Fertighausfirma Raum Ingolstadt (Bayern) Erfahrungen

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F

familieschießl

Hallo zusammen,

wir möchten gerne in der Region um Ingolstadt ein Haus bauen. Ein Grundstück ist noch nicht vorhanden, dennoch möchten wir uns bereits mit unterschiedlichen Anbietern auseinander setzen.
Ursprünglich wollten wir gerne massiv bauen, mittlerweile sind wir allerdings auch einem Fertighaus gegenüber offen. Wir haben uns bisher über die Firma Kampa informiert und stehen im Kontakt mit einem Berater, auch in deren Firmenzentrale und Musterhaus waren wir schon. Uns gefällt grundsätzlich was wir gehört und gesehen haben, wir fürchten aber, dass wir uns das nicht leisten können. In der Familie wurde auch bereits mehrfach mit Regnauer gebaut, hier sind die Erfahrungen durchwegs gut, allerdings befindet sich auch Regnauer eher im "Premium-Segment".

Bei einem Fertighaus wäre uns folgendes wichtig:
- Wandaufbau aus natürlichen Materialien (kein Styropor, Styrodur o.ä.)
- KfW40+ möglich
- Nicht an Raster gebunden
- Alle Wände möglichst durchgängig montagefähig
- Ausbauhaus oder möglichst viel Eigenleistung möglich
- Keller möglich
- Möglichst Transparente Infos (z.B. nicht nur Wandaufbau, sondern auch Zwischendecken- und Dachaufbau)

Schnelles Googlen und Blättern in Katalogen brachte uns auf die folgenden Firmen:
- Wolf Haus
- Fertighaus Weiss
- Baufritz


Wir würden uns freuen, wenn sich hier Bauherren finden, die mit einer der genannten Firmen bereits gebaut haben, oder ein Haus dieser Firmen gekauft haben. Wir sind auch anderen Anbietern gegenüber offen.
 
11ant

11ant

Wenn Euch Regnauer ziemlich sicher zu sehr "Premium" ist und Kampa vermutlich auch, und zudem viel Eigenleistung möglich sein soll, dann baut mit einem Architekten und überlaßt dem, die geeigneten Partner auszuwählen. Wolf und Weiss weiß ich nicht genau, aber Baufritz sehe ich in der gleichen Liga wie Regnauer und Kampa.

Raster diktieren den Bau zwar heute bei allen Weisen nicht (mehr), aber die Außenwände betreffend empfiehlt sich dennoch in ganzen Einheiten von 25 cm Außenlängen zu denken (und im übrigen generell nicht "genauer" als in halben Zehnzentimeterschritten). Oberschränke kann man praktisch an alle Arten von Innenwänden montieren, die Ängste könnt Ihr abhaken. Zu genau sollte Ihr solche Details wie Deckenaufbauten lieber garnicht wissen wollen, sonst kommt Ihr nachher bloß zu beängstigend komplexen Vergleichstabellen. Vertraut einfach darin, daß berufsmäßige Häuserbauer wissen, was sie tun. Und kommt auch garnicht erst in die Versuchung, an erprobten Aufbauten irgendetwas umbestellen zu wollen (und damit Komplikationen heraufzubeschwören). Routinen sind essentiell wichtig, um Qualität proaktiv zu kontrollieren.

- Wandaufbau aus natürlichen Materialien (kein Styropor, Styrodur o.ä.)
- KfW40+ möglich
Das vergeßt mal ganz schnell: KfW40+ ist erstens eine nette Subvention der Sorte "der Teufel sch...", aber ungeeignet, um Normalverdienern den Bau per Saldo zu verbilligen; und zweitens mit einer Abneigung gegen WDVS & Co. eher mit ODER als mit UND verknüpfbar.

Raum Ingolstadt klingt schwierig mit dem Grundstueck. Viel Erfolg bei der Suche.
Falls nur ein Grundstück mit Bauträgerbindung gefunden würde, wäre alle Überlegerei wer hättekönnteistabernicht der allertollste Baupartner hätte sein können "für die Katz´".
 
C

Carsdah

Hallo,

wir bauen im Kreis Eichstätt mit Fertighaus Weiss. (Baubeginn diesen Monat). Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. So weit wie ich es beurteilen kann, entspricht Fertighaus Weiss euren Erwartungen und würde euch ein schönes Haus bauen können. Ob es letzten Endes passt müsst Ihr selbst endscheiden.
 
F

familieschießl

11ant, vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Wenn Euch Regnauer ziemlich sicher zu sehr "Premium" ist und Kampa vermutlich auch, und zudem viel Eigenleistung möglich sein soll, dann baut mit einem Architekten und überlaßt dem, die geeigneten Partner auszuwählen. Wolf und Weiss weiß ich nicht genau, aber Baufritz sehe ich in der gleichen Liga wie Regnauer und Kampa.
Sagen wir mal so, natürlich würde uns die Qualität absolut ansprechen und ein konkretes Angebot haben wir von keiner der Firmen bisher eingeholt, es ist nur eine Befürchtung, dass wir uns das nicht leisten können.
Kampa bietet gerade im Internet ein 135qm Haus auf einem Grundstück dass ca. 300k kostet, insgesamt für 750k an. Und 3333€/qm für den Kampa Standard finde ich schon sehr viel. Allerdings fehlen uns auch noch Vergleichswerte.
Bei uns in der Region gibt es einen bekannten Architekten (Albert Ringlstetter), der wunderschöne klassische Häuser in Massivbauweise baut, der würde uns auch noch zusagen. Allerings hätte ich vermutet, dass man mit einem Architekten eher teurer kommt. Liege ich hier falsch? Bei der Eigenleistung meine ich auch weniger, dass wir zwei selbst mit anpacken wollen (wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten natürlich), sondern eher, dass wir viele Gewerke selbst vergeben wollen, da wir in der Familie sehr viele Gewerke haben: Bauzeichner, Tiefbau, Schreiner, Zimmerer, Schlosser,...


Raster diktieren den Bau zwar heute bei allen Weisen nicht (mehr), aber die Außenwände betreffend empfiehlt sich dennoch in ganzen Einheiten von 25 cm Außenlängen zu denken (und im übrigen generell nicht "genauer" als in halben Zehnzentimeterschritten). Oberschränke kann man praktisch an alle Arten von Innenwänden montieren, die Ängste könnt Ihr abhaken. Zu genau sollte Ihr solche Details wie Deckenaufbauten lieber garnicht wissen wollen, sonst kommt Ihr nachher bloß zu beängstigend komplexen Vergleichstabellen. Vertraut einfach darin, daß berufsmäßige Häuserbauer wissen, was sie tun. Und kommt auch garnicht erst in die Versuchung, an erprobten Aufbauten irgendetwas umbestellen zu wollen (und damit Komplikationen heraufzubeschwören). Routinen sind essentiell wichtig, um Qualität proaktiv zu kontrollieren.
Danke für den Tip. Ich habe damals bei einem Hausbau in der Verwandschaft geholfen. Hier haben wir auf eine verleimte Fichtenplatte 30cm Styropor geklebt und das war dann der ganze Wandaufbau, deswegen meine Skepsis. Im Innenbereich waren die Wände so dünn, dass man z.B. im Treppenhaus beim in-die-Wand-Schrauben die Schrauben der Toilettenaufhängung erwischt hat, die von der anderen Seite angeschraubt waren.

Das vergeßt mal ganz schnell: KfW40+ ist erstens eine nette Subvention der Sorte "der Teufel sch...", aber ungeeignet, um Normalverdienern den Bau per Saldo zu verbilligen; und zweitens mit einer Abneigung gegen WDVS & Co. eher mit ODER als mit UND verknüpfbar.
Auf KfW40+ sind wir nicht festgelegt, wir dachten wir nehmen das mal als Grundlage um zu vergleichen. Was nützt es mir, ein KfW40+ - Fertighaus mit einem KfW70-Massivbau zu vergleichen?

Falls nur ein Grundstück mit Bauträgerbindung gefunden würde, wäre alle Überlegerei wer hättekönnteistabernicht der allertollste Baupartner hätte sein können "für die Katz´".
Bisher sind uns nur zwei Grundstücke mit Bauträgerbindung unter gekommen, die kommen aber beide für uns nicht in Frage. Das eine Grundstück, dass Kampa uns angeboten hat, gäbe es auch ohne Bauträgergrundstück und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, auf den zweiten aber leider nicht. Außerdem ist letzteres schon seit über einem Jahr inseriert und das bedeutet in unserer Region nichts Gutes.
 
Zuletzt aktualisiert 09.12.2021
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