Fassadensanierung Aschluss Kaltdach

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Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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paulch7

Till, vielen herzlichen Dank für den Vorschlag, hier steht der Aufwand in Verhältnis, werden den Zimmermann damit konfrontieren.

Ich wollte nicht die Meinung über die Energieberater als Beruf pauschalisieren, meine Erfahrung mit den bisherigen Energieberatern und Bauleitern war durchaus negativ, der Stundensatz liegt hier in CH bei 130, da kann ich wohl eine pragmatische Denkweise erwarten und nicht Aussagen wie: Photovoltaik lohne sich nicht, man sollte lieber das ganze Dach neu machen, etc. Ein Neuwagen ist immer die beste Lösung, die meisten von uns fahren zum Glück einen gebrauchten. Es liegt vielleicht an der schlechten Vorauswahl meinerseits und an der fehlenden Erfahrung. Schlussendlich hätte ich von den Beratungshonoraren mindestens die Aktion mit der Schalung bezahlen können.

Ich leihe mal noch die Wärmebildkamera aus und schaue wie es bei -5/-10 Grad Außentemperatur in den Ecken von den Zimmern im EG aussieht, denn dort hatte der Vorbesitzer Schimmel und das gilt es in Zukunft zu vermeiden.
 

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WilderSueden

WilderSueden

130 Franken finde ich jetzt nicht überteuert. Mein Sachverständiger hier in D rechnet 150€ ab und Gehaltsgefüge und Lebenshaltungskosten sind hier doch etwas anders. Qualität muss natürlich stimmen ;)

Die Ecke wirst du richtig nur lösen können, indem du die von außen dämmst. Alternativ kann man von innen die Stelle beheizen, damit keine Feuchtigkeit kondensiert. Beim Altbau sind die Wände kalt, dadurch kondensiert bei einer gewissen Temperatur (suche nach Taupunktrechnern) die Luftfeuchte an den Wänden. Ecken sind doppelte Wärmebrücken und gleichzeitig noch schlecht belüftet
 
Tolentino

Tolentino

Soweit ich weiß, sind aber auch hier die Anforderungen inzwischen höher.
Leider nicht. Es gibt immernoch TÜV Kurse mit anschließender Prüfung und Bescheinigung über den "alternativen Zugangsweg"
Kosten: 3400 EUR und ein paar Wochen (ich meine vier oder fünf).
Da braucht man dann keinen fachspezifischen Abschluss, sondern kann z.B. als BWLer teilnehmen.
Allerdings gibt es aktuell keine Termine für das Seminar...
 
P

paulch7

Gestern war ein "Berater" mit Wärmebildkamera da, so ein Flir-Aufsatz für 200 Euronen scheint einigermassen zu funktionieren, ich glaube ich hole mir so ein Ding selbst. Alle Wärmebrücken wurden bestätigt, im Raum sind Temperaturunterschiede zwischen 16-19 Grad - 19 näher Fußbodenheizung, 16 an den Wärmebrücken. Was mich aber von den Socken gehauen hat, der Experte hat empfohlen die Fassade gar nicht zu machen, sondern sich über Thermalleisten Gedanken zu machen. Die Begründung - in so einem Altbau kriegt man eher nicht alles abgedichtet und verschiebt nur die Probleme. Viele Experten, viele Meinungen, ich kann jetzt nicht einfach nachträglich die Wände beheizen. Was aber nützlich war, die 3-fach Fenster wurden vor 15 Jahren vermutlich mit Bauschaum eingesetzt. Die Laibungen sind daher Problemstellen, das müssen wir gut planen. Experte hat empfohlen zu warten und alle Fenster neu zu machen, ebenfalls eine Witzige Empfehlung was die Realisierung angeht. Das Dach hat er empfohlen so zu lassen, bzw. Sims nicht aufzumachen. Aber richtiges Vertrauen kann ich seinen Aussagen nicht schenken, er hat ja nicht hinter Sims reingeschaut, man hat auf der Wärmebildkamera einfach keine krassen Übergänge vom Kniestock zur Decke gesehen.

Anbei noch ein Bild vom Dach, Kniestock...das sieht recht "homogen" aus.
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Und die Fenster von Aussen
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und innen
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1674385836767.png


Bei den Fenstern bin ich mir nicht sicher, ob es nur die Laibungen sind (zur Zeit gar nicht gedämmt) oder auch die Bausubstanz um den Rahmen (Zement, wahrscheinlich Bauschaum). Da wir nur an ausgewählten 5 von 11 Fenstern Alu-Jalousien montieren wollten, frage ich mich ob die Rollos nicht besser wären. Da hätte man zumindestens nachts etwas Dämmung. Den Vorschlag vom 4-ten lustigen Berater die Fassade erst in 10 Jahren zu machen und dann alle Fenster neu (aktuelle sind 3-fach) zu ersetzen, kann ich nicht nachvollziehen, bzw. akzeptieren. Bis dahin soll ich mit Heizleisten arbeiten. Ich habe mir die Heizleisten angeschaut und sehe keine Möglichkeiten diese nachträglich an den Fussbodenheizungskreislauf anzuschliessen, ohne den Boden aufzureissen, zumal ich meine Vorlauftemperatur später eher senken als auf 35 erhöhen möchte. Bei den elektrischen Heizleisten wäre der Stromverbrauch wahrscheinlich in keinem Verhältnis, ausserdem müsste man Stromleitungen ziehen. Genau solche Empfehlungen regen mich tierisch auf, nicht umsetzbar, nicht praktikabel und dann noch der Satz - hätten Sie mich beim Umbau vom Anfang an involviert.
 
Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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