Hallo zusammen,
wir haben gerade mit der Renovierung unserer neuen zukünftigen Bleibe begonnen und möchten auch Fußbodenheizung nachrüsten.
Nun ist, wie dies bei Bauten aus der 1950er Jahren üblich ist, eine Holzbalkendecke vorhanden. Wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, fällt auf das es bei der Verwendung des "üblichen" Fließestrich u.U. Probleme mit der Statik (Gewicht) und/oder der Türstockhöhen (Aufbauhöhe) geben kann.
Natürlich werden wir dies noch mit entsprechenden Fachleuten abklären, trotzdem würde mich interessieren wie ihr bei ähnlicher Problematik vorgegangen seid bzw. ob ihr andere Lösungsvorschläge habt?
Danke!
Gruß
wir haben gerade mit der Renovierung unserer neuen zukünftigen Bleibe begonnen und möchten auch Fußbodenheizung nachrüsten.
Nun ist, wie dies bei Bauten aus der 1950er Jahren üblich ist, eine Holzbalkendecke vorhanden. Wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, fällt auf das es bei der Verwendung des "üblichen" Fließestrich u.U. Probleme mit der Statik (Gewicht) und/oder der Türstockhöhen (Aufbauhöhe) geben kann.
Natürlich werden wir dies noch mit entsprechenden Fachleuten abklären, trotzdem würde mich interessieren wie ihr bei ähnlicher Problematik vorgegangen seid bzw. ob ihr andere Lösungsvorschläge habt?
Danke!
Gruß
Hallo "ShawN46".
Grundsätzlich ist ein solcher, Aufbau zwar denkbar, doch Ihr habt keine Höhe zu verschenken! 10mm sind 10mm, und die Wärmedämmwirkung einer 10mm dicken Holzfaserplatte ist so vollkommen unbedeutend, dass die Höhe sinnvoller eingesetzt werden sollte.
Die Wärmedämmung bei unbeheiztem Keller unbedingt an die Deckenunterseite verlegen!!
Was Ihr da zwischenzeitlich freigelegt habt läuft unter "Preußische Kappendecke" und war in den 1930-er Jahren eine häufig gewählte Deckenvariante. Recht tragfähig, doch durch die Eisenträger konstruktiv eine irrsinnige Kältebrücke. Ich hatte noch "im Ohr", dass eine Fußbodenheizung eingebaut werden sollte?
Um es an dieser Stelle einmal abzukürzen:
Derzeit habe ich für 2 große Objekte von bis zu 6.700qm Flächengröße die Planung des Füssbodenaufbaus bei jeweils eingeschränkter Tragfähigkeit der Deckenkonstruktionen in Frankfurt und Berlin übernommen.
Vielleicht kann ich Dir den einen oder anderen Tipp geben, wenn Du mir die Anforderungen nennst, welche an Deinen Fußboden gestellt werden.
Hier wird neben der Tragfähigkeit (kg/m²) der Decke auch die insgesamt zur Verfügung stehende Höhe und die Art des Bodenbelags erforderlich.
Gruß: KlaRa
Grundsätzlich ist ein solcher, Aufbau zwar denkbar, doch Ihr habt keine Höhe zu verschenken! 10mm sind 10mm, und die Wärmedämmwirkung einer 10mm dicken Holzfaserplatte ist so vollkommen unbedeutend, dass die Höhe sinnvoller eingesetzt werden sollte.
Die Wärmedämmung bei unbeheiztem Keller unbedingt an die Deckenunterseite verlegen!!
Was Ihr da zwischenzeitlich freigelegt habt läuft unter "Preußische Kappendecke" und war in den 1930-er Jahren eine häufig gewählte Deckenvariante. Recht tragfähig, doch durch die Eisenträger konstruktiv eine irrsinnige Kältebrücke. Ich hatte noch "im Ohr", dass eine Fußbodenheizung eingebaut werden sollte?
Um es an dieser Stelle einmal abzukürzen:
Derzeit habe ich für 2 große Objekte von bis zu 6.700qm Flächengröße die Planung des Füssbodenaufbaus bei jeweils eingeschränkter Tragfähigkeit der Deckenkonstruktionen in Frankfurt und Berlin übernommen.
Vielleicht kann ich Dir den einen oder anderen Tipp geben, wenn Du mir die Anforderungen nennst, welche an Deinen Fußboden gestellt werden.
Hier wird neben der Tragfähigkeit (kg/m²) der Decke auch die insgesamt zur Verfügung stehende Höhe und die Art des Bodenbelags erforderlich.
Gruß: KlaRa