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Shyqeri

ENEV2016 oder KFW 55 für Bungalow mit LWWP & KWL optional PV

2,80 Stern(e) 10 Votes
@fragg: ich geh kurz auf die LWWP mit KWL ein und lese den rest später. danke schonmal für die Rückmeldungen.

Ich habe verstanden,dass even die Kompakt Combin Geräte eben nicht die Aussenluft sondern die Luft - nachdem sie von der KWL zum Wärmetausch genutzt wurde - weiter nutzt.

Also wird die Innenluft quasi 2x verwendet und nicht die 'Winterluft". Hab ich da ein Denkfehler.
 
Ich bin da ganz bei face26: Pauschal schwer zu beantworten, es kommt immer auf den individuellen Fall drauf an. Wenn es nur um das Geld geht, muss man natürlich genau durchrechnen, was man durch die Zinsvorteile vom KFW und dem Tilgungszuschuss hat. Bei uns z.B. ist der Aufpreis für KFW55 deutlich geringer als bei euch, da rechnet sich das schon (v.a. da man für den Energieberater ja auch noch was durch KFW431 bekommt).

Bei eurem Aufpreis sollte man wirklich genau schauen, was an Zinsersparnis rauskommt und auch das eigene Umweltbewusstsein mit einbeziehen. Der Verzicht auf KFW55 spart Geld, welches man z.B. in eine gute Erdwärmepumpe und eine PV-Anlage investieren kann. Ich würde behaupten, dass die Durchschnittsbetriebskosten des Hauses auf 10 Jahre gesehen etwa die gleichen sind (besser Dämmung bei KFW55 vs. niedrigere Strom-/Heizkosten durch PV und Erdwärme).
 
Hier wird so getan als wenn KFW 55 eine andere Welt als ein ENEV Haus wäre. Die Unterschiede sind doch eher marginal. Bei uns wurde aus einem ENEV Haus mit der LWWP und einem 6 statt 5 Kammerprofil der Fenster ein KFW 55 Haus. Mehr war nicht, ob das jetzt der Unterschied zwischen einem gut und einem nicht gut gedämmten Haus ist...

LWWP würde ich wieder machen, KFW55 nur wenn es sich rechnet. Verbrauch ist auch bei einer LWWP, wenn die Planung nicht völlig für den Hintern ist, sehr überschaubar.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Hier wird so getan als wenn KFW 55 eine andere Welt als ein ENEV Haus wäre. Die Unterschiede sind doch eher marginal. Bei uns wurde aus einem ENEV Haus mit der LWWP und einem 6 statt 5 Kammerprofil der Fenster ein KFW 55 Haus. Mehr war nicht, ob das jetzt der Unterschied zwischen einem gut und einem nicht gut gedämmten Haus ist...

LWWP würde ich wieder machen, KFW55 nur wenn es sich rechnet. Verbrauch ist auch bei einer LWWP, wenn die Planung nicht völlig für den Hintern ist, sehr überschaubar.
Kommt immer auf die Rahmenbedingungen an: Der Kostenfaktor bei Holzständerbauweise ohne Keller ist marginal. Massiv mit Ziegel ohne WDVS aber mit Keller ist ne ganz andere Hausnummer um von ENEV2016 auf KFW55 zu kommen. Wenn man dann auch tatsächlich ohne KWL, LWWP, PV, T8 Ziegel (ggf. noch gefüllt), etc. geplant hat, liegt der Sprung irgendwo bei >40k€.

Kann man alles nicht pauschalisieren wie immer. Dafür sind die Rahmenbedingungen oft zu unterschiedlich.
 
@fragg: ich geh kurz auf die LWWP mit KWL ein und lese den rest später. danke schonmal für die Rückmeldungen.

Ich habe verstanden,dass even die Kompakt Combin Geräte eben nicht die Aussenluft sondern die Luft - nachdem sie von der KWL zum Wärmetausch genutzt wurde - weiter nutzt.

Also wird die Innenluft quasi 2x verwendet und nicht die 'Winterluft". Hab ich da ein Denkfehler.
das wäre dann aber eine abluftwärmepumpe. das ist so das grottigste was es gibt auf dem markt. funktioniert nur in passivhäusern.

die von dir benannte WP ist allerdings eine normale LWWP, die ihre zu und abluft durch rohre von Außen bekommt.

Man kann generell noch drüber streiten, ob ein kombigerät WP/KWLwrg sinnvoll ist, oder lieber getrennt.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich würde KWL und WP trennen, um die Technik einfacher und austauschbarer zu halten. Wenn eine LWWP mit Aussengerät in Frage kommt, wäre das mein Favorit - falls der RGK nicht geht. Spätestens beim Neukauf zahlst Du sonst mehr oder bist an einen Hersteller gebunden wenn Du Kombigeräte nimmst. Eine KWL ist zur Not auch mal schnell selber gekauft und getauscht, so ein Kombigerät nicht. Ich halte davon nichts, aber es kommt darauf an, was Dir angeboten wird, falls Du Dich auf den GU festgelegt hast.

@fragg hat bzgl. LWWP vs. Abluft recht.

Dämmung würde ich von den Kosten abhängig machen, das ist pauschal nicht zu sagen. Es gibt schlechte EnEv Häuser, es gibt gute EnEv Häuser und KfW ist auch relativ leicht erreichbar, oft auch ohne besondere Dämmung rein durch Technik und damit nur auf dem Papier. Ich würde da dämmen wo es gut und günstig möglich ist, oder da wo man nie wieder dran kommt.
 
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