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alakombako

Erfahrung mit Firma Mihm Thermobau GmbH

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@Admin

Wenn du dir meine vorherigen Berichte mal angeschaut hättest, würdest du sehen das ich immer mit Bedacht poste und extra erst meine Meinung wiedergebe, wenn diese auch belegbar und vertretbar ist.

Ich kann in meinem Text beim besten Willen, keine Regel Verletzung feststellen nur weil ich einen User gebeten habe, sich bei mir zu melden.

Vor allem warum willst du fremde Texte unter meinem Namen wieder einstellen. Da solltest du die User fragen, die Ihre Meinung hier wieder gegeben haben ob die damit einverstanden sind. Kann mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.

Ich für meinen Teil werde sobald das Kapitel Hausbau beendet ist, einen Erfahrungsbericht schreiben der das wiederspiegelt was uns widerfahren ist und das auch unter Eid wenn es sein muss.

Sorry, aber wenn Ihr vor lauter Selbstzensur sogar die kleinsten Kritiken und Erfahrungen von Bauherren sofort löscht ist die Frage berechtigt ob nicht ein risikoärmeres Forum angebrachter wäre, z. B. ein Haustierforum.

Ich weiß Ihr meint es gut für beide Seiten, ich unterstütze auch keine Hexenjagd auf die bösen Hausbaufirmen. Es würde reichen wenn eine niveauvolle Diskussion ins Rollen gerät, und hier Leute sich "frei" austauschen können im Rahmen der Legalität natürlich.

Wenn Ihr euch Sorgen macht über Rechtliche Schritte, macht ein Pop Up mit nem Warnhinweis vorm absenden von Texten das das die Meinung des Verfassers wiederspiegelt und dieser ggf. mit rechtlichen Schritten belangt werden kann, wenn er lügt ect.

Obwohl das habt ihr ja, somit müsstet Ihr aus der Haftung raus sein, und die User sind gewarnt über die rechtlichen Folgen die Ihr Posting haben könnte.

Weil einfach alles löschen was einen Ansatz an Kritik hat, finde ich für ein Hausbauforum wo es um richtig viel Geld und Existenz geht, einfach nur schwach.
 
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admin

ADMINISTRATOR
@Admin

Wenn du dir meine vorherigen Berichte mal angeschaut hättest, würdest du sehen das ich immer mit Bedacht poste und extra erst meine Meinung wiedergebe, wenn diese auch belegbar und vertretbar ist.

[...] Ich kann in meinem Text beim besten Willen, keine Regel Verletzung feststellen nur weil ich einen User gebeten habe, sich bei mir zu melden.
das stimmt - nur, du vermischst da was. unsere unterhaltung dreht sich nicht um deine beiträge sondern um gelöschte beiträge dritter.

Vor allem warum willst du fremde Texte unter meinem Namen wieder einstellen.
will ich nicht - habe ich dir nur als variante angeboten. weil du ja anscheinend glaubst diese beiträge seien vertretbar gewesen.


hast du den gelöschten beitrag des Benutzers "Derjan" noch lesen können? wenn nicht, frag ihn an dir diesen zu mailen oder als pn durchzustellen. würde über meine firma in diesem stil im internet berichtet, ich würde NICHT eine sekunde zögern alle rechtlichen möglichkeiten auszuschöpfen. dass wir hier über die löschung solcher beiträge überhaupt noch diskutieren müssen ist lächerlich und entbehrt jeglicher grundlage.

Sorry, aber wenn Ihr vor lauter Selbstzensur sogar die kleinsten Kritiken und Erfahrungen von Bauherren sofort löscht ist die Frage berechtigt ob nicht ein risikoärmeres Forum angebrachter wäre, z. B. ein Haustierforum.
nonsense!

lass dir wie schon erwähnt den beitrag zustellen und dann wiederhole nochmal was du da grad geschrieben hast.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,

Wenn du dir meine vorherigen Berichte mal angeschaut hättest, würdest du sehen das ich immer mit Bedacht poste und extra erst meine Meinung wiedergebe, wenn diese auch belegbar und vertretbar ist.
Was Du so Bedacht nennst ... es ist zum Haare raufen, jetzt müssen wir uns nicht nur mit hier genannten Anbietern rumschlagen, sondern auch mit Usern :eek:

Ich kann in meinem Text beim besten Willen, keine Regel Verletzung feststellen nur weil ich einen User gebeten habe, sich bei mir zu melden.
Nein im Text vom 09.09.2011/18.46 h sicher nicht, deshalb hat der Admin ihn ja stehen lassen.

Ich für meinen Teil werde sobald das Kapitel Hausbau beendet ist, einen Erfahrungsbericht schreiben der das wiederspiegelt was uns widerfahren ist und das auch unter Eid wenn es sein muss.
Dann achte darauf, dass Du nur von Tatsachen berichtest, solche Aussagen wie „dringendst abraten“ sind nicht zielführend, wenn sie ohne Erklärung erfolgen. Jeder Anwalt wird sich mit Freude darauf stürzen.

Sorry, aber wenn Ihr vor lauter Selbstzensur sogar die kleinsten Kritiken und Erfahrungen von Bauherren sofort löscht ist die Frage berechtigt ob nicht ein risikoärmeres Forum angebrachter wäre, z. B. ein Haustierforum.
Du bist ein naives Herzchen, wie ich feststelle. Wenn Du glaubst, Dich mit den geltenden Gesetzen auszukennen, zusätzlich noch einige Tausend Euronen auf der Seite liegen hast, die gerechtfertigten Forderungen verschiedener RA-Kanzleien zu bedienen, nur zu. Wenn wir von Dir lernen können, umso besser ;)

ich weiß Ihr meint es gut für beide Seiten, ich unterstütze auch keine Hexenjagd auf die bösen Hausbaufirmen. Es würde reichen wenn eine niveauvolle Diskussion ins Rollen gerät, und hier Leute sich "frei" austauschen können im Rahmen der Legalität natürlich.
Die Freiheit hat – trotz verbriefter Meinungsfreiheit – ihre engen Grenzen. Bleibe sachlich ohne Aussagen wie bspw. „. Wir haben soviel Ärger, dass sich trotz langer Versuche unsererseits der Gang vor Gericht wohl nicht mehr vermeiden läßt. Die Liste der Mängel ist immens und die Reaktion der Firma quasi null“ sondern schildere den Ärger, die Mängel, die Reaktion des Anbieters sachlich und belegbar; dann wird kein Beitrag von Dir gelöscht. Es kann dann immer noch sein, dass der Admin zusätzlich eine ESE (Eidesstattliche Versicherung) einfordern muß, aber Du als User und der Admin als Betrieber bewegen sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Tust Du das nicht, ist der Admin im Zweifel gezwungen, Deine IP-Adresse herauszugeben und dann schützt Dich kein so schöner Nick vor der Verfolgung durch die eingeschalteten Strafbehörden.

Wenn Ihr euch Sorgen macht über Rechtliche Schritte, macht ein Pop Up mit nem Warnhinweis vorm absenden von Texten das das die Meinung des Verfassers wiederspiegelt und dieser ggf. mit rechtlichen Schritten belangt werden kann, wenn er lügt ect.
Das reicht nicht und davon abgesehen, erscheint der vom Admin nochmals eingestellte Beitrag von mir an jeder relevanten Stelle. Wenn Du also vor Betätigung der Tastatur lesen möchtest ....

Obwohl das habt ihr ja, somit müsstet Ihr aus der Haftung raus sein, und die User sind gewarnt über die rechtlichen Folgen die Ihr Posting haben könnte.
Glauben kannst Du in der Kirche, die Realität sieht zumeist anders aus und es wird nicht besser werden, wenn dieses „Acta-Abkommen“ verifiziert abgesegnet wird.

Weil einfach alles löschen was einen Ansatz an Kritik hat, finde ich für ein Hausbauforum wo es um richtig viel Geld und Existenz geht, einfach nur schwach.
Du schreibst dummes Zeug; es geht nicht um Kritik an sich, sondern darum, wie sie formuliert ist. Ist sie sachlich und belegbar: gut. Ist sie emotional beflügelt: schlecht. So einfach ist Wasserball :D


Entscheidung BGH aus Oktober 2011**:

"Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Internet-Hoster und Blog-Profider nicht für Beleidigungen haften, die auf ihren Plattformen veröffentlicht werden. Damit bricht das Gericht eine Lanze für die Meinungsfreiheit im Netz.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Internet-Hoster und Blog-Profider nicht für Beleidigungen haften, die auf ihren Plattformen veröffentlicht werden. Damit gibt das Gericht dem Internet-Giganten Google® in Teilen Recht und fordert die Vorinstanz auf, nachzubessern, legt den Profidern aber auch eine Prüfpflicht auf. Google® begrüßte das Urteil. Auch andere Internet-Blogdienste wird es freuen. Die Entscheidung ist aber auch ein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit im Netz.

Weil er von einem Blogger beschuldigt wurde, mit Firmenkreditkarte Sexclub-Rechnungen beglichen zu haben und der Urheber des Textes sich nicht zu erkennen gab, verklagte ein Geschäftsmann den Suchmaschinenkonzern Google®. Denn der beleidigende Beitrag des Nutzers war in einem Forum auf der Google-Plattform Blogspot® veröffentlicht worden. Das Oberlandesgericht Hamburg gab dem Geschäftsmann Recht. Google® ging in Revision – und errang einen Teilerfolg. Der BGH brummte Profidern aber eine Prüfpflicht auf.

Und die geht so: Personen, die sich durch einen Eintrag beleidigt fühlen, müssen den Internet-Service darauf aufmerksam machen – und darlegen, dass ein Rechtsverstoß vorliegt. Diese Beschwerde muss der Profider dann an den Blog-Verantwortlichen weiterreichen. Lässt der nichts von sich hören, muss der beleidigende Inhalt gelöscht werden. Hält der Blogger allerdings an seiner Meinung fest, muss der Beleidigte klar nachweisen, dass es sich um einen Rechtsverstoß handelt. Wenn ihm das gelingt, muss der Inhalt herausgenommen werden. Wenn nicht, ist eine Löschung nicht nötig.

Klingt kompliziert, stärkt aber die Meinungsfreiheit im Netz. Weil der BGH erstmals eine ganz konkrete Handlungsanweisung für den Umgang mit Beleidigungen im Internet liefert. Diese bewahrt die Profider vor bürokratischem Irrsinn. Sie müssen nicht jeden Blogeintrag vor Veröffentlichung auf beleidigende Inhalte prüfen und nur bei ganz konkreten Hinweisen auf einen Rechtsverstoß aktiv werden.

Hätte der BGH nur die Entscheidung der Vorinstanz durchgewunken, hätte das fatale Folgen für die Meinungsfreiheit im Netz gehabt. Profider hätten beim geringsten Verdacht auf Beleidigung löschen müssen – damit wäre einer Zensur des Netzes Tür und Tor geöffnet worden.

Gleichzeitig hat der Bundesgerichtshof aber auch die Rechte jedes Einzelnen gestärkt. Wer zu Unrecht im Netz beschuldigt wird, hat jetzt endlich ein scharfes Werkzeug dafür, dagegen vorzugehen
."

**Quelle: DerWesten vom 25.11.2011


***Das Netz ist frei, unzensiert, kaum reglementiert? Das war einmal. Twitter Ankündigung, Tweets und Nutzer künftig auf Wunsch einzelner Länder gezielt zu sperren, ist nur ein weiterer Schritt: Im Netz schrumpfen die Freiräume, die Macht der Staaten wächst.

Die Grenzen zwischen Zensur und legitimer Kontrolle sind fließend, genauer: abhängig vom Standpunkt. Aus Sicht amerikanischer Bürgerrechtler beispielsweise ist das Verbot der Holocaust-Leugnung in Deutschland Zensur. Das gleiche gilt für das Verbot verfassungsfeindlicher Symbole. Mit einer wirklich radikalen Auslegung von Meinungsfreiheit - jeder muss alles sagen dürfen, was er will - lässt sich die deutsche Gesetzgebung in diesem Punkt nicht vereinbaren.

In Frankreich ist es seit wenigen Tagen verboten, den Völkermord zu leugnen, den Türken zwischen 1915 und 1917 an Armeniern verübten. In der Türkei hat das für viel Wut und Verbitterung gesorgt. Dort wiederum ist es verboten, im Zusammenhang mit der massenhaften Ermordung von Armeniern von Völkermord zu sprechen. Beide, die Türkei und Frankreich, sind parlamentarische Demokratien. Wer ist hier Zensor, wer im Recht?

Fragen der Meinungsfreiheit werden in einer globalisierten Welt mit einem globalen Kommunikations- und Informationsmedium komplizierter denn je. Twitter® hat sich für dieses Problem nun eine scheinbar einfache Lösung zurechtgelegt: Einzelne Kurznachrichten, Tweets, können künftig länderweise zum Verschwinden gebracht werden. In Frankreich kann der Tweet "Die Türken haben an den Armeniern einen Genozid begangen" stehenbleiben, in der Türkei wird er nicht angezeigt. Dort kann dafür der Tweet "Einen Völkermord an Armeniern hat es nie gegeben" sichtbar sein, der in Frankreich strafbar wäre.

Hunderte Sperrungen wegen "hatte speech"

Twitter® ist nicht das erste internationale Unternehmen, das das Netz "zensiert", wie Bürgerrechtler das stets nennen. Google® entfernt schon seit vielen Jahren Inhalte aus seinem Suchmaschinenindex oder von einzelnen Diensten wie Blogger oder YouTube. Deutschland ist Googles® eigener Statistik zufolge bei den Löschungswünschen in der Spitzengruppe: 125 Anfragen zur Entfernung von Inhalten kamen im ersten Halbjahr 2011 aus Deutschland, auf einen höheren Wert kommt nur Brasilien.

Über 2400 einzelne Inhalte sollten entfernt werden, dem Großteil der Wünsche (86 Prozent) kam Google® nach. Den Löwenanteil machen Eingaben wegen übler Nachrede oder unzulässiger Schmähkritik aus. In diesen Fällen geht der Entfernung fast immer ein Gerichtsbeschluss voraus. 322-mal wurden bei YouTube Beiträge mit der Begründung entfernt, es handele sich um "hatte speech" - darunter dürften vor allem Videos und Kommentare mit rassistischem und neonazistischem Inhalt fallen. So etwas wird in aller Regel aufgrund eines behördlichen Hinweises entfernt, Gerichtsbeschlüsse sind dafür nicht nötig.

Google® filtert solche Inhalte dann selektiv - sie tauchen in der Suche unter Google.de® nicht mehr auf oder sind bei YouTube.de® nicht abrufbar. Der Unterschied zu dem Schritt, den Twitter® am heutigen Freitag angekündigt hat, ist nicht groß. Allerdings will Twitter® künftig darauf hinweisen, wenn etwas fehlt: "Dieser Tweet von @username ist nicht verfügbar in", gefolgt von der Angabe des Landes. Solche Platzhalter-Tweets wird man sehen, wenn ein Tweet für das eigene Land gesperrt wurde. Das Gleiche gilt für Sperrungen ganzer Accounts: "Dieser Account ist nicht verfügbar". Auf der Seite ChillingEffects.org® wird man künftig nachlesen können, welche Tweets oder Accounts wo gesperrt wurden und warum, verspricht Twitter®. Vorbild ist auch hier offenbar Google®, wo die transparente Auflistung aller Löschanträge schon jetzt Standard ist.

Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE® erklärte Twitter®-Sprecherin Rachel Bremer, unter welchen Bedingungen Inhalte entfernt würden, "hängt von der Situation ab". Jede Anfrage werde einzeln geprüft. "Wir werden auf Basis der verfügbaren Information entscheiden, was die Bestätigung eines Gesetzesverstoßes einschließen könnte." Länderspezifisch blockiert würde stets nur auf konkrete Anfrage. Vorab-Filterungen nach Stichwörtern oder Themengebieten werde es nicht geben. Ob auch Zensuranfragen aus Ländern wie Syrien bearbeitet würden, beantwortete Bremer nicht.

Filterpraxis lässt sich leicht umgehen

Twitter länderspezifischer Filter lässt sich leicht überlisten: Wer der Meinung ist, nur das eigene restriktive Regime enthalte einem hier interessante Informationen vor, muss nur eine Einstellung in seinem Profil ändern - etwa von "Türkei" auf "Frankreich" oder umgekehrt. Die selbstgesetzte Ortsmarke schlägt bislang die durch die IP-Adresse mögliche Lokalisierung des Nutzers. Wie lange Twitter® mit dieser sehr leicht zu umgehenden Filterpraxis durchkommt, bleibt abzuwarten.

Wirklich überraschend ist der Schritt nicht: Wie jedes Unternehmen, das im Internet aktiv ist, ist Twitter® verpflichtet, sich an nationale Gesetze zu halten. Was nicht grundsätzlich zu kritisieren ist - in Deutschland etwa wäre man eher erbost, wenn ein Account, von dem aus Nazi-Propaganda verbreitet wird, nicht gesperrt würde. Was aber, wenn in Saudi-Arabien künftig Tweets zensiert werden, in denen dafür geworben wird, Frauen das Autofahren zu erlauben?

Eines jedenfalls macht Twitter Schritt noch einmal deutlich: Die Zeiten einer utopisch-ultralibertären Netzwelt, in der absolute Meinungsfreiheit global gilt, sind längst vorbei. Zumindest, wenn man sich auf den Plattformen multinationaler Unternehmen bewegt, die ja kein primär humanitäres, sondern in erster Linie ein kommerzielles Interesse haben. Twitter® beispielsweise ist vom chinesischen Markt mit seinen mittlerweile über 500 Millionen Nutzern bislang ausgeschlossen - zu frei, zu wenig staatliche Eingriffsmöglichkeiten, zu wenig Zensur. Wird sich das nun ändern? Twitter®-Sprecherin Bremer erklärte hierzu: "Twitter® fühlt sich der Meinungsfreiheit verpflichtet und derzeit sehen wir in China keine Handlungsmöglichkeiten, die mit dieser Philosophie vereinbar wären. Wir haben derzeit keine Pläne, nach China zu expandieren."

Befreier-Image verloren

Twitter®-Mitgründer Evan Williams hat 2010 einmal verkündet, ein Ziel seines Unternehmens sei es, eine "Kraft, die Gutes bewirkt", zu sein. Stimmt das noch? Im Netz - und natürlich auch bei Twitter® - wird darüber derzeit heftig diskutiert. Arabische Twitterer rufen unter dem Hashtag #TwitterBlackout® zum demonstrativen Boykott der Plattform auf. Sie befürchten, der während des Arabischen Frühlings als Werkzeug der Befreiung gepriesene Dienst könne sich nun dem Willen der Unterdrücker unterwerfen. Das Befreier-Image hat Twitter® mit der heutigen Ankündigung erst einmal verloren.

Ähnliches gilt übrigens für die vor zwei Tagen verkündete Entscheidung Googles®, künftig alle Nutzerdaten, die ein einzelner angemeldeter Nutzer quer über alle Google-Dienste® hinweg hinterlässt, zu kombinieren: Wer Google-Dienste® wie Googlemail®, die personalisierte Suche, den Kalender, Online-Textverarbeitung, die Fotoplattform Picasa oder gar ein Handy mit dem Google-Betriebssystem Android® benutzt, verrät dem Konzern mit dem inoffiziellen Motto "Don't be evil" mehr über sich, als er womöglich selbst weiß - wer erinnert sich schon daran, wonach er am 26. Januar vor einem Jahr gesucht hat? All diese Informationen will Google® künftig verknüpfen, was Intensivnutzer seiner Dienste zu gläsernen Netzbürgern machen wird, über die ein einziger Konzern mehr weiß, als das in der Geschichte der Menschheit je zuvor möglich war.

Natürlich tut Google® das nicht mit böser Absicht - das Unternehmen will, wie schon die ganze Zeit, einfach seine Möglichkeiten zur Monetarisierung seiner Nutzer optimieren. Ein gläserner Kunde, über dessen Vorlieben, Ängste, Wünsche, Pläne, Sorgen und Besessenheiten man alles weiß, ist der heimliche Traum eines jeden Vermarkters. Den kann Google® künftig Wirklichkeit werden lassen.

Mit den aus den Hippie-Wurzeln des Silicon Valley tradierten Vorstellungen hat all das nicht mehr viel zu tun. Längst stehen bei den Netzgiganten von heute nicht mehr Ideale wie absolute Freiheit, völlige Transparenz oder das Streben nach einer besseren Welt dank Vernetzung im Vordergrund. Was nicht bedeutet, dass das Internet als Ganzes nicht all das trotzdem weiterhin verspricht - schließlich besteht es nicht nur aus Google®, Twitter®, ********** Hinweise auf Facebook sind untersagt **********® und Co
.

***Quelle: Spiegel online vom 27.01.2012


Hast Du es jetzt verstanden? Wenn Google®, Twitter®, ********** Hinweise auf Facebook sind untersagt **********® und Co. sich vor Abmahnungen und rechtlichen Auseinandersetzungen schützen müssen, dann das HBF wohl erst recht ;)


Freundliche Grüße
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Hallo,

auch wenn der Thread immer mehr vom eigentlichen Thema abweicht, möchte ich mich auch noch äußern, da ein Post von mir einer der Steine des Anstoßes zu dieser Diskussion war.

@Iggy: Danke für deinen Einsatz. Es ist halt so, das sich eine neutrale Sichtweise doch sehr von einer vorbelasteten Sichtweise unterscheiden kann, ich habe (ich glaube, man kann sagen "wir haben") nun mal zweitere.

@Admin & Bauexperte: Sorry, mir selbst kam mein Beitrag nicht so pauschal negativ oder stilbrüchig vor wie euch oder evtl. gar einem potentiellen Vertreter einer Baufirma. Ich werde versuchen, mich in Zukunft regelkonformer zu äußern.
Erfahrungen sind eben auch etwas sehr subjektives, schwer zu belegendes.
Ich kann aber alle Aussagen, die ich hier mache bzw. noch machen werde, belegen und werde dies notfalls auch tun. Allerdings hoffe ich, die eventuellen Kosten für eine ESE nicht selbst tragen zu müssen (Wenn ich jetzt schreibe, dass ich aktuell ziemlich hohe Gutachterkosten habe, ist das schon wieder böse, oder ? ;) )
Ich werde meine themenbezogenen Äußerungen in einem neuen Post machen, erscheint mir sinnvoller-

Viele Grüße, Derjan

PS: Das die Freiheit (nicht nur im Netz) leider nicht mehr als eine schöne Illusion ist und durch PA, ACTA & Co immer weiter eingeschränkt wird, ist leider eine traurige Tatsache. Bald ist der Frosch gar... :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Erst mal Hallo an ,welche dieses Thema hier verfolgen ! Ich fand, das eigentlich immer mehr von der eigentlichen Antwort auf die Frage nach Erfahrungen mit Mihm Thermobau abgewichen wurde und dann nur um juristische Folgen im Internet geredet wurde. Mir hat das jedenfalls nicht viel geholfen, aber trotzallem haben wir( meine Frau und unsere Kinder) mit Mihm bauen gelassen. Unser erster Spatenstich nach einigen Schwierigenkeiten mit dem Untergrund (Die Stadt als Verkäufer übernahm dann die Kosten für den Bodenaustausch) war am 2.November 2011 und unser Einzug in die DHH mit Kfw 70- Bauweise mit Porenbetonsteinen war dann Mitte März diesen Jahres. Als Erfahrung kann ich mitnehmen, dass wir schneller fertig waren als alle 5 anderen Häuser/DHH in unserem Neubaugebiet. Natürlich gab es auch Terminschwierigkeiten mit den beauftragten Handwerkern und das Wetter machte zeitweise auch den Bauablauf etwas länger. Da wir uns aber ständig um den Bau kümmerten und Fragen und Änderungen am Hause auch am Wochenende bei der Firma Mihm loswurden hat dies uns sehr geholfen.Natürlich kann ich schlecht einen Vergleich mit anderen Anbietern machen, da man ja meist nur einmal in seinem Leben baut, aber der Kontakt mit den anderen Bauherren in unserem Neubaugebiet vermittelte uns den Eindruck, den richtigen Anbieter gefunden zu haben.Als Rat können wir allen nur mitgeben, den Bau möglichst oft zu besuchen um mögliche Fehler gleich zu vermeiden oder noch mögliche Korrekturen beim Haus schnell weiterzugeben.Als Kurzfazit möchten wir also sagen: Mihm Thermobau können wir empfehlen, raten aber unbedingt zur ständigen Kommunikation mit der Firma und deren beauftragten Handwerker um mögliche Missverständnisse, Fehler und Änderungen in Bauplan gleich zu klären. Ich denke das sollte eigentlich für alle Firmen gelten, wobei ein Familienunternehmen wie Mihm Thermobau hier doch wohl mehr Vorteile zu haben scheint, bezüglich der Erreichbarkeit. Hoffentlich habe ich jetzt mit diesem Beitrag nicht gegen eine Regel verstossen, denn dies ist das erste Forum, in welchem ich überhaupt etwas geschrieben habe.Falls ich damit einigen jetzt etwas geholfen habe, so freut es mich. Viele Grüße an alle !
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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