Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
113
Gäste online
1.110
Besucher gesamt
1.223

Statistik des Forums

Themen
29.926
Beiträge
389.236
Mitglieder
47.451

Erneuerung Heizungsanlage im Altbau, Welches System?

4,60 Stern(e) 5 Votes
Hallo Zusammen,

ich benötige euren Rat bei der Entscheidung, welches Heizungssystem wir bei der geplanten Erneuerung der Heizungsanlage wählen sollten.

Fakten:

- Doppelhaushälfte mit zwei getrennten Wohneinheiten, Baujahr 1972, Neuerwerb von uns 2014
- ca. 220 qm beheizbarer Raum, 186 qm Wohnfläche, 95 qm im EG, 91 qm im OG
- Gebäudehülle gedämmt mit 10 cm
- Neue Fenster 3-fach Verglasung, im EG und OG Wintergarten (komplette Verglasung)
- Dach nicht gedämmt
- Heizungsverteilung: (Die Röhren-Heizkörper planen wir derzeit gegen Niedertemperatur Heizkörper auszutauschen)
  • KG: Ein alter Röhren-Heizkörper und ca. 40qm Fussbodenheizung (altes System - wahrscheinlich Heizrohre durchlaufen lassen)
  • EG: Fussbodenheizung mit 9 - Schleifen, Einbau 2014 und im Wintergarten noch altes Fussbodenheizungssystem wie im Keller
  • OG: Sechs alte Röhren-Heizkörper
- Austausch alter Öl-Heizung von 1989 (Niedertemperatur), Öl-Tank 6000 l Stahltank, Verbrauch derzeit ca. 2500 Liter pro Jahr
- GAS-Hausanschluss nicht vorhanden
- Zusätzliches Projekt geplant ist eine PV-Anlage mit ca. 8 - 9,9 KWp auf Südseite des Daches mit einer 10 KWh Speicherbatterie
- Bestenfalls BAFA Förderung 40% - 45% je System nutzen

Es gab nun viele Überlegungen zu den Varianten des neuen Heizsystems:

Variante 1: GAS-Hybrid mit Solar-Thermie 8, 5 qm und 600l Wasser-Pufferspeicher
(Angebot mit Buderus oder BOSCH Anlagen)

Variante 2: GAS-Hybrid mit 400l Wasserspeicher und kleiner ergänzender Luft-Wasser Wärmepumpe (ggf. kombinieren mit PV-Anlage auf dem Dach)
(Angebot mit WOLF-Anlagen)

Variante 3: Luft-Wasser Wärmepumpe mit integrierter Wasseraufbereitung beim Innengerät und mit Außengerät (ggf. kombinieren mit PV-Anlage auf dem Dach)
(Angebot mit Vaillant Anlagen)

Alles hat seine Vor- und Nachteile, doch interessiert mich auch eure Meinung und Erfahrungen. Insb. bin ich mir unsicher, wegen der Lautstärke der Außengeräte der Wärmepumpe. Wie laut sind diese wirklich?

Bzw. vielleicht plant ihr derzeit ja auch einen Austausch und habt eine ähnliche Konstellation. Gerne also eure Erfahrungen zu den Systemen und welche ihr mir für meinen Kontext empfehlen würdet.

Vielen Dank für eure Hilfe!!!

LG
Chippy
 
Äh, doofe Frage. Warum GAS-Hybrid, wenn Ihr noch nicht einmal einen Gasanschluss habt (von der Hybrid Thematik, die ich nicht gut/sinnvoll finde)?
Dach und Keller (falls nötig) noch dämmen und eine WP verbauen. Die heutigen Geräte sind effizient und leise.
 
Dach auf JEDEN Fall dämmen. Oder die oberste Geschossdecke. Da kann man leicht 20% einsparen.
Dann oben die Heizkörper weg und, sofern möglich, eine FBH fräsen lassen.
Dann geht's Richtung WP.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
D.h. ihr haltet die GAS-Hybrid Lösungen generell nicht für sinnvoll?

Was heißt FBH fräsen lassen? Was sind für Kosten ca? Bisher hatten wir diese Extra-Kosten für eine neue FBH gescheut, da wir ja dann auch die Fußbodenbeläge erneuern müssten.

Was kommen denn für eine Geschossdeckendämmung ca. auf uns zu?

Wäre diese Maßnahmen dann auch über BAFA förderbar?

Danke.

LG
 
Was kommen denn für Kosten bei einer Geschossdeckendämmung ca. auf uns zu? Bzw. könnte man es auch selber durchführen und nur das Material fördern lassen?

Warum ist GAS-Hybrid in unserem speziellen Kontext nicht sinnvoll? Gas-Hybrid mit Solarthermie wird doch sehr häufig auch in Neubauten eingebaut oder irre ich mich da? Oder meintet ihr die Variante GAS-Hybrid mit Wärmepumpe? Das habe ich mich natürlich auch schon gefragt, was dort der Sinn ist und tendiere dann eher zur reinen WP Lösung.

Eine reine Wärmepumpe arbeitet doch nur bei geringer Vorlauftemperatur 30 Grad effizient und wirtschaftlich. Wenn wir Niedertemperatur Heizkörper im 1.OG behalten, dann muss dort zumindest 55 Grad angefahren werden und dann verbraucht die WP doch massig Strom oder nicht?
 
Förderung der Bafa für WP und auch für :

- energetische Optimierungen der Wärmeverteilung (z.B. Wärmedämmung von Rohrleitungen) und Wärmeübergabe (z.B. Ersatz alter Standardheizkörper durch Niedertemperatur-Heizkörper)

- der Warmwasserbereitung sowie die für den neuen, förderfähigen Wärmeerzeuger erforderlichen Sanierungen/Umbauarbeiten von Heiz- /Technikräumen und Schornsteinen.

Einfach mal auf der Bafa Seite nach dem Dokument mit den förderfähigen Kosten schauen
 

Ähnliche Themen
08.05.2020Wärmepumpe + PV-Anlage mit oder ohne SpeicherBeiträge: 11
28.03.2020FBH + Heizkörper -> Zwei Thermostate in einem RaumBeiträge: 10
09.03.2018Heizkörper oder FBH: Was ist unter diesen Umständen zu empfehlen?Beiträge: 23
22.04.2020Alternative zu Proxon Luft / Luft Wärmepumpe?Beiträge: 13
23.10.2015Fertighaus: Qual der Wahl -> Heizung: Gas/LWP/FBHBeiträge: 22

Oben