ENEV2016 oder KFW 55 für Bungalow mit LWWP & KWL optional PV

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N

nix zu schwör

@Lumpi_LE und @boxandroof

Der Unterschied zu euren Illusionen ist ganz einfach, ich halte mich an Fakten und Herstellerangaben, denn diese sind in einem Wärmeschutznachweis nachzuweisen.

Subventionen und Steuern haben mit der Betrachtung auch mal gar nichts zu tun oder isst du auch kein Brot, weil das ja eigentlich 10€ kostet?

Natürlich kann man so ignorant sein, wenn man selbst keine Steuern zahlt.
Was nichts an techn. Fakten ändert.
Ohne ein Anbeben des Primärenergiefaktors würden genauso wenig WP verbaut werden wie zur EnEV2002. D.h. keiner wird das 10,-€ Brot kaufen, wenn es dieser weiter auch 5,-€ gibt.

Keine allgemein angewendete Energiegewinnung hat zur Zeit einen schlechteren Wirkungsgrad als Fotovoltaik. Speichern in Batterien und CO², ganz außen vor. Genau deshalb wird diese Technik subventioniert. Niemand wird eine PV auf seinem Dach haben wollen, wenn die kwh das 3-fache kostet.

Aber ihr seht selbst, dass ihr nichts von euren Behauptungen belegen könnt

Fragt euch warum,...
Das sind genauso ein Märchen, als das eine EnEV2016 Außenwand weniger kosten würde, als eine KfW55 geförderte Außenwand. Für beides ist auf einen T7 oder vgl. Stein zurück zu greifen.
Im Gegenteil, es kommt noch der Wertverlust ab 2020/2021 dazu, denn noch dieses Jahr müsste das GEG2019 kommen.

Wer leistet also hier Lobbyarbeit und zielt darauf ab, Bauherren finanziell zu schaden ?
 
B

boxandroof

Niemand bestreitet, dass PV bei uns subventioniert wird. Das ist allgemein bekannt und mitnichten ein Argument für irgendetwas.

Ich behaupte nichts, ich muss mich zum Glück auch nicht mit Berechnungen nach EnEV oder anderen Papiertigern abgeben, sondern gebe meine reale Erfahrung als Bauherr weiter. Unsere EnEV Berechnung habe ich abgeheftet, für seriöse Planung taugt sie nicht.

Bin raus hier.
 
G

guckuck2

Der Verkauf von PV Strom ist subventioniert. Die Erstellung von Anlagen selbst allerdings nicht.
Soll heißen, mittels PV eine kWh Strom erzeugen kostet im Privathaushalt ca 4-5cent. Diesen am freien Markt zu veräußern wäre aber nicht kostendeckend, daher gibts die Subvention, die einen Abnahmepreis garantiert.
Aber zu behaupten, die Produktion wäre unwirtschaftlich, ist gerade aus Sicht des Eigenheimbesitzers, der im Strommarkt als Endkunde auftritt und entsprechende Konditionen vorfindet, gnadenloser Schwachsinn.

Eigene politische Vorstellung in die „Beratung“ von Kunden einfließen zu lassen, ist gelinde gesagt unprofessionell.

Zum GEG 2019 ist zu sagen, dass der letzte Entwurf der Bundesregierung den aktuellen EnEV Standard für Neubauten als Definition für das Niedrigenergiehaus ansetzt. Da wird politisch zwar nach wir vor gezerrt, aber die Unkenrufe, demnächst gibts nur noch Passivhäuser im Neubau, sind nicht aktuell.
 
L

lesmue79

@lesmue79

Die Dämmung kannst du nicht weglassen, wenn diese ist schon für die EnEV2013 nachzuweisen. Weiter vergisst du den Wärmebrückenzuschlag, denn damit kannst du keinen optimierten Pauschalwert mehr für das Gebäude ansetzen. Damit ist nicht nur deine Berechnung falsch sondern, gar kein KfW Haus erreichbar, egal wie schlecht.
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Aktuell ist laut letzten Stand des Wärmeschutz Nachweis mit Zirkulation
und 10cm Styrodur unter der Bodenplatte der Ht-Wert der Bude 0.14 und schrammt aktuell Haarscharf an KWF 40 vorbei. Wenn ich die Werte im allseits bekannten ENEV Heizlastrechner eingebe komme ich irgendwo auf 2,5 kW... Und bin somit noch unter meiner MHW Heizlast, solange mir der GU jetzt nicht mit ner 5 kW Wärmepumpe und ner Auslegungstemperatur für den Vorlauf der FBh mit 35°C ankommt bin ich Happy.
 
L

Lumpi_LE

Weiterhin nur unsinniges blub blub...
Man weiß gar nicht was man sagen soll, da es einfach überhaupt keinen Sinn ergibt was du schreibst..
 
N

nix zu schwör

@guckuck2

Die Anschaffung, Erstellung und Einspeisung werden subventioniert.
Die 4-5 ct/kWh werden in der aktuellen Frauenhoferstudie ISE vom 29.5.2019 nur mit einem modernen MW-Kraftwerk erreicht.
Problem bleibt nach wie vor die Speicherung, da die Energie zu Zeiten anfällt, wo diese im privaten Haushalt nicht gebraucht wird.
(Kalte Winternacht)
Die PV-Stromgestehungskosten steigen um ca. 2,7 €ct/kWh.

Zum Vergleich: Kohlestrom 3-7 ct/kWh, für Gasstrom 6-9 ct/kWh.

Zitat zum Eigenverbrauch:

Der Eigenstrom-Nutzer kann nicht die volle Differenz zwischen seinem Brutto-Strompreis (für Bezug aus dem Netz) und der EEG-Vergütung (als Schätzgröße für seine Stromge-stehungskosten) als „Gewinn“ betrachten. Zum einen steigert der Eigenverbrauch die Fixkosten pro extern bezogener Kilowattstunde. Wenn die gleichen Anschlusskosten auf eine geringere Strombezugsmenge verteilt werden, verteuert sich der Strombezug (ct/kWh). Auch ist zu beachten, dass bei Stromentnahme aus einer PV-Anlage für den Eigenverbrauch Steuern und Abgaben anfallen können, abhängig von der steuerlichen Einordnung der Anlage.
 
G

guckuck2

Vollkommen zusammenhangslos was du da schreibst. Au weia. Ich lass das lieber, macht nur verrückt.
 
N

nix zu schwör

Das schreiben die Frauenhofer (ISE), nichtg ich, siehe Zitat.
Du kannst aber auch die aktuellen Zahlen von Elon Musk und dessen Powerwall von Solarcity nehmen. Auch hierzu sind aktuelle Zahlen veröffentlicht. Die mittlere Effizienz liegt bei 15% der Neuanlage.
Degradation von bis zu 25 % nach einem Jahr drückt den Wert auf bis zu 11 %.
Siehe auch Herstellergarantien, welche i.d.R. nicht über 80% nach dem Ende der Abschreibungszeit von 20 Jahren liegen.

Die Förderungen kannst du ebenso öffentlich einsehen, so wie bei der KfW oder die laufende Einspeisevergütung.

Das sind schlicht weg technische und wirtschaftliche Daten zu dieser Technik, wie es sie auch zu anderen Techniken gibt.
 
Zuletzt aktualisiert 08.08.2022
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