Firma Streif Weinsheim - Erfahrungen mit Zahlungsverpflichtung?

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hephta

Hallo hephta,

vergleiche bitte die m2 Angaben im Werkvertrag mit den von Dir unterschriebenen Plänen und der Flächenberechnung des Bauantrages, hier liegt wahrscheinlich der Hase im Pfeffer. Es gibt sehr viele Möglichkeiten die Fläche eines Hauses zu berechnen und entsprechend viele Bezeichnungen:

Wohnfläche
Wohnfläche nach DIN 277
Wohn/Nutzfläche
Nutzfläche
begehbare Fläche
Fussbodenfläche

Die Unterschiede liegen in der Einbeziehung von Dachschrägen, Treppenaugen, Stellflächen, Balkonen, Terrassen, Putzflächen usw.

Wir selbst empfehlen ausschließlich unsere Architekten oder der Bauherr hat selbst schon einen Archi und eine fertige Planung. Kunde rechnet ohne Aufschlag von uns direkt mit dem Archi die gewünschten Leistungsphasen ab, im Gegenzug schuldet der Archi dem Kunden eine genehmigungsfähige Planung. Gezeichnet wird mit Nemetschek, AutoCAD usw., diese endgültigen Pläne dienen uns dann als Vorlage für die Werkplanung mit den Ausführungsplänen.

Ein HWR sollte bei einer LWP mindestens 10 m2 haben, sonst flucht der Installateur und eine sonstige Nutzung kann man auch vergessen.
@ 6Richtige: Die qm weichen nur minimal ab. Ich meine die optischen Abweichungen! Auf der Optik der Entwürfe lag unser Augenmerk. Die in den Entwürfen eingezeichneten Objekte sind deutlich kleiner als in den Bauzeichnungen. Damit wirken die Räume auch deutlich größer und deutlich nutzbarer.
Unser HWR wird 7,3 qm haben. Armer Installateur. Arme Nutzer.
 
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6Richtige

Dann habt Ihr ja gut entschieden, ich bin mir sicher, wenn Streif hier mitliest, werden sie als gute Firma alles daran setzen, Euch zufrieden zu stellen und Euch ein Top Haus hinstellen. Zufriedene Kunden sind immer noch die besten Werbeträger und sparen den Firmen immens Werbekosten.

Wenn die Objekte bewußt nicht Maßstabsgerecht gezeichnet wurden, ist das natürlich ärgerlich, am besten misst Du mal die Betten und Schränke auf den Plänen nach.
 
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hephta

"Zufriedene Kunden sind immer noch die besten Werbeträger und sparen den Firmen immens Werbekosten."
Das finden wir auch!

"Wenn die Objekte bewußt nicht Maßstabsgerecht gezeichnet wurden, ist das natürlich ärgerlich, am besten misst Du mal die Betten und Schränke auf den Plänen nach."
Ja, das ist eine gute Frage: bewußt nicht maßstabsgerecht? Ich weiß ja nicht, ob das nicht (einfach) nur am Architekturprogramm Arcon liegt, mit dem die Entwürfe erstellt wurden.
Die Betten in den Bauzeichnungen sind maßstabsgerecht. Da können wir sicher gut zu zweit drin schlafen und müssen uns nicht vor Enge krümmen.
 
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T

Topepe

Also ich hoffe ja für Dich, dass sich die Aktion hier nicht negativ für Euch auswirkt. Dafür, dass Ihr noch lange nicht fertig seid mit Eurem Bau, fährst Du hier eine sehr große Welle gegen die Firma. Mit welchem Zweck? In meinen Augen schadest Du Dir nur selber damit. Ich habe nicht den Eindruck, dass Du noch mal glücklich wirst mit dem Anbieter, egal was Sie anstellen (außer sie schenken Dir das Haus vielleicht...:rolleyes . Von daher würde ich auf kein großes Entgegenkommen mehr setzen. Das Pulver des öffentlichen Drucks ist zu früh verschossen worden.

Ob es Dir hilft bzw. ob Du es lesen magst, weiß ich nicht. Aber ich kann Dir auch mal berichten wie es anders laufen kann:
Wir stehen mittlerweile 8 Wochen vor der Hausübergabe und sind extrem entspannt. Unseren Hausanbieter haben wir über Empfehlungen von Arbeitskollegen gefunden. Er war zwar nicht der günstigste damals, aber dafür mit einem hervorragenden Ruf ausgestattet. Die Bauleistungsbeschreibung haben wir von einem Sachverständigen prüfen lassen. Zum einen um uns selber abzusichern, zum anderen um auch festzustellen was noch an Nebenkosten auf uns zukommen könnte. Unsere Extrawünsche haben wir auch schon von Beginn an in das Angebot mit einfließen lassen, somit war die Bemusterung finanziell nicht der Rede wert (das man nicht mit 10,-/qm Fliesen auskommt, kann man durchaus schon vorher wissen, und selbst Clivia ist im Internet zu finden um zu sehen, dass das nicht der eigene Geschmack ist...). Gleichzeitig haben wir 10% der Bausumme als Reserve für Unvorhergesehenes eingeplant (davon mussten wir gerade mal 800,- für eine Extra-Drainage ausgeben).
Heute stehen wir kurz vor Fertigstellung unseres Hauses, haben eine reibungslose Hausbauzeit (fast) hinter uns und noch genug Geld übrig, für zwei Wochen Kreuzfahrt.
Wenn man will, geht es also auch anders.
 
T

Topepe

Für Deine Situation ist guter Rat teuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Persönlich würde ich mich an den Verband privater Bauherren wenden und mit deren Hilfe versuchen aufzuschlüsseln, ob, und wenn ja welches, Fehlverhalten von Streif vorliegt. Dabei kommt dann auch heraus, was Du Dir (leider) auf die eigenen Fahnen schreiben musst (auch wenn es weh tut). Mit diesem Ergebnis (evtl. in Form eines kleinen Gutachtens) würde ich dann noch mal einen Termin bei Streif ausmachen und mit denen drüber reden wie man sich einigen könnte. Der Verband macht das zwar nicht umsonst, aber das ist nun eben Lehrgeld (auch wenn es blöd klingt). Mit einer weiteren indirekten Kommunikation ohne belegbare, harte Fakten, wirst Du bei Streif nichts erreichen. Bei jemandem der schon so viele Häuser gebaut hat (Du schreibst selber von 78.000), würde ich nicht davon ausgehen, dass es sie groß juckt wenn mal eins daneben geht. Das ist einfach so und liegt allein schon an den damit verbundenen 78.000 verschiedenen Bauherren, bei denen es bestimmt einige gibt, die grundsätzlich nie mit irgendwas zufrieden sind (damit meine ich nun nicht Dich!). Will sagen wenn 99% aller mit einer Firma zufrieden sind, stört das eine restliche Prozent nicht weiter und die wenigstens Firmen investieren da was, um einen Wert zu erreichen der nicht zu erreichen ist...
Das mit dem Druckabbau kann ich verstehen. Schon mal drüber nachgedacht, im Internet ein Bautagebuch zu schreiben? Ist für einen selber eine schöne Dokumentation für die Zeit danach (machen wir auch), Du kannst Dir alles von der Seele schreiben und es bleibt für die Öffentlichkeit nachlesbar als Dokumentation/Erfahrungsbericht über die Firma länger bestehen...
 
T

Topepe

Wir haben unseren Blog auf Blogspot.com eingerichtet. Übrigens mit vorheriger schriftlicher Genehmigung unseres Bauanbieters
Sie haben da kein Problem mit, dass wir sie da "ins Licht" stellen und unterstützen das sogar eher. Es gab nämlich vorher noch keinen Blog über unseren Anbieter. So den Rest morgen, ist schon spät...
 

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