Liebe Community,
wir stehen vor der Herausforderung, dass eigentlich unser Erdbau seit dieser/ letzter Woche beginnen sollte. Allerdings befindet sich unser Grundstück im Grundwasser-Hochgebiet und der Erdbau zieht uns einen Strich durch die Rechnung.
Von unserem Erdbauer erhalte ich keine klare Aussage, sodass ich gerne eure Erfahrungen verstehen möchte.
Situation:
- Keller-Bodenplatte mit Überständen muss gegossen werden
- Das Grundwasser steht derzeit bei ca. -1,85m unter Grundstücks-Linie
- Für die Kellerbodenplatte muss der Aushub auf -3,55m gehen -> Somit liegt der Erdbau mit 1,70m im Grundwasser
- Folgende Erdbau-Maßnahmen sind geplant: 3 Erdbohrungen zur Wasserhaltung; Leitungsweg zum Kanal 470m, Durchmesser des Kanalrohr, in das wir einleiten können: 40cm
- Zusätzlich: Wir haben einen Schluckbrunnen im Grundstück gesetzt, der auf 8m Tiefe geht und in welchen man theoretisch weiteres Wasser ableiten kann
- Die nächsten 2 Wochen sieht das Wetter eher positiv aus (2-3 Regentage, Rest scheinbar trocken); An trockenen Tagen sinkt der Pegel um 1-2cm pro Tag
Weitere Info: Ganz früh waren Spundwände im Raum gestanden. Mir wurde aber nicht die wirkliche Notwendigkeit genannt und deshalb habe ich davon abgesehen - vor allem auch wegen der Risiken der Beschädigungen von Nachbarhäusern.
Derzeit baut unser Erdbauer die Leitungen auf und ab Freitag wollte er anfangen zu pumpen.
Nun meine Kernfrage an euch: Wie seht ihr die Situation? Wie optimistisch kann ich sein, dass es klappt von 0 (höchst pessimistisch) bis 10 (höchst optimistisch)?
Danke euch.
Gruß
wir stehen vor der Herausforderung, dass eigentlich unser Erdbau seit dieser/ letzter Woche beginnen sollte. Allerdings befindet sich unser Grundstück im Grundwasser-Hochgebiet und der Erdbau zieht uns einen Strich durch die Rechnung.
Von unserem Erdbauer erhalte ich keine klare Aussage, sodass ich gerne eure Erfahrungen verstehen möchte.
Situation:
- Keller-Bodenplatte mit Überständen muss gegossen werden
- Das Grundwasser steht derzeit bei ca. -1,85m unter Grundstücks-Linie
- Für die Kellerbodenplatte muss der Aushub auf -3,55m gehen -> Somit liegt der Erdbau mit 1,70m im Grundwasser
- Folgende Erdbau-Maßnahmen sind geplant: 3 Erdbohrungen zur Wasserhaltung; Leitungsweg zum Kanal 470m, Durchmesser des Kanalrohr, in das wir einleiten können: 40cm
- Zusätzlich: Wir haben einen Schluckbrunnen im Grundstück gesetzt, der auf 8m Tiefe geht und in welchen man theoretisch weiteres Wasser ableiten kann
- Die nächsten 2 Wochen sieht das Wetter eher positiv aus (2-3 Regentage, Rest scheinbar trocken); An trockenen Tagen sinkt der Pegel um 1-2cm pro Tag
Weitere Info: Ganz früh waren Spundwände im Raum gestanden. Mir wurde aber nicht die wirkliche Notwendigkeit genannt und deshalb habe ich davon abgesehen - vor allem auch wegen der Risiken der Beschädigungen von Nachbarhäusern.
Derzeit baut unser Erdbauer die Leitungen auf und ab Freitag wollte er anfangen zu pumpen.
Nun meine Kernfrage an euch: Wie seht ihr die Situation? Wie optimistisch kann ich sein, dass es klappt von 0 (höchst pessimistisch) bis 10 (höchst optimistisch)?
Danke euch.
Gruß
A
Allthewayup20.03.24 07:36Wenn du ein Unternehmen damit beauftragt hast dann mach dir nicht zu viele Gedanken sondern überlasse das dem Beauftragten Unternehmen. Für die Beantragung der Grundwasserabsenkung werden die Berechnungen wohl im Hintergrund erfolgt sein. Ein Erdbauer der schon häufiger im Grundwasser gebaut hat sollte sich da auskennen. Der Schluckbrunnen macht als Versickerungsstelle meiner Meinung nach wenig Sinn, es sei denn dieser Schluckbrunnen ist 100m entfernt von der Baugrube. Ihr pumpt sonst im Kreis. Und der Schluckbrunnen ist von seiner Aufnahmekapazität sehr begrenzt, es sei denn er hat 2m Durchmesser und entsprechend große/viel Versickerungsfläche. Es kann natürlich sein, dass der Schluckbrunnen sein muss da der Kanal nicht 100% der abzupumpenden Menge aufnehmen kann. Das ist dann aber bürokratische Kosmetik falls der Amtsschimmel sich die Wasserhaltung mal genauer ansieht vor Ort. War bei uns übrigens nicht der Fall.
Mach dir nicht zu viele Gedanken, drei Entnahmestellen hört sich ausreichend dimensioniert an. Lass die beiden mal machen und tanze nicht panisch über‘s Parkett die haften für ihr tun als Unternehmer nicht du.
Mach dir nicht zu viele Gedanken, drei Entnahmestellen hört sich ausreichend dimensioniert an. Lass die beiden mal machen und tanze nicht panisch über‘s Parkett die haften für ihr tun als Unternehmer nicht du.
H
hanghaus202320.03.24 12:48Allthewayup schrieb:

So sollte es übrigens nicht aussehen.So lange man rechtzeitig das Wasser in den Keller laufen lässt ist das mal noch kein Beinbruch. Am besten eine Öffnung lassen, damit das Wasser rein kann. Diese nach Fertigstellung und Arbeitsraumverfüllung dann schliessen und verpressen.gregman22 schrieb:
Der GU hingegen, da er den Erdbauer nicht sub-beauftragt hat,Böser Vergabefehler deinerseits, weißte selber, ne ?gregman22 schrieb:
Ich kann definitiv täglich nach dem Rechten sehen (Fahrtweg 30-40min), aber eben keine 24/7 Überwachung sicherstellenWebcam mit Batteriebetrieb und Daten-SIM. Da gibt es bestimmt eine "App" für.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
G
gregman2220.03.24 15:4511ant schrieb:
Böser Vergabefehler deinerseits, weißte selber, ne ?
Webcam mit Batteriebetrieb und Daten-SIM. Da gibt es bestimmt eine "App" für.Vergabefehler -> Jein... 5 GUs in der Endauswahl; Keiner der 5 war bereits, Erdbau in den Vertrag mit aufzunehmengregman22 schrieb:
Vergabefehler -> Jein... 5 GUs in der Endauswahl; Keiner der 5 war bereits, Erdbau in den Vertrag mit aufzunehmenDann hätte der Auftrag an den sechsten gehen müssen. Tiefbau/Erdarbeiten gehören mit ins GU-Los. Was ist das für ein Architekt, der unter solchen Bedingungen einen Bau starten läßt ?Die Leistungsphase 5 besteht nicht nur aus Zeichnungen von Anschlussdetails !
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
G
gregman2220.03.24 15:55Ja, jetzt bin ich auch schlauer und weiter hilft mir das nun heute auch nicht mehr.