Hallo Community!
Ich habe mich hier neu angemeldet, weil ich Hilfe bei der Planung und Umsetzung einer Garagenverlängerung bzw. Anbau eines Carports benötige. Ich hoffe, dass ich das richtige Unterforum gewählt habe.
Zu meiner Vorgeschichte: Wir haben uns vor 2 Jahren ein freistehendes Einfamilienhaus gekauft. Auf dem Grundstück steht eine Fertiggarage, die an die Gartengrenze des Nachbars A grenzt. Auf einer anderen Seite steht zum Nachbarn B angrenzend ein Carport. Beides ist über eine private Zufahrt erreicht. Meine Frau stellt ihr Auto unter das Carport, ich meins in die Garage. Bis dahin ist/war auch alles gut. Nun habe ich mir spontan (da ein sehr gutes Angebot) ein Motorboot gekauft, welches auf einem Trailer steht. Ich habe zunächst einen Stellplatz 15km vom Wohnort entfernt gemietet. Da wir hinter der Garage einfach nur einen wuchernden Djungel haben und ich sowohl den Platz gerne nutzen als auch das Boot am Haus abstellen möchte, wollte ich die Garage entweder verlängern oder dahinter noch ein Carport bauen. Neben die Garage oder an einem anderen Platz kann ich leider keinen Stellplatz einrichten.
Mein Vorhaben: Der Bootstrailer ist 6 m lang, die Autogarage ist ca. 5,60m. Meine erste Idee war die Hinterwand der Garage zu entfernten und z.B. mit Kalksandsteinen Steinen die Garage zu verlängern. Diese Idee habe ich eigentlich schon aufgegeben, da sowas ohne Architekt, Statiker, Bauamt und Einverständnis des Nachbarn (da über 9m) und wahrscheinlich selbst zu bauen gar nicht oder schwer zu realisieren ist.
Meine neue Idee ist es an der Hinterwand der Garage ein zweites Sektionaltor einzubauen. Hinter der Garage dann ein Carport zu bauen. So könnte ich durch die Garage den Trailer unter das Carport schieben.
Zur Verdeutlichung habe ich hier einpaar Skizzen erstellt:
aktueller Stand: hinter dem Zaun grenzt der Garten des Nachbarn
Plan mit dem Carport hinter der Garage:
Ansicht von hinten:
So nun zu meinen Fragen:
Ist es möglich die Hinterwand der Garage zu entfernten und ein zweites Tor einzubauen oder wird das zu instabil? Brauche ich für die Änderung auch eine Genehmigung durch das Bauamt?
Ich werde für das Carport wahrscheinlich auch eine Baugenehmigung brauchen. Aber kein (schriftliches/offizielles) Einverständnis des Nachbarn, oder? Ich denke, dass sich die Maximallänge von 9m auf eine "zusammenhängende" Garage bezieht? Wenn ich ein Fertigcarport zum Selbstaufbauen kaufen würde, brauche ich ja keinen Architekten/Statiker, oder?
Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
LG
Ich habe mich hier neu angemeldet, weil ich Hilfe bei der Planung und Umsetzung einer Garagenverlängerung bzw. Anbau eines Carports benötige. Ich hoffe, dass ich das richtige Unterforum gewählt habe.
Zu meiner Vorgeschichte: Wir haben uns vor 2 Jahren ein freistehendes Einfamilienhaus gekauft. Auf dem Grundstück steht eine Fertiggarage, die an die Gartengrenze des Nachbars A grenzt. Auf einer anderen Seite steht zum Nachbarn B angrenzend ein Carport. Beides ist über eine private Zufahrt erreicht. Meine Frau stellt ihr Auto unter das Carport, ich meins in die Garage. Bis dahin ist/war auch alles gut. Nun habe ich mir spontan (da ein sehr gutes Angebot) ein Motorboot gekauft, welches auf einem Trailer steht. Ich habe zunächst einen Stellplatz 15km vom Wohnort entfernt gemietet. Da wir hinter der Garage einfach nur einen wuchernden Djungel haben und ich sowohl den Platz gerne nutzen als auch das Boot am Haus abstellen möchte, wollte ich die Garage entweder verlängern oder dahinter noch ein Carport bauen. Neben die Garage oder an einem anderen Platz kann ich leider keinen Stellplatz einrichten.
Mein Vorhaben: Der Bootstrailer ist 6 m lang, die Autogarage ist ca. 5,60m. Meine erste Idee war die Hinterwand der Garage zu entfernten und z.B. mit Kalksandsteinen Steinen die Garage zu verlängern. Diese Idee habe ich eigentlich schon aufgegeben, da sowas ohne Architekt, Statiker, Bauamt und Einverständnis des Nachbarn (da über 9m) und wahrscheinlich selbst zu bauen gar nicht oder schwer zu realisieren ist.
Meine neue Idee ist es an der Hinterwand der Garage ein zweites Sektionaltor einzubauen. Hinter der Garage dann ein Carport zu bauen. So könnte ich durch die Garage den Trailer unter das Carport schieben.
Zur Verdeutlichung habe ich hier einpaar Skizzen erstellt:
aktueller Stand: hinter dem Zaun grenzt der Garten des Nachbarn
Plan mit dem Carport hinter der Garage:
Ansicht von hinten:
So nun zu meinen Fragen:
Ist es möglich die Hinterwand der Garage zu entfernten und ein zweites Tor einzubauen oder wird das zu instabil? Brauche ich für die Änderung auch eine Genehmigung durch das Bauamt?
Ich werde für das Carport wahrscheinlich auch eine Baugenehmigung brauchen. Aber kein (schriftliches/offizielles) Einverständnis des Nachbarn, oder? Ich denke, dass sich die Maximallänge von 9m auf eine "zusammenhängende" Garage bezieht? Wenn ich ein Fertigcarport zum Selbstaufbauen kaufen würde, brauche ich ja keinen Architekten/Statiker, oder?
Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
LG
alphawave schrieb:
Muss ich denn diese Abstellfläche dann auch genehmigen lassen oder irgendwo "melden"?Wenn es einen Bebauungsplan gibt, könnte es sein, dass dieser Baugrenzen festlegt und Stellplätze nur innerhalb der überbaubaren Flächen zulässt. Wenn es keinen gibt, hast Du mit dem Bauamt zwar nichts mehr zu tun, aber je nach dem wie euer Abwasser berechnet wird, musst Du der Gemeinde im Falle der Verwendung von Pflastersteinen die Veränderung der versiegelten Flächen mitteilen.Du willst doch eigentlich nur für Dein Boot ein Winterlager? Rechne mal, was der Spass kostet und was der nächste Bauer haben will als Stellgebühr, wenn er es in seine Scheune nimmt. Laminieren und so kannste im Winter unter so einem Carport eh knicken, zu kalt. Zum Polish und für die eine oder andere Malerarbeit am Schiff genügt es ja wohl, wenn der Bauer das Ding im März ins Freie stellt. Im April kommt es zu Wasser, da bleibt es bis Oktober....Karsten
Nun, wenn es so ein sechs Meter 0,9 t Trailerboot ist,,ist das natürlich kein Transportproblem nach Haus. Aber eben auch nicht zu Bauer Petersen. Also, bevor ich viel Geld in die Hand nehme, um das Grundstück fürs Boot passend zu machen, gebe ich doch lieber Petersen 250,- Stellgebühr. Karsten
A
alphawave26.04.17 18:20Danke für eure Antworten. Das Boot ist knapp sechs Meter lang und wiegt etwa 500kg. Es wird hauptsächlich als Angelboot eingesetzt. Die Idee mit einer Scheune hatte ich natürlich auch schon. Ich komme aus dem Ruhrgebiet und so viele gibt es hier leider nicht. Die einzige, die ich gefunden hatte wurde für 200€/Monat vermietet. Standardgaragen sind zu kurz und die längeren schlagen auch gerne mal mit 100€/Monat zu Buche und sind dann auch noch weit entfernt. Jetzt habe ich zwar einen Außenstellplatz für 40€/Monat, aber dieser ist auch 20km weit weg. Wenn ich also mal spontan zu Wasser will, brauche ich schon eine Stunde nur um das Boot zu holen und wieder wegzubringen. Einen Heimathafen mit Liegeplatz habe ich auch nicht und lohnt sich auch nicht, da ich zum Angeln unterschiedliche Gewässer anfahre. Der Platz wäre auf dem Grundstück ja da...
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