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Finanzierung EFH mit Grundstücksteilung - Risiko oder Chance?

4,30 Stern(e) 4 Votes
Ich hatte verstanden die Garagen sind "unter" dem EG also quasi im UG/Keller
Ja.

Der Stuttgarter Stadtrat ist ja für brutalsmöglchste systematische Nachverdichtung. Also wo ein Wille (und am Besten kein B-Plan) dort ein Weg...
B-Plan ist vorhanden. Aber ja, das ist das Zier in der Gegend

massive Überbauung auch nur ansatzweise her?
B-Plan sagt folgendes:
GFZ: 0,6 --> bei 335-350qm = mind. 201qm, bei 300-315qm = mind. 180qm. Das sollte ok sein. Außerdem wird nach "alter Methode" gerechnet, womit wir laut Berater leicht im Vorteil sind (aber hier steig ich irgendwann aus....)
GRZ: 0,4 --> bei 335-350qm = mind. 134qm, bei 300-315qm = mind. 120qm. Bei Annahme Haus 6,5 m auf 12,0 m = 78qm. Sollte also auch ok sein.
I+U (damit wären Untergeschoss inkl. Garage, Erdgeschoss, Obergeschoss mit Kniestock möglich)

Traufhöhe könnte zum Problem werden. Befreiung wird angesterbt mind. teilweise. Im Detail kann man das natürlich erst klären wenn wir gekauft bzw. geplant haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vergiss aber bitte nicht die Garage, Terasse, Einfahrt und den Weg zum Haus mitzzählen.
Ist der B-Plan von vor 1962? Damals wurden Terrassen und Nebenanlagen sie nach § 19.4 BauNVO nicht mitgerechnet!

Seither gilt: Einfahrt und Weg, Garage, Gartenhaus und Pool zählen zur GFR, dürfen in Summe die GRZ um zusätzliche 50% überschreiten. Nur die Terrasse kommt also zur eigentlichen GRZ dazu.
 
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Hallo Schulan,
wir sind quasi in einer ähnlichen Situation, sowohl auf der Einkommens- als auch auf der Planungseite.

Unser Grundstück ist 260qm groß. Wir planen einen Bau mit Architekten bei einer Grundfläche von 8x10 mit EG, OG und DG + Keller. Zusätzlich sind noch 2 Erker geplant.
In Summe laufen wir bei 180qm Wohnfläche + c. 65qm Keller hinaus. Wir planen hier 3 Kinderzimmer (2 bereits vorhanden) à 15qm und das DG ist für die Eltern.

Auch in unserer Region (Rhein-Main) sind die qm-Preise wahnsinnig hoch und das Bauland so gut wie nicht vorhanden, daher kann ich euren Ansatz verstehen. Die Leute, die sagen das ihnen 300qm zu klein sind, wohnen entweder in Regionen mit entsprechenden Preisen oder sind noch mehr Top-Verdiener... Letztlich ist immer noch ausreichend Gartenfläche verfügbar für Sonnenbaden, Grillen etc. Man muss auch bedenken, dass ein großer Garten viel Arbeit macht und sich fragen, ob man die Zeit nicht lieber für die Familie verwendet (außer man hat ein Riesenfaible dafür).

Letztlich gibt es nicht zu groß oder klein, sondern nur passt zu der persönlichen Situation oder passt halt nicht.
 
Da stimme ich Dir voll zu. Das Problem ist, dass bei kleineren Grundstücken tendenziell mehr und größere Kompromisse gemacht werden müssen, natürlich abhängig vom Zuschnitt. Ja, niemand kann sich ein tolles Grundstück für lau aus den Rippen schneiden, aber auf ~500 m² ein "normales" Haus ohne große Klimmzüge unterzubringen ist i. d. R. deutlich leichter als auf 300 m². In jedem Fall habt Ihr dann den richtigen Ansatz gewählt, mit einem unabhängigen Architekten (oder alternativ mit einem sehr guten und flexibeln GÜ) zu bauen, um das Maximum aus dem Grundstück herauszuholen.
 
Das sollte ok sein.
Kann sein, wird aber knapp, da es sich um Bruttoflächen handelt und Du 180m² Wohnfläche anstrebst.
Außerdem wird nach "alter Methode" gerechnet, womit wir laut Berater leicht im Vorteil sind
Das gilt für die GRZ, für die GFZ ist es von Nachteil.
Traufhöhe könnte zum Problem werden.
Ist die festgesetzt? Zeig mal mehr vom BPlan.
Ist der B-Plan von vor 1962?
<klugscheiß> Stichtag ist 27.01.1990 </klugscheiß>
 
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