Endspurt - Heizung, PV, KNX; alles unter einen Hut bringen

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D

Daniel-Sp

Am besten bei der KfW und BAFA direkt nachfragen.
Da von unserem zuständigem Bauamtsmitarbeier keine rechtzeitige Bearbeitung zu erwarten war, habe ich es gar nicht erst versucht.
 
M

mini_g!

Hallo,

verfolge dieses Thema mit Interesse, da ich die ERR auch nicht möchte, aber die Befreiung wohl schwierig sein soll.
Was haltet ihr von der Idee etwas wie "Möhlenhoff Alpha 2 Basisstation Funk 230 V, 12 Zonen, Ethernet" (keine Links, Mal googeln) und billigsten stromlos offen Ventilen zu verbauen? Steuerung dann per App/Netzwerk ohne KNX & Co?

Wäre sicherlich preislich günstiger als Verkabelung der Regler. Frage wäre nur ob es den Anforderungen genügen würde?

Viele Grüsse! mini
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Wenn KNX günstiger ist, nehme KNX. Wenn konventionelle ERR günstiger sind,
Naja das sollte sich eigentlich ausschließen. Solange jeder weiß was er da macht und sich an den Marktpreisen orientiert und natürlich den Kunden nicht bis zum letzten Pfennig ausnimmt.

Vorsichtig geschätzt kostet ein 0815-Regler 15 Euro inkl. Rahmen etc. dazu kommen etwa 50 Euro für das Bohren der nötigen Dose und die Verkabelung + Anschluss. Die Stellmotoren braucht man sowohl im KNX wie auch konventionell also kann man die ausser Acht lassen. Plus kommt natürlich noch Klemmaterial usw. dazu welches man im KNX auch nicht braucht aber auch das lassen wir hier aussen vor.

Somit kommt man bei 12 Räumen auf = 780€ für die RTR in konventionell.

Bei KNX brauchst du entweder Tastsensoren oder Präsenzmelder mit Temperaturfühler, Aufpreis etwa 20 Euro gegenüber ohne.

Somit Mehrkosten von 20€x12 + 2xHeizungsaktor für die HKV (270€) = 510 €
Das Bohren der Dose und extra Verkabelung entfällt. Wenn man noch 100 Euro für die Parametrierung des Ganzen einrechnet ist man immer noch bei 610 €

Oder baue keine Wärmepumpe ein, nehme Pellet/Gas und Du kannst beide Systeme nutzen.
Hier kann man genauso die RTR weglassen. Funktioniert auch. Liegt einfach an der FBH, der modernen Hausbauweise und anderen Kleinigkeiten und nicht daran was der Wärmeerzeuger ist.

Die Heizung werde ich wohl nicht an das Smart Home (System ist noch offen) hängen da ausser Verbräuche usw ich da eh nichts ändern bzw auslesen möchte.
Gerade die Verbräuche sind schon ab und zu interessant.

Was haltet ihr von der Idee etwas wie "Möhlenhoff Alpha 2 Basisstation Funk 230 V, 12 Zonen, Ethernet" (keine Links, Mal googeln) und billigsten stromlos offen Ventilen zu verbauen? Steuerung dann per App/Netzwerk ohne KNX & Co?
Hmm nichts, um es vorsichtig zu sagen. Das Hauptgerät kostet etwa 185 Euro plus 12x 40 Euro für die Funkthermostate = 665 € + Anschluss 100 € = 765€ zwar günstiger als konventionell aber dafür proprietär.

Wäre sicherlich preislich günstiger als Verkabelung der Regler. Frage wäre nur ob es den Anforderungen genügen würde?
Ja natürlich reicht das um die Anforderungen zu erfüllen. ERR ist ERR

Keine Ahnung, da ich weder Heizungsanlagen baue, noch Elektriker bin, noch irgendwas ähnliches kann ich mir dazu nur die Infos irgendwie zusammensuchen.
Was machst du denn beruflich unter IT kann sich vieles verstecken.
 
S

Strahleman

Was haltet ihr von der Idee etwas wie "Möhlenhoff Alpha 2 Basisstation Funk 230 V, 12 Zonen, Ethernet" (keine Links, Mal googeln) und billigsten stromlos offen Ventilen zu verbauen? Steuerung dann per App/Netzwerk ohne KNX & Co?
War auch mein Plan dazu, wenn man ohne KNX baut. Ich möchte einfach keine ERR im Raum hängen haben, wenn ich die Dinger sowieso nicht benutze. So könnte man die Funkregler irgendwo im Regal o.ä. verstauen. Ob proprietär oder nicht ist mir persönlich egal. Ich muss sie haben, um die EnEV einzuhalten, werde die Flächenheizung aber komplett offen fahren und den Selbstreglereffekt nutzen (geplanter VL <= 30°C im Haus).

Bei KNX natürlich einfacher, da man durch die Busleitung sehr viel flexibler ist als mit der konventionellen Direktverkabelung zum HKV.
 
D

Daniel-Sp

Hier kann man genauso die RTR weglassen. Funktioniert auch. Liegt einfach an der FBH, der modernen Hausbauweise und anderen Kleinigkeiten und nicht daran was der Wärmeerzeuger ist.
Bei allen Wärmeerzeugern in einem Neubau mit Fußbodenheizung sind RTR überflüssig.
Wenn allerdings ein Bauherr unbedingt RTR nutzen möchte, spielt der Wärmeerzeuger schon eine Rolle. Wenn auch nicht bzgl. der Wirksamkeit, die ist gleich bescheiden, sondern wegen der Auswirkung auf den Wärmeerzeuger, da die Hydraulik verschieden ist.
Gas/Pellet heizt mit hoher Temperatur einen Speicher auf, dessen Temperatur über ein Mischer für die Fußbodenheizung runtergemischt wird. Man hat einen Primär- und Sekundärkreislauf.
Eine Wärmepumpe heizt bei guter Planung mit der gelieferten Vorlauftemperatur direkt in die FBH. Durch RTR besteht die Gefahr des Schließen einzelner Heizkreise mit konsekutivem Abfall des Volumenstroms. Folge ist eine geringe Effizienz und wenns schlecht läuft ein zu Tode takten der Wärmepumpe. Um diesen Punkt ging es mir.
 
Zuletzt aktualisiert 10.08.2022
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