Fußbodenaufbau mit maximal 6cm hoch mit Dämmung

"Estrich / Bodenbeläge / Fliesen / Parkett" erstellt 9. 10. 2018.

Fußbodenaufbau mit maximal 6cm hoch mit Dämmung 4.8 5 5votes
4.8/5, 5 Bewertungen

  1. Bumsi

    Bumsi

    9. 10. 2018
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    Frage / Anliegen:

    Welcher Fußbodenaufbau bei begrenzter Höhe?

    Hallo liebes Forum,
    bei meinem vor kurzem erworbenen Haus (60er Jahre) stellt sich folgendes Problem. Aufgrund von Feuchtigkeit wegen einer nicht funktionierenden Dampfsperre musste der Fußbodenaufbau, im UG das als Wohnraum dient, bis zur Bodenplatte zurückgebaut werden. Der alte Aufbau hatte eine Höhe von ca. 6 cm. Wir wollen wieder einen Aufbau von maximal 6cm um nicht zahlreiche Türen, Stufen und Übergänge höhentechnisch anpassen zu müssen. Die Kosten würden dann unser Budget bei weitem übersteigen.

    Deshalb meine Frage: Gibt es einen sinnvollen Aufbau des Fußbodens der vor allem auch etwas Dämmung hergeben würde? Unser Schreiner empfiehlt einen Aufbau mit Dampfsperre, Holzfaserdämmplatten der Marke Pavatex und darauf Dielenfußböden. Diese Version hätte den Vorteil dass man auf den Estrich verzichten kann, dadurch die 4cm Höhe spart und trotzdem eine vernünftige Dämmung hätte.
    Kann jemand Auskunft geben wie sich diese Holzfaserdämmplatten verhalten falls die Dampfsperre doch mal etwas Feuchtigkeit durchlassen würde?
    Der Handwerker von der Baufirma die den Rückbau gemacht hat malte uns Horrorszenarien mit Schimmel unter den Dielenböden aus.

    Schon mal vielen Dank für eure Beiträge.
    Bumsi
     
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  3. Bookstar

    Bookstar

    7. 01. 2014
    825
    220
    Wie soll das stabil werden? Verstehe ich nicht.

    Würde eine Alujet Reflex oder Katja Sprint einziehen, darauf etwas PUR Dämmung hnd Trockenestrich.
     
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  4. dertill

    dertill

    9. 02. 2018
    220
    130
    Beim Untergeschoss, vermutlich am Hang, da Wohnzimmer, hätte ich bei der Baualtersklasse vor allem Bedenken wegen von unten und im Bereich des Aufstandspunktes der Kelleraußenwand eindringender Feuchte. Ist dort eine Abdichtung sichtbar oder bekannt, wie das gelöst wurde?

    Ich würde noch Jackodur/Wedi/Wasauchimmer - Zementbeschichtete glasfaserarmierte XPS-Platte einwerfen. Feuchte ist der Platte egal, Dampfbremse ist integriert, zieht garantiert keine Feuchte von unten und den Estrich ersetzt sie auch - vorausgesetzt der Bodenbelag lässt keine Punktlasten durch. Kommen also Mehrschichtparkett, Vollholzdielen oder Fliesen in Frage. Also 40-50 mm Platten verkleben und darauf den Belag verlegen.
     
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  5. Bumsi

    Bumsi

    9. 10. 2018
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    0
    Erstmal danke für die Ideen.

    Korrekt, das Haus liegt am Hang!
    Eine Abdichtung war quasi nicht vorhanden. Geplant ist eigentlich Paraffinsperren mit Sohlenübergängen zur Dampfsperre an allen Wänden zum Erdreich hin errichtet damit von dort nichts mehr durch kommt.

    @dertill Verstehe ich es richtig dass du mit den XPS-Platten auch auf die geschweißte Dampfbremse verzichten würdest oder muss die noch darunter?


    @Bookstar
    Der Aufbau der Pavatex-Platten würde mit speziellen Fugenlatten entstehen. Meine größte Sorge wäre dabei: Kommt doch mal aus irgendeinem Grund etwas Feuchtigkeit in meinen Fußboden, würden diese Ökoplatten doch wahrscheinlich ziemlich schnell schimmeln. Nochmal das ganze von vorne raus und wieder rein habe ich verständlicherweise wenig Lust.


    Ein weiteres Problem hatte ich noch vergessen. Die Bodenplatte ist ziemlich uneben. Würde das mit euren Versionen dann trotzdem funktionieren?
     
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  6. dertill

    dertill

    9. 02. 2018
    220
    130
    Eine Dampfbremse gegen Feuchte aus der Raumluft brauchst du dann nicht mehr. Die Abdichtung gegen Feuchte von Außen würde ich dennoch machen, weil diese auch langsam durch Fugen und im Randbereich eintreten kann.

    Was heißt denn uneben? Die XPS-Platten werden mit Klebemörtel oder Baukleber verklebt. Wenn sich die Unebenheiten dadurch ausgleichen lassen, kein Problem. Ansonsten muss vorher noch mit Ausgleichsmasse nachgeholfen werden. Die Platten sollten schon vollflächig verklebt werden. Ausgleichen mit Perlitschüttung geht nicht, da die Platten nicht schwimmend verlegt werden sollten, wenn kein Estrich drüber ist. Zudem passt dann die Aufbauhöhe nicht mehr.

    Nachträgliche Bodendämmung im Keller oder bei nicht-unterkellerten Bereichen ist immer kritisch was die Feuchte angeht. Durch das Erdreich bleibt die Unterseite dauerhaft kühl, was ein Ausdünsten im Sommer (wie bei Dächern oder Wänden) vermindert.

    Holziedlung auf Lattung mit Dampfbremse und zwischen den Latten Dämmmatten kann funktionieren, hätte ich aber ein ungutes Gefühl bei, auch wenn ich sonst immer versuche möglichst "natürlich" zu bauen. Geht natürlich auch auf unebenem Untergrund.
     
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