k bis 40k für 80 bis 120qm. Ich denke, da unser Haus nicht riesig werden soll, orientieren wir uns am unteren Ende der Skala. Sagen wir mal 35k zur Sicherheit. Was in dem Baugebiet anscheinend wichtig ist: Radeon-Schutz. Kostet das sehr viel extra beim Keller oder ist das einfach nur ein Punkt, der beachtet werden muss, aber keine großen Extra-Kosten veranschlagt?

Oben darauf kommt natürlich noch das Haus. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel von einem Anbieter, welcher Schlüsselfertig online anbietet, da wir ja noch keine konkreten Angebote haben. 117qm Satteldach, eine mittige Dachgaube an einer Seite, inkl. Bodenplatte (ist die noch notwendig, oder in den Kellerkosten enthalten), schlüsselfertig, KEIN KFW70, 499 m³ umbauter Raum. malen und Tapezieren könnten wir selbst machen, falls das bei schlüsselfertig nicht mit dabei sein sollte. Das Haus wird mit 170.000 EUR angeboten. Das macht 1452 EUR pro qm oder 341 EUR pro umbauten m³. Wir bauen in Dresden, bekommen wir hier evtl. noch ein wenige bessere Preise oder gibt es hier keinen Ost-Bonus mehr?

Außenanlagen und Carport bleiben erst mal außen vor. Falls es sich ergibt, können wir das aus laufenden Einnahmen nachträglich bauen. Autos können auf die Straße, stehen ja jetzt auch dort und solange ich draußen ein Grill und ein paar Stühle aufstellen kann, reicht das erst Mal.

Ich rechne jetzt mal ganz naiv Grundstück inkl. Nebenkosten, Keller und Haus zusammen: 117.000 EUR + 35.000 EUR + 170.000 EUR = 322.000 EUR.

Welche Nebenkosten habe ich vergessen, sind unrealistische Annahmen dabei, was wird uns erwarten?
N
Naddl
04.02.14 14:56
Wenn du das Grundstück von der Gemeinde kaufst und es gibt keinerlei Verpflichtungen mit WEM ihr baut dann musst du auch keine Grunderwerbsteuer auf das Haus bezahlen. Dies ist nur der Fall wenn du ein Gesamtpaket erwirbst bzw. schon feststeht mit wem du bauen MUSST.
W
Wastl
04.02.14 15:04
Grym schrieb:
Jetzt wird hier doch noch bald ein neues Neubaugebiet erschlossen, welches ruhig und trotzdem Innenstadt-nah liegt sowie bis tief in die Nacht ans ÖPNV angeschlossen ist. Zu meinen Eltern ebenfalls keine 10 Minuten mit dem Auto. 500-600qm für 100.000 - 120.000 EUR. Vollerschlossen. Damit ist anscheinend wirklich voll gemeint, soweit ich das sehe, liegt zB auch VDSL im kompletten Neubaugebiet an (für mich aus beruflichen Gründen sehr wichtig und privat ist man ohne schnelles Internet natürlich auch ausgeschlossen im Zeitalter von Maxdome, iTunes, Dropbox, YouTube und AlwaysOn bei PCs, Tablets und Konsolen...).
Wieso verzichtet die Stadt auf einmal auf Einnahmen? Wo ist der Haken? Wieso sollte die Stadt die Grundstücke auf einmal so günstig anbieten? Voll erschlossen hört sich gut an. War bei uns auch der Fall - nur die Erschließungsbeiträge wurden trotzdem EXTRA verrechnet. Bei uns über 100€ pro qm. Demnach: Frag mal nach ob Erschließungsgebühren noch anfallen.
Frage 2 an die Stadt: Sind Altlasten zu erwarten? Muss mit erhöhten Gründungsmehrkosten gerechnet werden? Bei einem Neubaugebiet hat meistens die Stadt an mehreren Punkten des Gebietes bereits Bodengutachten erstellen lassen. Diese lassen eine erste Prognose für das konkrete Grundstück zu. Wenn z.B. eine alte Fabrik mit Schwermetallbelastung dort stand, muss eventuell der komplette Boden getauscht und sehr teuer entsorgt werden. Sowas bekommst du im Vorfeld raus.
Mich würd es stutzig machen, wenn die Stadt bei steigender Nachfrage mit dem Preis für Grundstücke runter geht?! Oder gibt es in Dresden keinen Bauboom?
P
perlenmann
04.02.14 15:17
Mycraft schrieb:
Hmm jaja genau...

Wenn man keine Ahnung hat, ... Dieter Nuhr!
Mycraft04.02.14 15:53
Jo du sagst es...desw. verstehe ich auch nicht warum du noch was postest...
D
Doc.Schnaggls
04.02.14 16:13
Hallo,

können wir uns eventuell darauf einigen, dass eine 100% sichere Aussage darüber, ob nun nur für das Grundstück oder aber für Grundstück und Haus die Grunderwerbsteuer zu bezahlen ist, in diesem Forum nicht getroffen werden kann?

Bei der zuständigen Finanzbehörde eine verbindliche Auskunft beantragen und schon sind sämtliche Unklarheiten beseitigt...

Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass beim Erwerb einen Koppelung jeglicher Art zur Steuerpflicht aus Grund- und Hausbauvertrag führt, aber abschließend klären sollte das doch bitte die zuständige Behörde.

Grüße,

Dirk
Y
ypg
04.02.14 16:16
Quelle Faz:
... Während beim Kauf einer Bestandsimmobilie Grunderwerbsteuer auf den kompletten Kaufpreis fällig wird, lässt sich beim Neubau die anfallende Steuer auf das Grundstück beschränken. Dazu muss zunächst und isoliert vom Bauvorhaben das Grundstück erworben werden. Der anschließende Bau des Gebäudes unterliegt dann grundsätzlich nicht der Grunderwerbsteuer.

Doch Vorsicht: Die Trennung von Grundstückserwerb einerseits und dem Bauvertrag andererseits gelingt nicht immer. So fällt Grunderwerbsteuer in voller Höhe an, wenn der Grundstückskauf und die Gebäudeerrichtung in einem einheitlichen Vertrag miteinander verknüpft sind oder aufgrund eines sonstigen sachlichen Zusammenhangs als ein einheitlicher Erwerb zu werten sind. Dazu kann es nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs bereits ausreichen, wenn der Grundstückseigentümer und das Bauunternehmen in einer gemeinsamen Werbebroschüre auftreten und somit ein gemeinschaftliches Angebot vorliegt (Az.: II R 7/12).
grundstückegrunderwerbsteuer