Hallo,
zunächst mal bin ich neu hier und möchte mich kurz vorstellen 🙂
Ich heiße Patrick, bin 41j und komme aus der Nähe von Ulm.
Wir haben gebaut (bzw.) läuft noch und nun kommen so langsam die ersten Fragen auf.
Und nein, das Bild ist nicht unser Haus, aber in die Richtung geht es grob zumindest 😉
Da ich wie gesagt neu bin, bitte ich nachsichtig zu sein, wenn mir manche Forumsregeln noch nicht geläufig sein sollten 🙂))
Wir sind momentan an der Außenanlage und in dem Zusammenhang kamen unsere Nachbarn auf uns zu, ob Sie nicht auf unser Grundstück einen L-Stein stellen können, damit sie ihr Grundstück besser nutzen können.
Das heißt im Endeffekt, dass sie gerne den L-Teil / Fuß ca. 50cm (?)auf unserem Grundstück stehen hätten, damit sie genau auf Grundstücksgrenze die Erde abgraben könnten. Statt also einfach 50cm weiter auf ihrer Seite reinzugehen würden sie gern das ganze um 50cm auf unsere Seite verlagern. Heißt für mich, der Nachbar gewinnt effektiv 0,5m, wir verlieren ihn und bei uns auf dem Grundstück wird das Fundament betoniert.
Wäre eigentlich kein Drama, aber mit diesem Nachbarn kommen wir nicht so wirklich klar (er formulierte seinen Wunsch zudem als Forderung) und ich frage mich grade, was die langfristigen Konsequenzen wären, wenn wir einwilligen. Probleme beim Wiederverkauf? An der Stelle wo sein Fundament gegossen wird, können wir nicht mehr abgraben, um unser Gelände zu ebnen. Aktuell kein Thema, aber was ist wenn später? Die Stadt möchte auch, dass wir vor Ort einen Eintrag machen lassen (welchen auch immer). Wahrscheinlich, dass wir das genehmigt haben.
Was würdet ihr tun?
Danke für Eure Meinung
zunächst mal bin ich neu hier und möchte mich kurz vorstellen 🙂
Ich heiße Patrick, bin 41j und komme aus der Nähe von Ulm.
Wir haben gebaut (bzw.) läuft noch und nun kommen so langsam die ersten Fragen auf.
Und nein, das Bild ist nicht unser Haus, aber in die Richtung geht es grob zumindest 😉
Da ich wie gesagt neu bin, bitte ich nachsichtig zu sein, wenn mir manche Forumsregeln noch nicht geläufig sein sollten 🙂))
Wir sind momentan an der Außenanlage und in dem Zusammenhang kamen unsere Nachbarn auf uns zu, ob Sie nicht auf unser Grundstück einen L-Stein stellen können, damit sie ihr Grundstück besser nutzen können.
Das heißt im Endeffekt, dass sie gerne den L-Teil / Fuß ca. 50cm (?)auf unserem Grundstück stehen hätten, damit sie genau auf Grundstücksgrenze die Erde abgraben könnten. Statt also einfach 50cm weiter auf ihrer Seite reinzugehen würden sie gern das ganze um 50cm auf unsere Seite verlagern. Heißt für mich, der Nachbar gewinnt effektiv 0,5m, wir verlieren ihn und bei uns auf dem Grundstück wird das Fundament betoniert.
Wäre eigentlich kein Drama, aber mit diesem Nachbarn kommen wir nicht so wirklich klar (er formulierte seinen Wunsch zudem als Forderung) und ich frage mich grade, was die langfristigen Konsequenzen wären, wenn wir einwilligen. Probleme beim Wiederverkauf? An der Stelle wo sein Fundament gegossen wird, können wir nicht mehr abgraben, um unser Gelände zu ebnen. Aktuell kein Thema, aber was ist wenn später? Die Stadt möchte auch, dass wir vor Ort einen Eintrag machen lassen (welchen auch immer). Wahrscheinlich, dass wir das genehmigt haben.
Was würdet ihr tun?
Danke für Eure Meinung
T
toxicmolotof04.10.16 21:49Ich finde die Idee, die L-Steine wie vom Nachbarn beschrieben, auf die Grenze (oder kurz davor) zu stellen gar nicht so schlecht. Von welcher Höhe der Steine sprechen wir denn?
Es muss das Fundament auf Eurer Seite erstellt werden und darauf kommt ja auch noch Erde. Wenn man dann oben drauf auch noch einen Zaun stellt, ist doch eigentlich alles recht gut.
Was mich jetzt tatsächlich stört sind zwei Dinge:
1) Die Art des Nachbarn.
2) Die nicht vorhandene Planung bei Euch.
Zum ersten Punkt gab es ja schon genügend Feedback zwischen "leck mich" und "nein", zu Eurem guten Recht.
Beim zweiten Punkt gibt es noch genügend Planungsspielraum. Ist Euer Grundstück zur Grenze hin abfallend? Spielt Ihr mit dem Gedanken, ggfs. mal aufzuschütten?
Ich denke, dass der Königsweg sein könnte, dass Ihr die Position individuell mit dem Nachbarn festlegt, (z.B. 50cm bei Euch / 30cm beim Nachbarn) er die L-Steine so hoch macht, dass Ihr eben auffüllen könnt und er den ganzen Spaß, Steine mit Einbau zahlt. Sobald ihr dann so weit seid, dass ihr angleicht, zahlt ihr zu gleichen Teilen den Zaun on top.
So einfach würde ich es handhaben.
Wichtig ist natürlich ein Vertrag über die Erstellungskosten, die Pflege und die Instandhaltung. Wenn er will, kann er haben, und ihm den Schwarzen Peter zuschieben.
Es muss das Fundament auf Eurer Seite erstellt werden und darauf kommt ja auch noch Erde. Wenn man dann oben drauf auch noch einen Zaun stellt, ist doch eigentlich alles recht gut.
Was mich jetzt tatsächlich stört sind zwei Dinge:
1) Die Art des Nachbarn.
2) Die nicht vorhandene Planung bei Euch.
Zum ersten Punkt gab es ja schon genügend Feedback zwischen "leck mich" und "nein", zu Eurem guten Recht.
Beim zweiten Punkt gibt es noch genügend Planungsspielraum. Ist Euer Grundstück zur Grenze hin abfallend? Spielt Ihr mit dem Gedanken, ggfs. mal aufzuschütten?
Ich denke, dass der Königsweg sein könnte, dass Ihr die Position individuell mit dem Nachbarn festlegt, (z.B. 50cm bei Euch / 30cm beim Nachbarn) er die L-Steine so hoch macht, dass Ihr eben auffüllen könnt und er den ganzen Spaß, Steine mit Einbau zahlt. Sobald ihr dann so weit seid, dass ihr angleicht, zahlt ihr zu gleichen Teilen den Zaun on top.
So einfach würde ich es handhaben.
Wichtig ist natürlich ein Vertrag über die Erstellungskosten, die Pflege und die Instandhaltung. Wenn er will, kann er haben, und ihm den Schwarzen Peter zuschieben.
B
Bauexperte04.10.16 21:50ONeill schrieb:
Verstehe ich das richtig. Er will euch Fläche entziehen, damit er seine besser nutzen kann? :-DNicht so selten - hätte ich unseren Nachbarn heute machen lassen, bräuchte es eine Baulast zu unserem Nachteil 😡Grüße, Bauexperte
B
Bieber081505.10.16 06:57Ohne Skizze des Geländeverlaufs tappe ich hier nur im Dunkeln.
H
HilfeHilfe05.10.16 07:31wenn ich keinen super kontakt mit dem nachbarn von anfang an habe und keine Vorteile durch diese aktion ruhig mal NEIN sagen. Obacht , wenn ihr mal was wollt heißt es auch womöglich Nein
P
Painkiller05.10.16 07:38Also wenn ich es richtig verstehe liegt ihr mit eurem Grundstück höher als der Nachbar.
Er möchte seinen Garten möglichst eben machen und muss dafür abgraben. Ihr müsstet aufschütten oder hättet ein leichtes Gefälle.
Wir haben eine ähnliche Situation und auf nachfrage beim Bauamt wurde mir gesagt, dass derjenige der höher liegt auch dazu verpflichtet ist sein Grundstück gegen den Nachbarn abzusichern sei es gegen Erdrutsch, Regenwasser etc.
Wenn euer Nachbar nun die L-Steine und das setzen lassen zahlt wäre ich an eurer Stelle eigentlich froh drüber. Die Erde die er bei sich abträgt könnt ihr gleich wieder verwenden um aufzuschütten und zu begradigen.
Klar seine Art und Weise ist natürlich nicht die feine Englische Art aber ihr geht ja deswegen keine Ehe mit ihm ein.
Was mir noch nicht einleuchtet ist die Sache mit dem eintragen lassen...
Aber es gibt nicht schlimmeres wie ein Nachbarschaftsstreit. Ihr müsst bedenken das ihr dort für die nächsten paar Jahre wohnt und man sich möglicherweise täglich über den Weg läuft. Wenn man sich dann jeden Tag darüber ärgert was für ein Idiot der andere doch ist, trübt das die Freude am Eigenheim ungemein.
Ich habe es bei meinen Eltern selbst erlebt. 30 Jahre lang ein recht gutes Verhältnis gehabt und dann wurde um ein kleines Stück Mauer gestritten, wer darf seinen Blumentopf drauf stellen. Die Mauer steht auf dem Grundstück meiner Eltern aber die Nachbarn haben die Kupferabdeckung machen lassen... 😡 Seither kein Wort mehr und man geht sich aus dem Weg.
Er möchte seinen Garten möglichst eben machen und muss dafür abgraben. Ihr müsstet aufschütten oder hättet ein leichtes Gefälle.
Wir haben eine ähnliche Situation und auf nachfrage beim Bauamt wurde mir gesagt, dass derjenige der höher liegt auch dazu verpflichtet ist sein Grundstück gegen den Nachbarn abzusichern sei es gegen Erdrutsch, Regenwasser etc.
Wenn euer Nachbar nun die L-Steine und das setzen lassen zahlt wäre ich an eurer Stelle eigentlich froh drüber. Die Erde die er bei sich abträgt könnt ihr gleich wieder verwenden um aufzuschütten und zu begradigen.
Klar seine Art und Weise ist natürlich nicht die feine Englische Art aber ihr geht ja deswegen keine Ehe mit ihm ein.
Was mir noch nicht einleuchtet ist die Sache mit dem eintragen lassen...
Aber es gibt nicht schlimmeres wie ein Nachbarschaftsstreit. Ihr müsst bedenken das ihr dort für die nächsten paar Jahre wohnt und man sich möglicherweise täglich über den Weg läuft. Wenn man sich dann jeden Tag darüber ärgert was für ein Idiot der andere doch ist, trübt das die Freude am Eigenheim ungemein.
Ich habe es bei meinen Eltern selbst erlebt. 30 Jahre lang ein recht gutes Verhältnis gehabt und dann wurde um ein kleines Stück Mauer gestritten, wer darf seinen Blumentopf drauf stellen. Die Mauer steht auf dem Grundstück meiner Eltern aber die Nachbarn haben die Kupferabdeckung machen lassen... 😡 Seither kein Wort mehr und man geht sich aus dem Weg.
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