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ᐅ Fußbodenaufbau Neubau Einfamilienhaus kfW55

Erstellt am: 07.04.16 08:17
E
ElBoCaDiLlO
Hallo liebe Leute,

mein erster Beitrag hier im Forum. Ich hoffe, Ihr könnt mir etwas helfen.
Ich habe ein Fertighaus geplant und da es jetzt ja die Änderungen in der Energieeinsparverordnung gab und ich eine Abluftwärmepumpe verbauen werde, sind meine Anforderungen an die Dämmung gesunken.
Um etwas Geld zu sparen, wollte ich daher auf eine 16cm Perimeterdämmung unter dem Betonfundament verzichten.
Nun wurde eine neue Energieeinsparverordnung Berechnung angestellt. Die Dämmung besteht aus 20cm C20/25 Beton und 8,5cm WLG025 Dämmung unter dem Estrich. Komme so auf einen U-Wert von 0,27 W/m²K und das ist ja schon ziemlich viel für ein Kfw55 Haus, oder?

Kenne mich leider nicht aus, das ist auch der Grund, dass ich alles abgegeben habe, aber alle anderen Werte (Dach, Seitenwände) liegen bei etwa 0,14 W/m²K.

Seht ihr eine einfache Möglichkeit, den Boden besser zu isolieren und macht es vor allem auch Sinn, oder ist der Wert so ausreichend?
Boden im EG und OG wird komplett mit Fußbodenheizung sein.

Den genauen Bodenaufbau habe ich gerade nicht parat, könnte ich aber nachliefern, wenn gewünscht.

Vielen Dank und viele Grüße vom belegten Brötchen
M
Manuel85
20.10.16 22:58
Alex85 schrieb:
Du hattest in einem anderen Thread schon die Steine erwähnt, mit denen ihr baut (ich hoffe, dich jetzt nicht zu verwechseln). Der dort genannte Stein hat einen U-Wert von 0,21 W/(m² K) und wäre damit zumindest nach Referenzwertverfahren für KFW 55 Ermittlung nicht tauglich. Nun schreibst du hier den U-Wert deiner Bodenplatte, die nach genanntem Verfahren eine genaue Punktlandung darstellt. Und damit sogar noch zu gut sei, wie du schreibst.
Ich frage mich, welche Bauteile bei eurem Haus denn die U-Werte haben, die die Bilanz in die andere Richtung drehen. Bleiben ja nur noch Dach und Fenster, wobei letzteres ein fieser Kostenblock ist, wenn man es übertreibt. Haustür mal außen vor gelassen.
Interessiert mich echt, weil wir uns mit dem Thema auch gerade stärker beschäftigen müssen. Wäre super, wenn du deine Werte mal kurz auflisten würdest.

Du verwechselst mich schon nicht, ich bin der mit den 0.08er Ziegeln.

Wie wir ja wissen, ist die Erfüllung des KFW55-Standards ja alles eine Mischberechnung aus Primärenergie, Energieeffizienz und Baumaterial.
Wir hätten ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung dann beim Material vermutlich zusätzliche Extras gebraucht.
Dank der Kontrollierte-Wohnraumlüftung erreichen wir die Mindestanforderungen für mein Empfinden relativ easy, und das war dann auch der Grund warum wir auf KFW55 gegangen sind.

Da die Energieberechnung nen schöner Schinken ist, hoffe ich mal ich erwischt die richtigen Werte. Hier mal die meiner Meinung nach Wichtigsten U-Werte:
Fenster Ug 0,5 Uw 0,8
Dach 0,17
Außenwände 0,21
Kellerwände Sockelbereich 0,26
Kellerwände Erdbereich 0,29
Bodenplatte/Kellerboden 0,25

Luft/Wasser-Wärmepumpe (Cop 3,7) mit 95% Anteil, 5% elektrisch (Zusatzheizung) sowie eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit 90% Wärmerückgewinnung.
Berechneter Jahresheizwärmebedarf 3582 kWh.
wohnraumlüftungkfw55kellerwände