Hallo zusammen,
wir haben vor kurzem einen Altbau (Baujahr ~1920) gekauft, der schon teilweise modernisiert wurde. Der Vorbesitzer hat einen Energieberater, inkl. einem Sanierungsfahrplan erstellen lassen. Eine wichtige und aus unserer Sicht ökonomisch sinnvolle Maßnahme ist der Austausch der Fenster. Diese wurden im Laufe der Jahre teilweise erneuert und haben daher alle unterschiedliche Stände, sind aber doch schon alt (zwischen 15 und 30 Jahren). Wir haben uns schon etwas in die Thematik eingelesen und haben auch schon einen Glasbauer zur Angebotserstellung kommen lassen. Je länger wir uns in die Thematik einlesen, um so mehr Fragen tun sich auf. Vielleicht hat jemand hier im Forum schon Erfahrung damit und kann uns die wichtigsten vielleicht beantworten.
Vielen Dank im Voraus für die Antworten. Falls noch weitere Infos und/oder Bilder nötig sind, kann ich die gerne noch nachliefern.
Viele Grüße
wir haben vor kurzem einen Altbau (Baujahr ~1920) gekauft, der schon teilweise modernisiert wurde. Der Vorbesitzer hat einen Energieberater, inkl. einem Sanierungsfahrplan erstellen lassen. Eine wichtige und aus unserer Sicht ökonomisch sinnvolle Maßnahme ist der Austausch der Fenster. Diese wurden im Laufe der Jahre teilweise erneuert und haben daher alle unterschiedliche Stände, sind aber doch schon alt (zwischen 15 und 30 Jahren). Wir haben uns schon etwas in die Thematik eingelesen und haben auch schon einen Glasbauer zur Angebotserstellung kommen lassen. Je länger wir uns in die Thematik einlesen, um so mehr Fragen tun sich auf. Vielleicht hat jemand hier im Forum schon Erfahrung damit und kann uns die wichtigsten vielleicht beantworten.
- Laut Sanierungsfahrplan haben die Außenwände einen U-Wert von 0,265 und das Dach 0,128. Nach unseren Recherchen sind hier 3-fach-verglaste Fenster möglich (und auch sinnvoll?). Wie sehen da die Erfahrung mit dem Schimmel aus? Geht das jetzt viel schneller oder bekommt man das mit ausreichend Lüftung ohne weiteres hin?
- Im Haus waren früher mal 3 kleine Wohnungen und ein Treppenaufgang, der nicht beheizbar ist. Im Treppenaufgang sind tlw. richtig alte Fenster (Holzrahmen, ungedämmt) verbaut. Ist es aus energetischer und ökonomischer Sicht sinnvoll auch diese mit auszutauschen? Vom Vorbesitzer wurden ja fast alle Fenster getauscht, nur eben diese nicht. Gibt es dafür vielleicht einen bautechnischen Grund? So wie wir das beurteilen können ist im Treppenhaus auch nicht überall gedämmt (z.B. an der Außenwand unter der Treppe).
- Gibt es sonst noch etwas worauf man achten sollte?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten. Falls noch weitere Infos und/oder Bilder nötig sind, kann ich die gerne noch nachliefern.
Viele Grüße
Ich danke allen für die Antworten, Tipps und geopferte Zeit. Ich habe jetzt einen Anhalt wie ich im Treppenhaus vorgehe. Ich denke, der Vorbesitzer hat anstelle sich um Lüftung/Heizung hier Gedanken zu machen, einfach einen Teil der Fenster uralt gelassen, um Schimmel aus dem Weg zu gehen. dem zufolge werden es wohl überall 3-fach-verglaste Fenster werden und zusätzlich werde ich mich um die Schimmelvorsorge im Treppenaufgang kümmern.
Auch wenn ich mich eigentlich nicht über den ISFP unterhalten wollte, versuche ich doch einmal darauf einzugehen und zu begründen warum wir den ignorieren. Das Haus ist an und für sich schon gut modernisiert (abgesehen von der Fenster) und der ISFP zielt auf maximale Optimierung ab. Von daher benötigen wir so einen Plan vorerst überhaupt nicht, da wir überhaupt nicht sanieren müssen/wollen. Alle Maßnahmen (abgesehen vom Fenstertausch) im ISFP werden in frühestens 15 Jahren überhaupt nötig/relevant.
Maßnahme 1: Aufsparrendämmung -> Dach inkl. Innenausbau ca. 5 Jahre alt = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. wenn das Dach sowieso erneuert wird
Maßnahme 2: Fenster-/Türentausch
Maßnahme 3: Wärmepumpe/ Photovoltaikanlage -> Heizung (inkl. Leitungen) vor 8 Jahren erneuert = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. wenn die Heizung den Geist aufgibt, Photovoltaikanlage war sowieso geplant
Maßnahme 4: Außendämmung -> Das Haus besitzt eine 5 Jahre alte Innendämmung, Fassade wurde vor ca. 15 Jahren erneuert und vor 5 neu gestrichen = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. erst wenn die Fassade wieder erneuert wird.
Das kann man gerne anders sehen, aber keine der Maßnahmen ist aktuell so sinnvoll, dass sich das zu meinen Lebzeiten auch nur halbwegs rechnet. Bis eine der Maßnahmen relevant wird, sind vielleicht auch technische Möglichkeiten andere als jetzt und müssen neu bewertet werden.
11ant schrieb:
Aber die Konsequenz, ihn geringzuschätzen ist falsch
Auch wenn ich mich eigentlich nicht über den ISFP unterhalten wollte, versuche ich doch einmal darauf einzugehen und zu begründen warum wir den ignorieren. Das Haus ist an und für sich schon gut modernisiert (abgesehen von der Fenster) und der ISFP zielt auf maximale Optimierung ab. Von daher benötigen wir so einen Plan vorerst überhaupt nicht, da wir überhaupt nicht sanieren müssen/wollen. Alle Maßnahmen (abgesehen vom Fenstertausch) im ISFP werden in frühestens 15 Jahren überhaupt nötig/relevant.
Maßnahme 1: Aufsparrendämmung -> Dach inkl. Innenausbau ca. 5 Jahre alt = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. wenn das Dach sowieso erneuert wird
Maßnahme 2: Fenster-/Türentausch
Maßnahme 3: Wärmepumpe/ Photovoltaikanlage -> Heizung (inkl. Leitungen) vor 8 Jahren erneuert = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. wenn die Heizung den Geist aufgibt, Photovoltaikanlage war sowieso geplant
Maßnahme 4: Außendämmung -> Das Haus besitzt eine 5 Jahre alte Innendämmung, Fassade wurde vor ca. 15 Jahren erneuert und vor 5 neu gestrichen = ökonomisch nicht sinnvoll, evtl. erst wenn die Fassade wieder erneuert wird.
Das kann man gerne anders sehen, aber keine der Maßnahmen ist aktuell so sinnvoll, dass sich das zu meinen Lebzeiten auch nur halbwegs rechnet. Bis eine der Maßnahmen relevant wird, sind vielleicht auch technische Möglichkeiten andere als jetzt und müssen neu bewertet werden.
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