Hier mal mein kurzer Erfahrungsbericht.
Vielleicht könnt ihr auch eure Erfahrungen mit dem Fuktionsheizen schildern? Dauer, Temperatur, Stromverbrauch, ...
Unser Zementestrich wurde Anfang Juli gelegt. Genau vor einer Woche wurde mit dem Aufheizen angefangen - 2 Wochen später als geplant, da wegen der Urlaubszeit der Kundendienst für die Inbetriebnahme der Wärmepumpe keine früheren Termine hatte. Nicht so schlimm, finde ich.
Bei uns hat es direkt nach dem Estrichverlegen überhaupt nicht von den Wänden/Fenstern getropft. Die Luftfeuchtigkeit war zwar teilweise bei 80%, es war schwül und heiß (Außentemp. über 30⁰C), man konnte die Feuchte jedoch nicht sehen. Habt ihr eine Erklärung dazu? Wir haben das ganze Haus mit reinem Kalkputz verputzt, alle Wände aus Porotonziegel. Kann dies zu der besseren Feuchteregulation beitragen? Auch bei diesen Wassermengen?
Meinen beiden Nachbarn (Ytong und Fertighaus mit jeweils Gipsputz) lief die Brühe von den Fenstern. Sie mussten teilweiße bei jedem Lüften mit Kärcher-Fensterputzsaugern das Wasser von den Scheiben absaugen...
Zum Thema Funktionsheizen:
Gestern hatte die Fußbodenheizung 40⁰ erreicht. Raumtemperatur 34⁰C!!! Luftfeuchtigkeit vor dem Lüften 54%, nach dem Lüften 58%!!! Ich glaube ich kann mir das Lüften langsam sparen 😉. Am Tag hat es doch keinen Wert. Heute war ich um 5Uhr (!) zum Lüften da. Ich habe es geschafft, die Innentemp von 34,9⁰C auf 27⁰C zu senken. Am Tag geht es bei dem jetzigen Wetter leider nicht. Stromverbrauch in den ersten 7 Tagen - 110kWh, davon die Hälfte über die schon angeschlossene Photovoltaikanlage abgedeckt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe taktet sehr viel und läuft mit max 2200W (heute ab 5 Uhr bis jetzt ohne Unterbrechung).
Bin gespannt auf die Woche 2.
Vielleicht könnt ihr auch eure Erfahrungen mit dem Fuktionsheizen schildern? Dauer, Temperatur, Stromverbrauch, ...
Unser Zementestrich wurde Anfang Juli gelegt. Genau vor einer Woche wurde mit dem Aufheizen angefangen - 2 Wochen später als geplant, da wegen der Urlaubszeit der Kundendienst für die Inbetriebnahme der Wärmepumpe keine früheren Termine hatte. Nicht so schlimm, finde ich.
Bei uns hat es direkt nach dem Estrichverlegen überhaupt nicht von den Wänden/Fenstern getropft. Die Luftfeuchtigkeit war zwar teilweise bei 80%, es war schwül und heiß (Außentemp. über 30⁰C), man konnte die Feuchte jedoch nicht sehen. Habt ihr eine Erklärung dazu? Wir haben das ganze Haus mit reinem Kalkputz verputzt, alle Wände aus Porotonziegel. Kann dies zu der besseren Feuchteregulation beitragen? Auch bei diesen Wassermengen?
Meinen beiden Nachbarn (Ytong und Fertighaus mit jeweils Gipsputz) lief die Brühe von den Fenstern. Sie mussten teilweiße bei jedem Lüften mit Kärcher-Fensterputzsaugern das Wasser von den Scheiben absaugen...
Zum Thema Funktionsheizen:
Gestern hatte die Fußbodenheizung 40⁰ erreicht. Raumtemperatur 34⁰C!!! Luftfeuchtigkeit vor dem Lüften 54%, nach dem Lüften 58%!!! Ich glaube ich kann mir das Lüften langsam sparen 😉. Am Tag hat es doch keinen Wert. Heute war ich um 5Uhr (!) zum Lüften da. Ich habe es geschafft, die Innentemp von 34,9⁰C auf 27⁰C zu senken. Am Tag geht es bei dem jetzigen Wetter leider nicht. Stromverbrauch in den ersten 7 Tagen - 110kWh, davon die Hälfte über die schon angeschlossene Photovoltaikanlage abgedeckt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe taktet sehr viel und läuft mit max 2200W (heute ab 5 Uhr bis jetzt ohne Unterbrechung).
Bin gespannt auf die Woche 2.
K
KarstenausNRW22.08.23 20:54Das sind etwa 90% Luftfeuchtigkeit bei 28 Grad. Also ein sehr schwüler Tag. Nichts besonderes.
Du hast etwa 24,8 Gramm Wasser in der Luft. Ein schwüler Tag im Süden bei 30 Grad und 70% rel. Luftfeuchte hat auch schon 21,3 Gramm Wasser in der Luft.
Mit den von Dir genannten Werten ist schon wahnsinnig viel Wasser aus dem Estrich raus.
Du hast etwa 24,8 Gramm Wasser in der Luft. Ein schwüler Tag im Süden bei 30 Grad und 70% rel. Luftfeuchte hat auch schon 21,3 Gramm Wasser in der Luft.
Mit den von Dir genannten Werten ist schon wahnsinnig viel Wasser aus dem Estrich raus.
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xMisterDx04.09.23 21:28Ich gehe mal davon aus, dass euer Haus noch nicht gedämmt ist bzw. war. Das könnte den Unterschied zu den Nachbarn erklären.
Bei Ytong ist der Stein die Dämmung, das Fertighaus hat die Dämmung in den Wänden.
Bei Ytong ist der Stein die Dämmung, das Fertighaus hat die Dämmung in den Wänden.
xMisterDx schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass euer Haus noch nicht gedämmt ist bzw. war. Das könnte den Unterschied zu den Nachbarn erklären.
Bei Ytong ist der Stein die Dämmung, das Fertighaus hat die Dämmung in den Wänden.Doch, ist schon gedämmt. Wir bauen mit dem gefüllten Porotonziegel MZ70 - es kommt also keine zusätzliche Dämmung an die Fassade.Übrigens...Estrichaufheizprogramm ist beendet. Der Estrich ist an zwei Stellen gerissen - ca. 1m lange aber dünne Haarrisse. Diese wurden gestern vom Estrichbauer mit Harz behandelt. Er meinte, dass Risse oft vorkommen und dies nicht so schlimm sein sollte. Na hoffentlich...
Zu unseren Stromkosten:
Wie schon oben erwähnt läuft bei uns schon die Photovoltaikanlage und es wurde mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe aufgeheizt max VT - 55⁰C!!!
Zweirichtungszähler,
Stand vor der Aufheizung - 65kwh
Stand am letzten Tag des Programms- 307kwh
Verbrauch: 242kwh!!!
Die Pumpe hat durchschnittlich mit COP-Wert 4,6 gearbeitet, der Heizstab hat sich (bei den hohen Außentemperaturen) nicht aktiviert.
In der Zeit der Aufheizung hat die Photovoltaikanlage zusätzlich 415kwh ins Netz eingespeist - es war halt fast eine Woche Dauerregen.
Bin mit den Werten sehr zufrieden.
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