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Low2105

Fragen zu Baufinanzierungsvarianten

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Guten Morgen,

ich bin neu hier und würde gern eine Frage an die Finanzierungsexperten loswerden. Wir sind uns nicht ganz einig wie wir die Finanzierung angehen sollen. Man muss dazu sagen, dass wir bereits bei ein paar Banken waren und für eine unserer Varianten grünes Licht bekommen haben. Das wäre die Variante mit einem hohen Kredit und hoher Rate. Jetzt fragen sich ein paar von euch was stört uns denn daran? Es sind die im Vergleich zur zweiten Varianten immensen Zinskosten über die Laufzeit. Diese Situation ergibt sich aus unserer persönlichen Umständen die da wären, dass mein Mann und ich beide im Angestelltenverhältnis arbeiten, aber zusätzlich schon länger eine Firma besitzen die auch profitabel ist, wir aber jetzt auch überlegen zu veräußern. Wenn wir alles so belassen wie es ist, können wir uns die hohen Raten bei dem hohen Finanzierungsbedarf gut leisten. Haben dann aber auch mächtige Zinskosten an der Backe, die man ja nicht unbedingt zahlen müsste wenn der Finanzierungsbedarf per se kleiner wäre. Wenn wir auf der anderen Seite aber die Firma auflösen und das was bisher an Wert vorhanden ist rausziehen und nicht gewinnbringend verkaufen können, haben wir zwar einen kleineren Kredit. Aber dann bin ich mir sicher, dass dann bei der Bank auch Fragen aufkommen werden weil ich noch in der Elternzeit bleiben möchte und die regelmäßigen Einnahmen aus der Firma nicht mehr da sind. Es würde natürlich auf jeden Fall reichen, dass man ohne Probleme die Raten des kleineren Kredits gut bedienen kann. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass wir bei letzterer Variante mehr als 60%!! Eigenkapital einbringen würden. Ist das nicht genug Sicherheit für eine Bank? Jetzt aber mal zu unserem Projekt und den Varianten.

Variante 1:

- 840.000€ Gesamtbudget
- davon kann ein bereits bezahltes Grundstück i.H.v. 230.000€ eingebracht werden
- außerdem fließen zu Beginn der Finanzierung nochmal 50.000€ EK ein
- ergibt einen Finazierungsbedarf von 560.000€ --> Rate aus den Angeboten der Hausbanken lag bei 20 Jahren Zinsbindung bei 1,9% Zinsen und 2.200 € Rate p.M.

Variante 2:

- 840.000€ Gesamtbudget
- davon kann ein bereits bezahltes Grundstück i.H.v. 230.000€ eingebracht werden
- außerdem fließen zu Beginn der Finanzierung nochmal 360.000€ als zusätzliches EK ein
- ergibt also einen Finanzierungsbedarf von 250.000€ --> hierzu haben wir bisher keine Konditionen angefragt
 
Hallo EliKarl,
wie soll das jemand seriös für euch beantworten?
Ihr müsstet schon selbst entscheiden, ob ihr die eigene Firma verkaufen wollt oder nicht.
Es kann ja keiner für euch beantworten:
- Wie sehr hängt ihr an der Firma?
- Wie profitabel ist die Firma? Holt ihr da mehr Gehalt / Gewinn raus, als ihr an zusätzlichen Zinsen zahlen müsstet?
- Wie entwickelt sich die Firma in den nächsten Jahren?
- Und und und...
 
Ich wollte eigentlich nicht fragen ob wir verkaufen oder auflösen sollen.

Sondern eher die Frage. Was ist wenn ich bei o.g. Vorhaben mit 60% EK anfrage, dann aber zeitweise nur ein Gehalt aus dem Angestelltenverhältnis habe, dass so ganz gut ausreicht um aus unserer Sicht unser Leben und den Kreit zu bestreiten. Sagt die Bank da, nö kann ich nicht machen. Oder gibt es eine Grundlage durch die 60% EK.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Bei 60% EK kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Bank ablehnt. Aber letztendlich können das nur die Banken beantworten.
Ist das Grundstück denn bereits vollständig abbezahlt? Dann müsste ja eigentlich definitiv genug Sicherheit vorhanden sein.
 
Variante 1:

- 840.000€ Gesamtbudget
- davon kann ein bereits bezahltes Grundstück i.H.v. 230.000€ eingebracht werden
- außerdem fließen zu Beginn der Finanzierung nochmal 50.000€ EK ein
- ergibt einen Finazierungsbedarf von 560.000€ --> Rate aus den Angeboten der Hausbanken lag bei 20 Jahren Zinsbindung bei 1,9% Zinsen und 2.200 € Rate p.M.
Ein Bekannter hat ähnliche Zahlen und mit 1,1% abgeschlossen vor wenigen Tagen. Ich finde die 1,9% extrem hoch, wenn man bedenkt, dass ihr ca 1/3 an EK mit einbringt... Das gibt definitiv bessere Angebote auf dem Markt.
 
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unabhängig von der Firma, etc. finde ich die Konditionen auch nicht gut. Da solltet ihr auf jeden Fall noch mal nachfassen, dann wird sich auch die Zinslast erheblich verbessern.
 
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