Hallo,
wir planen gerade einen Neubau eines Einfamilienhaus mit Architekt. Hier haben wir gerade ein Problem mit Auswahl und Einbau der Fenster.
Die Wände sind Kalksandstein mit 20cm, darauf Mineralwolldämmung mit 16cm.
Bisher vom A geplant und eingezeichnet sind Vorsatz-Rollläden wie im angehängten Detail zu sehen.

Nun waren wir gestern bei einem Fensterbauer, der uns darauf hingewiesen hat, dass bei dieser Art Einbau nicht nur oben (wie im Detail zu sehen), sondern auch seitlich auf beiden Seiten Kunststoff-Abstandsprofile mit 60mm eingebaut werden müssen.
Und zwar, weil bei Vorsatzrollladen (=Aussenrevision) die Rollladen-Führungsschienen demontiert werden können müssen, um die Revisionsabdeckung zu entfernen. Das bedeutet, man kann die Schienen nicht einputzen. Deswegen müssen diese also neben dem Putz auf dem Fensterrahmen sitzen und können eben nicht eingeputzt werden.
Außerdem muss deswegen eine Dämmschicht auch um das Mauerwerk gezogen werden.
Insgesamt bedeutet das eben, dass man zusätzlich zum äußeren Fensterrahmen mit 76mm noch mal zusätzlich 60mm Kunststoffrahmenprofil benötigt, welches man dann von innen sehen würde, wenn man es nicht gesondert (wie im Detail an der oberen Kante bereits eingezeichnet) innen extra verkleiden lässt.
Weil sowohl Abstandsprofile, als auch die notwendige Verkleidung oben und seitlich ordentlich zusätzliches Geld kosten, haben wir nach einer Alternativen Lösung gefragt.
Und da kommt dann das nächste Problem.
Eine mögliche Alternative wäre gewesen, Fenster mit Aufsatzrollläden und Innenrevision zu nehmen. Diese beheben zwar die o.g. Probleme, sind aber durch dünnere Isolierschichten an bestimmten Stellen im Rollladenkasten energetisch wohl nicht so ideal.
Noch eine Alternative wäre wohl gewesen, die Fenster mit Aufsatzrollladen in die Dämmschicht zu setzen (?), aber das kollidiert mit unserem Wunsch nach RC2-zertifizierter Verschraubung der Rahmen.
Ich hoffe, ich habe nichts verfälscht dargestellt, das war alles etwas komplex auf einmal, deswegen bitte nicht auf die Darstellungen festnageln.
Meine Frage wäre ohnehin vor allem:
Wie könnte eine sichere, sinnvolle und preis-werte Auswahl und Installation von Fenstern mit Rollläden in dem hier vorhandenen Wandaufbau aussehen?
Nochmal die gegebenen und geforderten Details:
Wandaufbau: Kalksandstein 20cm + Mineralwolle 16cm
Fenster-U-Wert gefordert laut Energieeinsparverordnung-Berechnung min. 0,94 (=3-Scheiben-Verglasung)
RC2 zertifizierter Auf- und Einbau
Rollladen an allen Türen und Fenstern
Ideal wäre, wenn die Rollladen von außen verputzt werden können, aktueller Wunsch meiner Frau
Türen bis Max 120cm Breite (Einbaumaß) und 240cm Höhe (ohne Rollladen)
Fenster bis 2m Breite und 1,63m Höhe (2-flügelig)
Ich hoffe, ich habe das Problem gut und richtig dargestellt und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand was dazu sagen könnte.
Viele Grüße an alle,
Marc
wir planen gerade einen Neubau eines Einfamilienhaus mit Architekt. Hier haben wir gerade ein Problem mit Auswahl und Einbau der Fenster.
Die Wände sind Kalksandstein mit 20cm, darauf Mineralwolldämmung mit 16cm.
Bisher vom A geplant und eingezeichnet sind Vorsatz-Rollläden wie im angehängten Detail zu sehen.
Nun waren wir gestern bei einem Fensterbauer, der uns darauf hingewiesen hat, dass bei dieser Art Einbau nicht nur oben (wie im Detail zu sehen), sondern auch seitlich auf beiden Seiten Kunststoff-Abstandsprofile mit 60mm eingebaut werden müssen.
Und zwar, weil bei Vorsatzrollladen (=Aussenrevision) die Rollladen-Führungsschienen demontiert werden können müssen, um die Revisionsabdeckung zu entfernen. Das bedeutet, man kann die Schienen nicht einputzen. Deswegen müssen diese also neben dem Putz auf dem Fensterrahmen sitzen und können eben nicht eingeputzt werden.
Außerdem muss deswegen eine Dämmschicht auch um das Mauerwerk gezogen werden.
Insgesamt bedeutet das eben, dass man zusätzlich zum äußeren Fensterrahmen mit 76mm noch mal zusätzlich 60mm Kunststoffrahmenprofil benötigt, welches man dann von innen sehen würde, wenn man es nicht gesondert (wie im Detail an der oberen Kante bereits eingezeichnet) innen extra verkleiden lässt.
Weil sowohl Abstandsprofile, als auch die notwendige Verkleidung oben und seitlich ordentlich zusätzliches Geld kosten, haben wir nach einer Alternativen Lösung gefragt.
Und da kommt dann das nächste Problem.
Eine mögliche Alternative wäre gewesen, Fenster mit Aufsatzrollläden und Innenrevision zu nehmen. Diese beheben zwar die o.g. Probleme, sind aber durch dünnere Isolierschichten an bestimmten Stellen im Rollladenkasten energetisch wohl nicht so ideal.
Noch eine Alternative wäre wohl gewesen, die Fenster mit Aufsatzrollladen in die Dämmschicht zu setzen (?), aber das kollidiert mit unserem Wunsch nach RC2-zertifizierter Verschraubung der Rahmen.
Ich hoffe, ich habe nichts verfälscht dargestellt, das war alles etwas komplex auf einmal, deswegen bitte nicht auf die Darstellungen festnageln.
Meine Frage wäre ohnehin vor allem:
Wie könnte eine sichere, sinnvolle und preis-werte Auswahl und Installation von Fenstern mit Rollläden in dem hier vorhandenen Wandaufbau aussehen?
Nochmal die gegebenen und geforderten Details:
Wandaufbau: Kalksandstein 20cm + Mineralwolle 16cm
Fenster-U-Wert gefordert laut Energieeinsparverordnung-Berechnung min. 0,94 (=3-Scheiben-Verglasung)
RC2 zertifizierter Auf- und Einbau
Rollladen an allen Türen und Fenstern
Ideal wäre, wenn die Rollladen von außen verputzt werden können, aktueller Wunsch meiner Frau
Türen bis Max 120cm Breite (Einbaumaß) und 240cm Höhe (ohne Rollladen)
Fenster bis 2m Breite und 1,63m Höhe (2-flügelig)
Ich hoffe, ich habe das Problem gut und richtig dargestellt und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand was dazu sagen könnte.
Viele Grüße an alle,
Marc
Aufsatzrollläden sind super, allerdings verschwinden die bei uns unauffällig da sie in einer Li ie mit dem Klinker sind und somit nicht überstehen.
Wir wollten das hauptächlich, damit man eben von außen dran kommt und nicht innen was aufmachen u neu verputzen u Malern muss.
Warum man dann aussenliegende Rollläden mit Innenrevision haben will, verstehe ich dann aber nicht, da verschwindet doch der Vorteil?
Wir wollten das hauptächlich, damit man eben von außen dran kommt und nicht innen was aufmachen u neu verputzen u Malern muss.
Warum man dann aussenliegende Rollläden mit Innenrevision haben will, verstehe ich dann aber nicht, da verschwindet doch der Vorteil?
Das verstehe ich jetzt nicht ganz...
Ich will nicht zwingend Aufsatz- oder Vorsatzrollladen haben.
Was ich gerne haben möchte, habe ich im ersten Posting beschrieben:
Wie und womit das erreicht werden kann, da bin ich prinzipiell erst mal relativ offen.
Aber sobald man Außenrevision hat, muss man die Führungsschienen außen demontieren können, um die Revisionsklappe entfernen zu können.
Und das bedeutet, dass die Schienen nicht in der Fassade verschwinden können, sondern auf dem Rahmen sitzen müssen. Und das bedeutet wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, dass die zusätzlichen Kunststoffprofile an den Seiten notwendig werden, die wieder 23,-/m kosten. Zusätzlich muss man die dann entweder innen verkleiden, oder mit einem 16cm breiten Rand (ohne Flügel gerechnet, der kommt noch dazu) leben, und das gefällt uns eben auch nicht.
Außerdem kommt man von außen zB im ersten Stock nicht so leicht und einfach dran wie im Erdgeschoss.
Wenn ich da etwas falsch verstanden habe, lasse ich mich gerne eines besseren belehren, deswegen frage ich ja hier nach
Ich will nicht zwingend Aufsatz- oder Vorsatzrollladen haben.
Was ich gerne haben möchte, habe ich im ersten Posting beschrieben:
EinMarc schrieb:
Wie könnte eine sichere, sinnvolle und preis-werte Auswahl und Installation von Fenstern mit Rollläden in dem hier vorhandenen Wandaufbau aussehen?
Nochmal die gegebenen und geforderten Details:
Wandaufbau: Kalksandstein 20cm + Mineralwolle 16cm
Fenster-U-Wert gefordert laut Energieeinsparverordnung-Berechnung min. 0,94 (=3-Scheiben-Verglasung)
RC2 zertifizierter Auf- und Einbau
Rollladen an allen Türen und Fenstern
Ideal wäre, wenn die Rollladen von außen verputzt werden können, aktueller Wunsch meiner Frau
Türen bis Max 120cm Breite (Einbaumaß) und 240cm Höhe (ohne Rollladen)
Fenster bis 2m Breite und 1,63m Höhe (2-flügelig)
Wie und womit das erreicht werden kann, da bin ich prinzipiell erst mal relativ offen.
Aber sobald man Außenrevision hat, muss man die Führungsschienen außen demontieren können, um die Revisionsklappe entfernen zu können.
Und das bedeutet, dass die Schienen nicht in der Fassade verschwinden können, sondern auf dem Rahmen sitzen müssen. Und das bedeutet wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, dass die zusätzlichen Kunststoffprofile an den Seiten notwendig werden, die wieder 23,-/m kosten. Zusätzlich muss man die dann entweder innen verkleiden, oder mit einem 16cm breiten Rand (ohne Flügel gerechnet, der kommt noch dazu) leben, und das gefällt uns eben auch nicht.
Außerdem kommt man von außen zB im ersten Stock nicht so leicht und einfach dran wie im Erdgeschoss.
Wenn ich da etwas falsch verstanden habe, lasse ich mich gerne eines besseren belehren, deswegen frage ich ja hier nach
N
nightdancer17.11.19 09:06EinMarc schrieb:
Ich hoffe, ich habe das Problem gut und richtig dargestellt und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand was dazu sagen könnte.
Viele Grüße an alle,
Marc1. ist es eine Panungsaufgabe deines Architekten und nicht eines Fensterbauers. Erst wenn die Fensterplanung steht, wird ausgeschrieben. Insofern wundert es mich, dass du schon einen Fensterbauer hast.
2. wenn du die eierlegende Wollmilchsau haben willst, wirst du tiefer in die Tasche greifen müssen. Dann werden es hinterdämmte Vorbaurollläden, welche vor dem Mauerwerk sitzen und nicht wie bei dir vor der Rahmenaufdoppelung des Fensterlementes (finde ich ganz bescheiden). Um eine Rahmenaufdoppelung (mit Stahlverstärkung) links und rechts von jeweils 25mm wirst du kaum herumkommen (optisch imho unproblematisch), damit die Wärmebrücke beseitigt wird, da der Rahmen 30mm überdämmt wird. Krux an der Geschichte, bei deinen Fenstergrößen würde das WDVS auf 24cm ansteigen.
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Ja, es ist die Aufgabe des Architekten, richtig. Aber auch ein Architekt kann meiner Ansicht nach nicht alles wissen, und es hätte ja auch einfach ein Versehen, Mißverständnis oder andere Ursache für ein unter dem Strich falsches Ergebnis sein können, deswegen eben die Frage an denjenigen, der das tagtäglich macht, den Fensterbauer.
Tatsächlich auch nicht "unser" Fensterbauer, sondern "ein" Fensterbauer, zu dem wir vom Architekt geschickt wurden, jedoch erst mal noch wegen der Haustüre. Hatte ich aber eigentlich auch nicht gesagt?
Weil der gute Mann so nett und kompetent erschien und auch eine umfassende Ausstellung zu verschiedenen Fenstern hatte, haben wir uns gleich zeigen lassen, was das alles so ist, was die Unterschiede sind uswusf.
Und weil das oben gezeigte Detail auf dem Plan mit darauf war, kam das Thema eben auch auf.
Ich habe jetzt den für mich einfachsten (und im Sinne der Beauftragungen mMn eigentlich auch richtigen) Weg gewählt:
Ich habe den Architekten und den Fensterbauer miteinander verbandelt und beiden meine Wunschliste (s.o.) mitgeteilt. Die beiden haben das Thema jetzt miteinander besprochen und es hat sich gezeigt, dass es eben ein kleines Mißverständnis in der Kommunikation gegeben hat bzgl der von außen sichtbaren Rollladenkasten.
Über das genaue Ergebnis kann ich aber erst berichten, wenn wir wieder einen gemeinsamen Termin hatten
Ja, es ist die Aufgabe des Architekten, richtig. Aber auch ein Architekt kann meiner Ansicht nach nicht alles wissen, und es hätte ja auch einfach ein Versehen, Mißverständnis oder andere Ursache für ein unter dem Strich falsches Ergebnis sein können, deswegen eben die Frage an denjenigen, der das tagtäglich macht, den Fensterbauer.
Tatsächlich auch nicht "unser" Fensterbauer, sondern "ein" Fensterbauer, zu dem wir vom Architekt geschickt wurden, jedoch erst mal noch wegen der Haustüre. Hatte ich aber eigentlich auch nicht gesagt?
Weil der gute Mann so nett und kompetent erschien und auch eine umfassende Ausstellung zu verschiedenen Fenstern hatte, haben wir uns gleich zeigen lassen, was das alles so ist, was die Unterschiede sind uswusf.
Und weil das oben gezeigte Detail auf dem Plan mit darauf war, kam das Thema eben auch auf.
Ich habe jetzt den für mich einfachsten (und im Sinne der Beauftragungen mMn eigentlich auch richtigen) Weg gewählt:
Ich habe den Architekten und den Fensterbauer miteinander verbandelt und beiden meine Wunschliste (s.o.) mitgeteilt. Die beiden haben das Thema jetzt miteinander besprochen und es hat sich gezeigt, dass es eben ein kleines Mißverständnis in der Kommunikation gegeben hat bzgl der von außen sichtbaren Rollladenkasten.
Über das genaue Ergebnis kann ich aber erst berichten, wenn wir wieder einen gemeinsamen Termin hatten
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