ᐅ Feuchtigkeit im Neubau steigt bei nassem Wetter - Erfahrungen?
Erstellt am: 04.06.21 08:23
R
riverstorm
Hallo,
ich bin Mieter und zuletzt in eine neu gebaute Wohnung gezogen, in der ich, wie in meiner vorherigen Wohnung, ein Hygrometer aufgestellt habe. Während in meiner bisherigen Wohnung die Luftfeuchtigkeit meist bei 40-45% lag, also eher zu trocken, liegt sie nun in der neuen Wohnung auch mal bei 40-55, bei nassem Wetter aber längerfristig bei 60 bis 70%. Das merkwürdige ist dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nur bei nassem Wetter so stark ansteigt und dann aber auch nicht mehr absinkt bis sich das Wetter wieder ändert.
Es wird jeden Morgen und Abend effektiv mit Durchzug stoßgelüftet, wobei ein kompletter Luftaustausch stattfindet. Über den ersten "nassen Tag" hinweg, das heißt über etwa 12 - 14 Stunden, steigt die Feuchtigkeit dann stark an, obwohl im Innenraum praktisch keine Feuchtigkeit erzeugt wird und die Wohnung eigentlich überdimensioniert ist. Bleibt das Wetter feucht, so bleibt nun auch die Wohnung über Tage feucht, bis sich das Wetter wieder bessert.
Mir ist aktuell nicht ganz klar wieso es dazu kommt und ob, bzw. was ich falsch mache und besser machen könnte. Jedenfalls ist es ab 60% in Wohn- und Arbeitsräumen alles andere als angenehm, sowie natürlich Schimmelfördernd. Jetzt momentan sind es tatsächlich glatte 70%. Da ich Mieter bin, habe ich natürlich einen vergleichweise einfachen Ausweg, falls sich dieses Thema wirklich als Problem herausstellt. Merkwürdig ist für mich, dass es keinerlei Lüftungssystem gibt. Dazu fehlt mir aber insgesamt ein wenig die Fachkenntniss. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen und kann mir weiterhelfen?
Danke!
ich bin Mieter und zuletzt in eine neu gebaute Wohnung gezogen, in der ich, wie in meiner vorherigen Wohnung, ein Hygrometer aufgestellt habe. Während in meiner bisherigen Wohnung die Luftfeuchtigkeit meist bei 40-45% lag, also eher zu trocken, liegt sie nun in der neuen Wohnung auch mal bei 40-55, bei nassem Wetter aber längerfristig bei 60 bis 70%. Das merkwürdige ist dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nur bei nassem Wetter so stark ansteigt und dann aber auch nicht mehr absinkt bis sich das Wetter wieder ändert.
Es wird jeden Morgen und Abend effektiv mit Durchzug stoßgelüftet, wobei ein kompletter Luftaustausch stattfindet. Über den ersten "nassen Tag" hinweg, das heißt über etwa 12 - 14 Stunden, steigt die Feuchtigkeit dann stark an, obwohl im Innenraum praktisch keine Feuchtigkeit erzeugt wird und die Wohnung eigentlich überdimensioniert ist. Bleibt das Wetter feucht, so bleibt nun auch die Wohnung über Tage feucht, bis sich das Wetter wieder bessert.
Mir ist aktuell nicht ganz klar wieso es dazu kommt und ob, bzw. was ich falsch mache und besser machen könnte. Jedenfalls ist es ab 60% in Wohn- und Arbeitsräumen alles andere als angenehm, sowie natürlich Schimmelfördernd. Jetzt momentan sind es tatsächlich glatte 70%. Da ich Mieter bin, habe ich natürlich einen vergleichweise einfachen Ausweg, falls sich dieses Thema wirklich als Problem herausstellt. Merkwürdig ist für mich, dass es keinerlei Lüftungssystem gibt. Dazu fehlt mir aber insgesamt ein wenig die Fachkenntniss. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen und kann mir weiterhelfen?
Danke!
Hallo, ich lebe aktuell in einer vergleichbaren Situation. Seit nun 3 Jahren in einem damaligen Neubau ohne Lüftungsanlage (auch kein Entlüfter im Bad o.ä.). Erst seit ca. 1/2 Jahr ist die Wohnung nicht mehr "muffig", sie war also 2 1/2 Jahre "feucht". Vom Bauunternehmer der auch mein Vermieter ist schnell in Massivbauweise hochgezogen. Auch ich war meist gegen 7.00 Uhr aus dem Haus und erst 10-14h später wieder da. Morgens und Abend Stosslüften hat nicht wirklich gereicht um die Situation erträglich zu machen. Dazu halt eine träge Fußbodenheizung. Nun ziehe ich bald aus, anscheinend werden Neubauten fast alle so errichtet um noch Rendite möglich zu machen (oder zu maximieren).
N
nordanney04.06.21 11:17riverstorm schrieb:
Es wundert mich aber weiter dass dieses Problem nur bei/nach nassem Wetter auftritt(?).Vielleicht liegt es ja daran, dass bei feuchtem Wetter die Luftfeuchtigkeit generell schon hoch ist? Sonst wäre es ja auch kein feuchtes Wetter 🙄R
riverstorm04.06.21 11:39nordanney schrieb:
Vielleicht liegt es ja daran, dass bei feuchtem Wetter die Luftfeuchtigkeit generell schon hoch ist? Sonst wäre es ja auch kein feuchtes Wetter 🙄Schon klar 🙂. Aber wenn ich morgens vor einem Regentag lüfte, die Luftfeuchtigkeit dann unter 50% sinkt und ich am Abend bei bisher geschlossenen Räumen dann die 60% knacke, um am nächsten Morgen bei 70% aufzuwachen, wie soll da die Wohnung etwas von dem Wetter gemerkt haben, wenn doch alles zu ist? Bei trockenem Wetter schwankt die Feuchtigkeit eben um 50% herum. Zum Abend vor dem Lüften sind es dann vielleicht 3-4% mehr geworden, die ich dann einfach wieder ausgleichen kann.Übrigens auch zu erwähnen sei, dass als es draußen noch trocken *und* kalt war, die Luftfeuchtigkeit sogar nur bei unangenehmen 30% lag.
riverstorm schrieb:
ich bin Mieter und zuletzt in eine neu gebaute Wohnung gezogen,Was ist das für ein Objekt und mit was gebaut / gemauert? Wandaufbau? WDVS? riverstorm schrieb:
Übrigens auch zu erwähnen sei, dass als es draußen noch trocken *und* kalt war, die Luftfeuchtigkeit sogar nur bei unangenehmen 30% lag.Das ist i.d.T. eigenartig.Die hier vorgebrachte Baufeuchte kann dann eigentlich nicht die Ursache. So viel heizt man in neuen Gebäuden doch nicht weg.
N
nordanney04.06.21 11:55riverstorm schrieb:
wie soll da die Wohnung etwas von dem Wetter gemerkt haben, wenn doch alles zu ist?Weil es kein hermetisch abgeriegelter Raum ist.riverstorm schrieb:
Übrigens auch zu erwähnen sei, dass als es draußen noch trocken *und* kalt war, die Luftfeuchtigkeit sogar nur bei unangenehmen 30% lag.Also genauso wie draußen.Du hast keine dichte Wohnung und die Luftfeuchtigkeit innen gleicht sich außen an.
R
riverstorm04.06.21 14:23Womit gebaut wurde weiß ich nicht. Es ist nicht verklinkert und innen ist nur Putz mit Farbe.
Das sich die Luftfeuchtigkeit einfach zu außen angeleicht beschreibt auch das subjektive Empfinden. Aber ist dies ein Problem, bzw. ein Fehler, oder darf das normal sein? Ich mache mir natürlich auch Gedanken was nun im Sommer passiert, wenn es dann nochmal deutlich wärmer wird.
Das sich die Luftfeuchtigkeit einfach zu außen angeleicht beschreibt auch das subjektive Empfinden. Aber ist dies ein Problem, bzw. ein Fehler, oder darf das normal sein? Ich mache mir natürlich auch Gedanken was nun im Sommer passiert, wenn es dann nochmal deutlich wärmer wird.
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