Hallo zusammen,
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich zunächst kurz vorstellen. Bin 36 Jahre alt, komme aus Süddeutschland und bin gerade an der Renovation unseres Hauses, erbaut 1969.
Aktuell bin ich dran den Keller zu renovieren.
Wir haben den kompletten alten Beton, Pflaster und Naturboden ausgegraben. Es wurde dann eine neue Bodenplatte betoniert (10-15cm dick) und mit Eisenstäben mit dem Fundament verbunden. Darauf kam eine Katia Folie als Sperrschicht und dann eine Beton-Estrich (industriequalität). Die einzelnen Räume und die Wände wurde durch Rammdämmstreifen vom Estrich getrennt.
Nun möchte ich an der Wand eine Hohlkehle mit Epixidharz formen und anschließend den kompletten Boden mit Epoxidharz beschichten.
ich Habe schon gehört, dass man die Hohlkehle auf den Randdämmstreifen aufbringen kann / sollte. Habe nun allerdings das Problem, dass der randdämmstreifen und der Wandbelag aus Fließen schon bündig sind und ich keinen Überstand der Hohlkehle haben möchte. Zudem ist der Randdämmstteifen durch das schleifen des Betons an manchen Stellen beschädigt.
Kann ich den Randdämmstteifen auch abschneiden und einen neuen Streifen zur Trennung von Hohlkehle + Boden und Wänden anbringen (mit geringerer Stärke) damit die Hohlkehle bündig mit den Fließen wird?
Welches Material soll dieser Streifen haben, damit der Epoxidharz-Mörtel eine gute Haftung eingeht?
Kann der Streifen an die Wand geklebt werden, falls ja mit welchem Kleber?
oder habt ihr ganz andere Vorschläge?
Ich über eure Tipps sehr dankbar!
viele Grüsse
Bulli


Ich bin neu hier im Forum und möchte mich zunächst kurz vorstellen. Bin 36 Jahre alt, komme aus Süddeutschland und bin gerade an der Renovation unseres Hauses, erbaut 1969.
Aktuell bin ich dran den Keller zu renovieren.
Wir haben den kompletten alten Beton, Pflaster und Naturboden ausgegraben. Es wurde dann eine neue Bodenplatte betoniert (10-15cm dick) und mit Eisenstäben mit dem Fundament verbunden. Darauf kam eine Katia Folie als Sperrschicht und dann eine Beton-Estrich (industriequalität). Die einzelnen Räume und die Wände wurde durch Rammdämmstreifen vom Estrich getrennt.
Nun möchte ich an der Wand eine Hohlkehle mit Epixidharz formen und anschließend den kompletten Boden mit Epoxidharz beschichten.
ich Habe schon gehört, dass man die Hohlkehle auf den Randdämmstreifen aufbringen kann / sollte. Habe nun allerdings das Problem, dass der randdämmstreifen und der Wandbelag aus Fließen schon bündig sind und ich keinen Überstand der Hohlkehle haben möchte. Zudem ist der Randdämmstteifen durch das schleifen des Betons an manchen Stellen beschädigt.
Kann ich den Randdämmstteifen auch abschneiden und einen neuen Streifen zur Trennung von Hohlkehle + Boden und Wänden anbringen (mit geringerer Stärke) damit die Hohlkehle bündig mit den Fließen wird?
Welches Material soll dieser Streifen haben, damit der Epoxidharz-Mörtel eine gute Haftung eingeht?
Kann der Streifen an die Wand geklebt werden, falls ja mit welchem Kleber?
oder habt ihr ganz andere Vorschläge?
Ich über eure Tipps sehr dankbar!
viele Grüsse
Bulli
@KlaRa
jetzt habe ich - nach langem Nachdenken - noch eine Frage zu der Quellpaste:
ein kleines Bad bekommt einen schwimmenden Estrich, der in den Ecken/Fugen - wie üblich - mit Folie abgedichtet wird.
Die Idee, die Dehnungsfuge (unter der Folie) zwischen Wand und Estrich mit einer solchen Quellpaste zu füllen, leuchtet mir ein.
Wenn die Folie nicht dicht sein sollte, passt die Paste noch auf. 😉
Hat es Deiner Meinung nach Zweck, sich als "Laie" mit dieser Idee zu befassen, oder ist das - wie Du sagst - nur was für Fachleute?
Eventuell wäre es ja auch sinnvoll, statt der Quellpaste (von der ich im Internet unter "Quellpaste" ein paar verschiedene gefunden habe) einfach eine Gummi- (Silikon?) Dichtung zwischen Estrich und Wand zu spachteln? (die Idee kommt mir grad') das wäre ja auch noch eine zweite "Absicherung" ...
jetzt habe ich - nach langem Nachdenken - noch eine Frage zu der Quellpaste:
ein kleines Bad bekommt einen schwimmenden Estrich, der in den Ecken/Fugen - wie üblich - mit Folie abgedichtet wird.
Die Idee, die Dehnungsfuge (unter der Folie) zwischen Wand und Estrich mit einer solchen Quellpaste zu füllen, leuchtet mir ein.
Wenn die Folie nicht dicht sein sollte, passt die Paste noch auf. 😉
Hat es Deiner Meinung nach Zweck, sich als "Laie" mit dieser Idee zu befassen, oder ist das - wie Du sagst - nur was für Fachleute?
Eventuell wäre es ja auch sinnvoll, statt der Quellpaste (von der ich im Internet unter "Quellpaste" ein paar verschiedene gefunden habe) einfach eine Gummi- (Silikon?) Dichtung zwischen Estrich und Wand zu spachteln? (die Idee kommt mir grad') das wäre ja auch noch eine zweite "Absicherung" ...
manohara schrieb:
Hat es Deiner Meinung nach Zweck, sich als "Laie" mit dieser Idee zu befassen, oder ist das - wie Du sagst - nur was für Fachleute?Nun, eine Quellpaste kann man auch ohne fachliche Hintergrundkenntnisse der Abdichtungstechnik einbauen!Die Quellpaste ist tatsächlich nur -im übertragenen Sinne natürlich- der "Hosenträger", damit im Ernstfall die Hose nicht rutscht.
Sie wird auch nur in den wirklich kritischen Bereichen eingesetzt, wo wir eine hohe Wasserbelastung haben und Dichtbänder ggf. nicht alleine greifen.
Wie ist das zu verstehen: Estrich wird "mit Folie abgedichtet"?
KlaRa schrieb:
Wie ist das zu verstehen: Estrich wird "mit Folie abgedichtet"?äh
Die Fachausdrücke habe ich leider oft nicht parat im Kopf.
Was ich meine ist, die Abdichtung wird so gemacht, wie es in Bädern üblich ist.
Da wird eine wasserdichte Folie auf den Flächen und in den Ecken verklebt, wo man mit Feuchtigkeit rechnen muss.
Ja, das Quell-Material wäre ein doppelter Schutz. Bei Wasser bin ich immer wachsam, weil mir mehrfach "was ausgelaufen" ist.
In Bädern, je nach Wasserbeanspruchung, wird ein Estrich mit einer Alternativen Abdichtung (Flüsigabdichtung) versehen.
2-facher Auftrag, wobei der erste Auftrag eine andere Farbe hat als der zweite. So erkennt man bereits optisch wo man nicht "richtig deckend gearbeitet" hat. In den noch nassen ersten Auftrag wird das Dichtband (zur Wand) eingebunden und mit dem zweiten Auftrag überdeckt.
Bei schwimmenden Estrichen muss das Dichtband schlaufenförmig in die Randfuge eingebunden werden, damit es bei Bewegungen der estrichscheibe nicht zu Spannungen oder sogar zu Abrissen kommen kann.
Aber eine Folie als Abdichtung AUF Estrichen, das ist mit nicht bekannt. Unter Estrichen schon!
Vielleicht war es auch von Deiner Seite nur unglücklich ausgedrückt.
2-facher Auftrag, wobei der erste Auftrag eine andere Farbe hat als der zweite. So erkennt man bereits optisch wo man nicht "richtig deckend gearbeitet" hat. In den noch nassen ersten Auftrag wird das Dichtband (zur Wand) eingebunden und mit dem zweiten Auftrag überdeckt.
Bei schwimmenden Estrichen muss das Dichtband schlaufenförmig in die Randfuge eingebunden werden, damit es bei Bewegungen der estrichscheibe nicht zu Spannungen oder sogar zu Abrissen kommen kann.
Aber eine Folie als Abdichtung AUF Estrichen, das ist mit nicht bekannt. Unter Estrichen schon!
Vielleicht war es auch von Deiner Seite nur unglücklich ausgedrückt.
ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen. Sie erinnert sich völlig anders als ich ..
Ich meine schon, es sei auf dem Estrich eine dichte "Schicht" angebracht worden, unter den Fliesen. "In" dieser "Folie" war der Siphon gleich mit eingearbeitet. Die Ecken zu den Wänden hin ... ... ich weiß ich nicht mehr - und dachte, das Zeug sei da verklebt worden - kann aber auch anders gewesen sein ...
Ich danke für den wohlgemeinten Versuch, mir was beizubringen 😉
Bei unserem Bad wird "irgendein" Handwerker mitmachen. Mit dem werde ich (hoffentlich) eine funktionierende Methode finden.
"Quellpaste" jedenfalls gehört jetzt in mein Wissensrepertoire, mit dem ich die Fachleute nerven kann ...
Ich meine schon, es sei auf dem Estrich eine dichte "Schicht" angebracht worden, unter den Fliesen. "In" dieser "Folie" war der Siphon gleich mit eingearbeitet. Die Ecken zu den Wänden hin ... ... ich weiß ich nicht mehr - und dachte, das Zeug sei da verklebt worden - kann aber auch anders gewesen sein ...
Ich danke für den wohlgemeinten Versuch, mir was beizubringen 😉
Bei unserem Bad wird "irgendein" Handwerker mitmachen. Mit dem werde ich (hoffentlich) eine funktionierende Methode finden.
"Quellpaste" jedenfalls gehört jetzt in mein Wissensrepertoire, mit dem ich die Fachleute nerven kann ...
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