Finanzierung freistehendes EFH (Neubau)

"Finanzierungsplan / Finanzierungsvarianten" erstellt 10. 06. 2018.

Finanzierung freistehendes EFH (Neubau) 4.4 5 5votes
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  1. torino

    torino

    9. 06. 2018
    4
    1
    Frage / Anliegen:

    Wie schätzt Ihr das folgende Finanzierungsangebot ein?

    Hallo,

    wir planen den Neubau eines Einfamilienhauses in guter bis sehr guter Lage in BY.

    Zu den Eckdaten:

    Grundstückskosten inkl. NK: 240.000,- (bereits bezahlt)
    Baukosten: 630.000,- EUR
    Weiteres EK: 30.000,- EUR

    Finanzierungsbedarf: 600.000,- EUR

    Folgendes Angebot mit 3 Bausteinen liegt uns von der Hausbank vor.

    Baustein 1:
    Bausparer mit Vorfinanzierung (LBS-W4 X30)
    Darlehensbetrag: 300.000,- EUR
    Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung: 24 Jahre + 11 Monate

    Sparrate: 1014 EUR (10 Jahre + 7 Monate)
    Zins für Finanzierungsbetrag: 322,50 EUR (Sollzins 1,29% / 10 Jahre + 7 Monate)
    Rückzahlungsrate nach Zuteilung: 1200 EUR (Sollzins 2,25% / 14 Jahre + 4 Monate)
    Gesamtkosten: 75.683,09 EUR
    Effekt. Jahreszins: 1,98%

    Baustein 2:
    Annuitätendarlehen (Hausbank)
    Darlehensbetrag: 200.000,- EUR
    Sollzins: 1,5% (10 Jahre fest)
    Rückzahlungsrate: 583,34 EUR

    Baustein 3:
    Annuitätendarlehen (Versicherung)
    Darlehensbetrag: 100.000.- EUR
    Sollzins: 1,9% (20 Jahre fest)
    Rückzahlungsrate: 325,- EUR

    Was haltet ihr speziell vom Baustein 1 (Bausparer)? Gefällt mir persönlich auf den ersten Blick ganz gut, weil man für 25 Jahre Zinsbindung einen Zins von 1,98% erhält. Rechnerisch komme ich sogar auf einen Zins von ca. 1,88%, wenn ich die Gesamtkosten von 75 TEUR mit der Darlehenssumme 300 TEUR auf 25 Jahre rechne.
    Baustein 2 (10 Jahre) würde ich aber ggf. streichen und in den Baustein 3 (20 Jahre) umschichten. Das macht meiner Meinung in der aktuellen Niedrigzinsphase mehr Sinn und erhöht auch die Planungssicherheit.

    Sind die angebotenen Konditionen soweit in Ordnung? Allgemein sind die Zinsen in den letzten Wochen ja wieder etwas gesunken.

    Ich freue mich über eure Rückmeldung!
     
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  3. Fuchur

    Fuchur

    29. 06. 2017
    476
    138
    Ich bin überhaupt kein Freund von diesen Bausparprodukten. Versteckte Kosten, kaum nachrechenbare Effektivzinsen und unflexibles Handling. Kaum jemand, der das abschließt, versteht das Instrument doch bis ins letzte Detail. Dennoch, auf den ersten Blick (ohne Nachrechnen) sieht das ganz vernünftig aus und scheint bei dir eine echte Option zu sein.

    Zu dem Rest: Zu viele Bausteine mit jeweils unterschiedlichen Laufzeiten. Eine hohe Summe mit kurzer Laufzeit und dazu eine kleinere Summe mit langer Laufzeit macht nicht wirklich Sinn. Wie wäre es, die beiden zusammenzufassen mit einer Zinsbindung von 15 Jahren? 20 Jahre ist häufig deutlich schlechter.

    Und eine persönliche Note: Für eine EK-Quote von 71% finde ich den Kreditzins jetzt nicht überragend. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht der Kracher.
     
  4. HilfeHilfe

    HilfeHilfe

    28. 06. 2013
    4.427
    602
    Finde auch zu viele Bausteine mit unterschiedlichen Laufzeiten . Auf Jahre bei der Bank / Gruppe gefangen weil bei anschlussfinanzierungen Rang Probleme bei Abtretung der Grubdschuld entstehen werden. Lasst euch mal von einem Vermittler ein stinknormales Darlehen mit 15-20 Jahren Festschreibung anbieten
     
    Rumpelkopf gefällt das.
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  5. torino

    torino

    9. 06. 2018
    4
    1
    Vielen Dank für die ersten Rückmeldungen!

    Wir haben nun den Baustein mit den 20 Jahren rausgenommen und die Summe wie folgt umverteilt:

    450 TEUR auf den BSV
    150 TEUR für 10 Jahre Annuitätendarlehen

    Begründung: Den BSV finde ich von den Konditionen sehr interessant, da ein Großteil der Finanzierungssumme über die komplette Laufzeit (ca. 25 Jahre) abgesichert ist und das zu einem effektiven Zinssatz von 1,88%.

    Die übrigen 150 TEUR etwas risikofreudiger über 10 Jahre. Der Zinssatz ist hier mit 1,5% eher durchschnittlich, da dieses Darlehen auch am 2. Rang steht. Dieses Darlehen würde ich dann auch schnellstmöglich durch mögliche Sondertilgungen zurückzahlen. Aber selbst wenn nach 10 Jahren noch eine hohe Restschuld übrig sein sollte, ist das Risiko einer signifikante. Zinserhöhung ziemlich abgefedert.

    Sind die Üblergungen soweit nachvollziehbar und aus eurer Sicht sinnvoll?
     
  6. Karlstraße

    Karlstraße

    18. 09. 2015
    90
    13
    Wir haben die gleiche Summe: 20j Volltilger 400k zu 1,69 und 200k zu 1,33 auf 10j Zonsbindung. Fanden wir eine ausgewogene Mischung
     
  7. Bookstar

    Bookstar

    7. 01. 2014
    702
    180
    Ist aber auch ein ziemlich übler Zins. Gab es schon mal deutlich besser.